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Marken-Ranking
02. Oktober 2012 16:50; Akt: 03.10.2012 12:49 Print
UBS und Zurich fallen aus den Top 100
von S. Sturzenegger - Die Pampers-Windel ist zu einer der wertvollsten Marken der Welt geworden. Zugleich verschwinden mit UBS und Zurich zwei Schweizer Brands aus der Rangliste der besten 100.
UBS: Die Schweizer Grossbank fällt aus der Top-100-Liste der besten internationalen Marken.
Die Marken, die die Welt bewegen, heissen Coca-Cola, Apple und IBM. Diese drei Namen führen 2012 das Ranking der weltweit 100 wertvollsten Brands an, das die Markenagentur Interbrand jedes Jahr veröffentlicht.
Nescafé ist wertvollste Marke der Schweiz2012 haben es drei Schweizer Marken unter die Top 100 geschafft. Die wertvollste Schweizer Marke bleibt auch 2012 Nescafé mit 11,09 Milliarden US-Dollar auf Rang 35. Mit einem Wertzuwachs von fünf Prozent konnte sich Nestlé als zweitwertvollste Marke der Schweiz behaupten. Der Nahrungsmittelhersteller rangiert mit einem Wert von 6,92 Milliarden Dollar auf Rang 57. Die Credit Suisse verlor fünf Prozent ihres Markenwertes und rangiert in diesem Jahr mit 3,87 Milliarden US Dollar auf Rang 95. So funktioniert das Ranking
Interbrand wertet fürs Ranking den Gewinnanteil der Unternehmen aus, der sich auf die Stärke ihrer Marke zurückführen lässt. Dabei werden die zukünftige Stärke der Marke und die Fähigkeit, eine Nachfrage zu schaffen, mit einbezogen.
Damit eine Marke im Ranking aufgenommen wird, müssen ausreichend öffentlich zugängliche Marketing- und Finanzdaten vorhanden sein. Um bei Best-Global-Brands klassiert zu werden, muss eine Marke zudem global vertreten, auf den wichtigsten Weltmärkten signifikante Erträge erzielen und grosse Bekanntheit bei den Konsumenten aufweisen.
Dabei ist Coca-Cola bereits ein «alter Hase»: Seit 2001, als die Liste erstmals erhoben wurde, führt das koffeinhaltige Süssgetränk die Rangliste an. Demgegenüber hat sich die Technologiemarke Apple allein im letzten Jahr vom achten auf den zweiten Platz vorgearbeitet.
Apple ist eine «Weltreligion»
Apple hat nicht nur den anderen US-Technologie-Giganten IBM auf Platz drei verdrängt. Mit dem neuen Markenwert von über 76 Milliarden US-Dollar kommt die Marke auch Coca-Cola (knapp 78 Milliarden Dollar) immer näher und könnte diese demnächst sogar verdrängen.
Klar ist: Apple ist der grösste Aufsteiger des Jahres auf der Interbrand-Liste. Für den Schweizer Marken-Experten Stefan Vogler ist das jedoch keine Überraschung: «Technologie-Brands haben generell einen hohen Markenwert, und Apple ist längst zur Weltreligion geworden.» Hinzu komme, dass Geräte wie das iPhone zu weltweiten Konsumgütern geworden seien. «Das treibt den Markenwert nochmals in die Höhe», ergänzt er.
Neulinge: Pampers schlägt Facebook deutlich
Für die grössere Überraschung sorgt indes der Sprung von Pampers in die Top 100: Die Windelmarke wird erstmals in der Interbrand-Liste aufgeführt und schafft es gleich auf Platz 34. «Das ist ein rasanter Aufstieg», sagt Vogler dazu. Zum Vergleich: Die Social Media-Plattform Facebook hat es als Neuling gerade mal auf den 69. Rang geschafft.
Laut Interbrand ist es eine gelungene Mischung aus Grösse und Marketing, die der Windel zur Steigerung ihres Markenwerts verholfen haben. Pampers ist einerseits die meistverkaufte Windelmarke der Welt und erreicht laut der Interbrand-Studie einen Markenwert von 11,3 Milliarden Dollar.
Andererseits macht sich Pampers nicht nur im Laden einen Namen, sondern immer mehr auch übers Internet, beispielsweise über Facebook. So können sich Pampers-Fans auf Facebook über die Wickel-Leiden ihrer Babys austauschen. Pampers habe es geschafft, als generische Marke wahrgenommen zu werden, erklärt Vogler. «Das heisst, dass der Markenname ‹Pampers› inzwischen zu einem festen Begriff für ‹Windel› geworden ist.»
Schweizer Finanzdienstleister fallen ab
Weniger erfreulich sieht es hingegen für zwei bekannte Schweizer Marken aus: Mit UBS und Zurich sind dieses Jahr gleich zwei Finanzdienstleister aus dem Interbrand-Ranking gefallen. «Das ist betrüblich für die Schweiz und die Schweizer Marken», sagt Experte Vogler. Für ihn ist klar: Die einstige Vorzeige-Industrie der Finanzdienstleister hat auf der ganzen Welt ein gröberes Problem.» Die Swissness von UBS und Zurich reiche nicht mehr aus, um sich als globale Marke zu positionieren.
(Quelle: SnackTV)
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Alle 28 Kommentare

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UBS?
Die UBS dürfte es ja gar nicht mehr geben. Die gehört überhaupt nicht in irgend ein Ranking. Ausser vielleicht in das Top Ten Ranking der kriminellsten Organisationen.
Amerika
Fast alles in den Top 10 sind USA Brands! Die haben Ihre Aufgaben gemacht und die Notenbank tat ihr übriges, indem diese die Währung abwertete und so die USA-Firmen im Export dadurch konkurrenzfähig blieben.
Brands?
Wie soll ein Zurich Konzern oder eine UBS eine Bekanntheit erlangen wenn andauernd der Name/Logo verändert wird, da muss man sich Gedanken machen, Coca Cola ist und bleibt seit Jahren was es ist. Das nennt man Brand vertreten und nicht verwirrung oder dem Strom nachrennen!
Dem Strom nachrennen!?
Die UBS hat sein Logo geändert? das ist mir aber neu!! seit Zusammenschluss von Bankverein un SBG wurde nichts mehr verändert.