450 Millionen Dollar

03. Dezember 2012 07:28; Akt: 03.12.2012 09:08 Print

UBS kauft sich im Libor-Skandal frei

Die UBS zieht ihren Kopf mit 450 Millionen Franken aus der Schlinge. Die Grossbank steht im Libor-Skandal laut einem Bericht vor einer Einigung mit amerikanischen und britischen Behörden.

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Die UBS steht im Zusammenhang mit dem Libor-Skandal offenbar kurz vor einer Einigung mit den amerikanischen und britischen Behörden. Die Bank werde eine Busse von mehr als 450 Mio. Dollar zahlen, um das Verfahren zu beenden, berichtet die «New York Times» am Montag unter Berufung auf informierte Kreise.

Eine Sprecherin der UBS lehnte der Zeitung gegenüber einen Kommentar ab, bestätigte aber Verhandlungen mit den Behörden beider Länder im Zusammenhang mit den Libor-Ermittlungen. Die beiden Behörden, die britische Finanzaufsicht FSA und die amerikanische CFTC, waren der Meldung zufolge für einen Kommentar nicht erreichbar.

Der UBS und anderen Banken wird vorgeworfen, den Referenzzinssatz Libor zu ihren Gunsten manipuliert zu haben. Der einmal täglich in London ermittelte Libor zeigt an, zu welchen Konditionen sich Banken untereinander Geld leihen. Im Juni hatte die britische Bank Barclays als erstes Institut Fehler eingeräumt und eine Busse in Höhe von mehr als 450 Mio. Dollar gezahlt.

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anthony A. am 03.12.2012 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nur 450 mio. Dollar?

    Wieviel Geld hat die UBS denn mit dem Libor gewonnen, Verzeihung, ertrogen? Wer von der UBS hat das getan?

  • D.U. am 03.12.2012 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Neue Lösung muss het

    Der Libor Skandal ist ganz nahe am organisierten Verbrechen. Freikaufen? Ähm, gelten die Gesetze nicht mehr für alle? Was ist den eigentlich los, diese Banken zahlen monatlich irgendwo eine Busse. Es ist scheinbar an der Zeit, die Geldversorgung der Wirtschaft, neu zu organisieren. Solchen Institutionen kann man doch sein Geld nicht mehr anvertauen...

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  • Massimo am 03.12.2012 08:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    UBS schadet der Schweiz

    Das die UBS damals mit 68'000'000'000 ChF gerettet wurde, verstehe ich immer nich nicht. Schweiz Tourismuss setzt alles daran, die Schweiz ins rechte Licht zu rücken und die UBS rückt das Image der Schweiz ins Geldgierige, skrupellose etc. Licht. Die Banken schaden der Schweiz nur...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Tom Meier am 03.12.2012 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Handeln

    Die Leute, die nur rummotzen sollten endlichKonsequenzen ziehen und Konti bei den zwei Grossbanken künden. ich habes es getan und keine Minute bereut. Leider ist auch Postfinance nicht mehr attraktiv nachneuen Gebühren für 2013 aber es gibt genug kleine Banken als Alternativen.

    • Supermario am 04.12.2012 14:48 Report Diesen Beitrag melden

      Nur so nebenbei

      Welche - dank finma - auch irgendwann ihre Gebühren anheben werden!

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  • Kurt Bachmann am 03.12.2012 10:29 Report Diesen Beitrag melden

    Wer bezahlt am Schluss?

    Und wer bezahlt letztlich die 450 Millionen Dollar? Das UBS-Versager-Bankmanagement? Nein, es sind die Aktionäre (z.B. Pensionskassen) und die Kunden der Bank. M.E. sollte man die beiden Grossbanken schleunigst liquidieren. Sie lernen es nie!

    • Felix am 03.12.2012 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Richtig

      Richtig! Und die Aktionäre haben bereits 60% verloren. Und die Kunden merken es bereits mit dauernd schleichenden Kostenerhöhungen und zunehmenden restriktiveren Kreditvergaben, sei es für Hypotheken oder für Geschäftskredite. Und bei den obersten Salären erfolgten nach wie vor keine merkbaren Einschnitte, hingegen werden laufend Mitarbeiter entlassen. Das nennt man freie Marktwirtschaft.

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  • rappenspalter am 03.12.2012 10:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nur UBS?

    meist heisst es UBS. Dabei sind noch "andere" involviert. Wir alle haben in früheren Jahren sehr profititert. Wir nahmen gerne das "funny Money", oder etwa nicht? wir alle müssen uns an der Nase nehmen. Früher waren WIR gut, heute bist DU schlecht, oder wie ist das genau?

  • Anthony A. am 03.12.2012 10:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nur 450 mio. Dollar?

    Wieviel Geld hat die UBS denn mit dem Libor gewonnen, Verzeihung, ertrogen? Wer von der UBS hat das getan?

  • Rudi am 03.12.2012 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Die Entschädiung an die Verantwortlichen

    Die Zahlung geht an die Staaten und England - die welche den Libor-Betrug eingeführt haben und nun schlagen sie noch Kapital daraus. Die Betrogenen sind doch alle andern Länder und Personen ausser England und die USA. Europa sollte dringend Distanz zu diesen zwei Ländern und Ihrer Lotter(ie)wirtschaft gewinnen!