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450 Millionen Dollar
03. Dezember 2012 07:28; Akt: 03.12.2012 09:08 Print
UBS kauft sich im Libor-Skandal frei
Die UBS zieht ihren Kopf mit 450 Millionen Franken aus der Schlinge. Die Grossbank steht im Libor-Skandal laut einem Bericht vor einer Einigung mit amerikanischen und britischen Behörden.
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Die UBS steht im Zusammenhang mit dem Libor-Skandal offenbar kurz vor einer Einigung mit den amerikanischen und britischen Behörden. Die Bank werde eine Busse von mehr als 450 Mio. Dollar zahlen, um das Verfahren zu beenden, berichtet die «New York Times» am Montag unter Berufung auf informierte Kreise.
Bildstrecken «Spielcasino» UBSDie wertvollsten Marken 2012 Infografik Kennzahlen der UBS von 1998 bis 2012UBS-Aktienkurs seit 2008Eine Sprecherin der UBS lehnte der Zeitung gegenüber einen Kommentar ab, bestätigte aber Verhandlungen mit den Behörden beider Länder im Zusammenhang mit den Libor-Ermittlungen. Die beiden Behörden, die britische Finanzaufsicht FSA und die amerikanische CFTC, waren der Meldung zufolge für einen Kommentar nicht erreichbar.
Der UBS und anderen Banken wird vorgeworfen, den Referenzzinssatz Libor zu ihren Gunsten manipuliert zu haben. Der einmal täglich in London ermittelte Libor zeigt an, zu welchen Konditionen sich Banken untereinander Geld leihen. Im Juni hatte die britische Bank Barclays als erstes Institut Fehler eingeräumt und eine Busse in Höhe von mehr als 450 Mio. Dollar gezahlt.
(sda)
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Alle 17 Kommentare

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Handeln
Die Leute, die nur rummotzen sollten endlichKonsequenzen ziehen und Konti bei den zwei Grossbanken künden. ich habes es getan und keine Minute bereut. Leider ist auch Postfinance nicht mehr attraktiv nachneuen Gebühren für 2013 aber es gibt genug kleine Banken als Alternativen.
Nur so nebenbei
Welche - dank finma - auch irgendwann ihre Gebühren anheben werden!
Wer bezahlt am Schluss?
Und wer bezahlt letztlich die 450 Millionen Dollar? Das UBS-Versager-Bankmanagement? Nein, es sind die Aktionäre (z.B. Pensionskassen) und die Kunden der Bank. M.E. sollte man die beiden Grossbanken schleunigst liquidieren. Sie lernen es nie!
Richtig
Richtig! Und die Aktionäre haben bereits 60% verloren. Und die Kunden merken es bereits mit dauernd schleichenden Kostenerhöhungen und zunehmenden restriktiveren Kreditvergaben, sei es für Hypotheken oder für Geschäftskredite. Und bei den obersten Salären erfolgten nach wie vor keine merkbaren Einschnitte, hingegen werden laufend Mitarbeiter entlassen. Das nennt man freie Marktwirtschaft.
nur UBS?
meist heisst es UBS. Dabei sind noch "andere" involviert. Wir alle haben in früheren Jahren sehr profititert. Wir nahmen gerne das "funny Money", oder etwa nicht? wir alle müssen uns an der Nase nehmen. Früher waren WIR gut, heute bist DU schlecht, oder wie ist das genau?