Digitalisierung

02. März 2018 17:16; Akt: 02.03.2018 17:16 Print

Handy ersetzt Kasse bei Valora

Die Schweizer Kioskbetreiberin ist dem Konzept von Amazon Go und der Zukunft des Shoppens auf der Spur.

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In Zukunft soll der Einkauf schneller gehen. (Archivbild eines Avec-Ladens) (Bild: Keystone/Manu Friederich)

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Was Amazon Go in den USA bereits gestartet hat, will Valora bald flächendeckend in der Schweiz Realität werden lassen: Läden ohne Kassen.

Der Kunde braucht so für den Einkauf nichts ausser einer App auf dem Handy, auf dem die Kreditkarteninformationen gespeichert sind. Die Produkte, respektive ihre Barcodes, werden über diese App gescannt und bezahlt. Wie «Blick» berichtet, können bereits seit 18 Monaten einzelne Kunden in verschiedenen Geschäften am Hauptbahnhof Zürich auf diese Art und Weise einkaufen. Und so ohne den Gang an der Kasse vorbei den Laden verlassen.

Neue Testphase 2018

Doch nicht alle Einkäufer hätten sich dabei wohl gefühlt. Als Lösung habe man bei den Ausgängen QR-Codes angebracht, die mittels eines optischen Signals dem Kunden nochmals bestätigen, dass die Ware auch wirklich bezahlt wurde. Zurzeit dient dafür die 2016 veröffentlichte und in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelten App «Scan&Go».

Braucht es in Zukunft mit einem solchen System weniger Mitarbeiter? Valora-CEO Müller erwartet dies nicht: «Die Mitarbeiter werden zunehmend Zeit haben, andere Funktionen wahrzunehmen.» Müller führt aus: «Wir wollen auch in diesem Jahr noch mit einem neuen System eine Testphase eröffnen, wahrscheinlich wieder in Zürich.»

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Giräffli78 am 02.03.2018 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja...

    Ich bin immer wieder erstaunt, wenn felsenfest behauptet wird, dass keine Arbeitsplätze dafür drauf gehen. Hier wird ganz klar eine unvermeidbare Realität geleugnet.

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  • Luca am 02.03.2018 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrte Welt

    Schade, dass ich nicht früher geboren bin. Ich will diese Digitalisierung nicht erleben. Bin 20 Jahre alt...

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  • Patricia am 02.03.2018 17:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unmenschlich/Unsozial

    Zum Glück muss ich den totalen Untergang der Menschheit nicht mehr erleben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Argus am 05.03.2018 15:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zahlen bei Ämtern

    Neuestes gibt es sogar Strassenverkehrsämter die verlangen von jemandem Fr. 1.50 der sich nicht in dieses absolut unsichere digitale Netzwerk einloggen will, sprich per Post oder Bank zahlen will.

  • Argus am 05.03.2018 15:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FREIE MENSCHHEIT

    Einmal mehr alles was 101 also digital ist, ist höchst unsicher. Lest nur mal was alles ganz einfach gehackt wird. Warum zahlen wohl Banken Jahr für Jahr Unsummen an Entschädigungen nur um Digitale Verluste unter dem Deckel zu halten. Also alles wirklich wichtige wie Zahlungsverkehr, Abstimmen, sehr privates und ähnliches gehören nicht ins Elektronische Netz. Und !!!! wehret den Anfängen!!!! BEHARRT AUF BARGELD

  • Lügendetektor am 05.03.2018 14:09 Report Diesen Beitrag melden

    eine lüge

    es ist einfach eine infame lüge, wenn behauptet wird, dass dadurch keine arbeitsplätze abgebaut werden. weshalb sollte ein unternehmen so ein system einrichten, wenn damit längerfristig nicht kosten gespart werden können? und was für andere Tätigkeiten sollen denn die angestellten ausüben? in einem kiosk kannst du weder ständig regale auffüllen, noch ein grosses lager bewirtschaften. es wird weniger arbeit da sein, ergo braucht es auch weniger angestellte.

  • J K am 05.03.2018 13:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bezahlen mit dem Telefon

    Das Personal hat Zeit für andere Arbeit?Vorher waren's mehrere Angestellte ,nun kan der Kassierer gehen.Aber ganz sicher kein Stellenabbau

  • Marast am 05.03.2018 13:02 Report Diesen Beitrag melden

    gesunder Menschenverstand

    Wenn das eigene Betriebssystem mit dem guten alten Menschenverstand 1.0 läuft, dann braucht man weder Smartphone noch Digitalisierung.