Trickserei bei Postauto

08. März 2018 11:25; Akt: 09.03.2018 11:27 Print

«Ich bin keiner, der aus der Hüfte schiesst»

von R. Knecht - Die Post-Chefs sind wegen des Postauto-Skandals unter Druck. Nun äusserten sie sich im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz. 20 Minuten berichtete live.

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Der Postauto-Skandal macht den Chefs der Schweizerischen Post zu schaffen. (Bild: Keystone)

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Wie wirkt sich die Trickserei bei Postauto Schweiz auf das Resultat der gesamten Post aus? Im Rahmen der Bilanzmedienkonferenz mussten die Post-Chefs Susanne Ruoff und Präsident Urs Schwaller Antworten liefern.

Die Postauto AG hat seit 2007 Gewinne im abgeltungsberechtigten regionalen Personenverkehr erzielt und diese zwischen 2007 und 2015 in andere Geschäftsfelder umgebucht hat. Für diese Jahre muss Postauto gut 78 Millionen Franken zurückzahlen.

Im Anschluss zur Bilanzkonferenz vom Donnerstag in Wankdorf informierte Verwaltungsratspräsident Urs Schwaller zudem über die laufende Untersuchung. Er berufte ein neues Gremium, das die Unabhängigkeit der der Untersuchung sicherstellen soll.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • H.F am 08.03.2018 09:49 Report Diesen Beitrag melden

    Geht gar nicht

    Die Postchefin muss gehen und dafür geradestehen wie jeder andere Bürger auch.

  • Samuel am 08.03.2018 09:56 Report Diesen Beitrag melden

    Bla bla unerträglich

    Wieso verdienen diese Beamten eigentlich so viel wenn es nur um den klaren gesetzlichen Auftrag geht? Ich nenne das Abzocke.

    einklappen einklappen
  • Elisabeth am 08.03.2018 09:40 Report Diesen Beitrag melden

    Unwissen schützt nicht

    Wer kann den diesen Aussagen noch vertrauen. Habe vor kurzem einen D-Politiker gehört..der sagte=> Wenn ich mich immer an die Wahrheit halten würde , wäre ich nicht in der Politik. Und das ist bei uns nicht anders. Kein Vertrauen mehr, auch nicht in Frau Leuthard

Die neusten Leser-Kommentare

  • Melanie am 08.03.2018 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    So sicher nicht

    Nachdem sie jetzt mehr als genügend Zeit hatten alle belastenden Emails, Memos, strengst vertraulichen Protokolle usw. zu vernichten, dürfen pro forma noch externe Experten drüber schauen. Einfach nur unglaublich. Und wo ist die transitorische Buchung der Guthaben für die durch Betrug erhaltenen Boni er letzten x Jahre? Auch sämtlicher Vorgänger, bitte.

  • josine am 08.03.2018 16:24 Report Diesen Beitrag melden

    Verantwortungslos

    Oh, ich kann der Post nichts vorwerfen. Wenn ich 200 Milliarden zur Verfügung hätte, würde ich auch verantwortungslos handeln.

  • Daniel B. am 08.03.2018 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch peinlich

    Hat mit Hüftschüssen nichts zu tun, sondern mit der Installierung einer Unternehmenskontrolle, welche diese Bezeichnung verdient hat. Schwaller und Ruoff haben schlicht die Hausaufgaben nicht gemacht (und trotzdem kassiert) oder noch schlimmer : Sie kennen die Grundprinzipien einer sauberen Unternehmensführung nicht (und wurden trotzdem in ihre Ämter berufen).

  • Sam Eduardson am 08.03.2018 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    Geheuchel

    Dieser sogenannte Postskandal ist Teil der Demontage mittels schrittweiser Liberalisierung durch die bürgerlichen Eigeninteressenvertreter im Parlament. Sich jetzt daran zu stören, dass die Post-Spitze Gleiches oder Ähnliches tut, was sie bei der Privatwirtschaft abgeschaut hat, ist geheuchelte Entrüstung.

  • Thomas Meyer am 08.03.2018 15:22 Report Diesen Beitrag melden

    Duo Infernale

    Unglaublich - wenn die sich an ihrem Stuhl festhalten können, verstehe ich die Welt nicht mehr. Der Verlust und die Rückstellungen lassen tief blicken...