Infografik

16. Januar 2013 12:09; Akt: 17.01.2013 13:31 Print

Was bringt die Abzocker-Initiative – was nicht?

von Simon Hehli und Ethel Keller (Grafik) - Der Kampf um die Abzocker-Initiative kommt in die heisse Phase. Unsere interaktive Infografik zeigt, wo sich Minders Vorlage vom Gegenvorschlag unterscheidet.

Hier klicken!

Zum Thema
Fehler gesehen?

Thomas MinderThomas
Minder

-, SH
Ständerat
Profil anzeigenauf MerklisteVerbunden mit
Dianam SA, Neuhausen
weitere Verbindungen anzeigen
als «Robin Hood» der kleinen Leute, der gegen die mächtige Kampagnenmaschinerie des Wirtschaftsverbands Economiesuisse kämpft: Bisher ist der Abstimmungskampf um die Abzocker-Initiative stark personalisiert. Doch in den verbleibenden gut sechs Wochen bis zur Entscheidung am 3. März werden inhaltliche Fragen immer stärker in den Fokus rücken.

Das Aktienrecht, das sowohl Initiative wie auch Gegenvorschlag ändern wollen, ist eine knochentrockene und komplexe Materie. Kein Wunder, wirft Minders Vorlage mit ihren 24 Forderungen mehr Fragen auf als etwa die Minarett-Initiative, bei der es nur um die Entscheidung Gebetstürmchen Ja oder Nein ging.

Muss man sich auf dem Abstimmungszettel zwischen Initiative und Gegenvorschlag entscheiden? Sehen die beiden Vorlagen eine konkrete Höchstgrenze für Boni vor? Wer wählt genau die Geschäftsleitungen und Verwaltungsräte der börsenkotierten Unternehmen – und entscheidet über ihre Gehälter und Boni? Werden Goldene Fallschirme verboten und Abzocker, die sich nicht an die Regeln halten, bestraft? Was sind die stärksten Argumente von Befürwortern und Gegnern der Initiative?

Klicken Sie sich durch unsere interaktive Grafik und finden Sie die Antworten auf die zentralen Fragen rund um die Abzocker-Initiative!

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

20 Minuten ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 2 Tage, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hugo L am 16.01.2013 12:24 Report Diesen Beitrag melden

    Schawinski sagt 36 Manager

    Laut Schawinski sind in der schweiz nur 36 TopManager betroffen. So ein Theater für eine Handvoll Abzocker. Economie Suisse sollte sich andersweitig bemühen, denn es wird eine Mikro-Klientelpolitik betrieben.

    einklappen einklappen
  • Mark Strahl am 16.01.2013 16:23 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Rechte für Aktionäre?

    Ich frage mich eigentlich nur zwei Dinge. 1. Warum scheint für die Initianten jeder erfolgreiche Mensch ein Abzocker zu sein und 2. Was soll das mit diesen Rechten für die Aktionäre? Wer hält denn die meisten Aktien? Der kleine Bürger von um die Ecke? Wohl kaum! "Abzocker", Investoren, andere Unternehmen, grosse Fonds... die halten die Mehrheiten und die hätten alle längst etwas ändern können, wenn sie denn wollten. Beide Vorschläge sind für mich deshalb Papiertiger aber der Gegenvorschlag ist vernünftiger. Nein zu Minder.

    einklappen einklappen
  • Marc Müller am 17.01.2013 12:06 Report Diesen Beitrag melden

    Angstmacherei

    Der Propagandatrupp Economie Suisse kann erzählen was er will, ich werde ein fettes JA einlegen, versprochen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Till Sitter am 19.01.2013 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Managerlöhne

    Nehmen wir also die 25 Millionen von VR-Präsident Vasella und die 13 Millionen Franken von CEO Joe Jimenez und verteilen Sie auf die 2'406'693'857 ausstehenden Novartis Aktien. Na wenn sich das nicht lohnt bei einem Nettoumsatz von 58,6 Milliarden US-Dollar und einen Reingewinn 13,5 Milliarden US-Dollar !

  • Lukas D. am 19.01.2013 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    (werde)Mit "JA" stimmen!

    Mit der Annahme dieser Initiative wird zwar nicht Milch und Honig fliessen, aber es wird einiges in die richtige Richtung gelenkt! Darum werde ich mit "JA" stimmen. Die Tatsache, dass die Reichsten der Reichen, so aufgeschreckt, wie eine Herde Antilopen bei Anblick eines Raubtiers sind, zeigt mir klar auf, dass diese Initiative den Nagel auf den Kopf getroffen hat. Auch sind die armseeligen Versuche, diese Initiative dadurch zu Fall zu bringen, indem irgendwelche bestellten Zahnpastatests, Studis usw. ins Feld geführt werden, ein deutliches Signal dafür, wie verzweifelt diese Leute sind!

  • Dafuq am 18.01.2013 23:03 Report Diesen Beitrag melden

    Abzocker bestrafen ist ja schön und gut,

    aber es gab auch schon bisher auf Antrag Abstimmungen, die zu hohe Managerlöhne verhindern sollten. Diese sind daran gescheitert, dass jeweils die Grossaktionäre unbedacht für die hohen Löhne gestimmt haben. So kriegt man schnell mal 2/3-Mehrheiten zusammen. Immer wieder herrlich, wenn man sieht, wie die Vertreter von PK-Anlagen stimmen...

  • O. Lahrsen am 18.01.2013 22:47 Report Diesen Beitrag melden

    Stimmenthaltung

    Wieviele CEO's sind denn Abzocker? 0%? 20% 80%? 100%? Ich glaube wenn man bezgl. dieser Zahl Volksmeinung und Tatsachen vergleicht (PS über 90% der CH Unternehmen sind KMU) ist man schon etwas weiter. Ich glaube zwar eher dass dann wirkliche Topshots, wie es Fussballer tun, dorthin abwandern wo sie "ihren" Marktwert bekommen. Die CH ist aber anhand der Kommentaren wahrscheinlich besser dran wenn Multis wie novartis, nestle wieder auswandern. Das Klima wird ja sowieso immer feindseliger.

    • Sascha am 19.01.2013 16:21 Report Diesen Beitrag melden

      Haaaa..

      Wann begreift ihr entlich das es keine Topshots gibt! In ein gemachtes Nest zu hüpfen kann jeder! Wenn diese Herren etwas könnten wären Sie Unternehmer die eine Firma selber aufbauen aus dem nichts! Wenn diese Herren gehen hat die Schweiz schon Gewonnen!

    • O. Lahrsen am 19.01.2013 18:06 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte?

      1. Wer ist ihr? Ich bin immer noch eine Einzelperson. 2. Ein Nest musste vorher mal gemacht werden. Vielleicht war das ja -nach Ihrer Theorie- ein Topshot? 3. Ein Flopshot kann es ruinieren und dann muss es ein Topshot wieder aufbauen. 4. In der Zwischenzeit hängen tausende von Arbeitsplätzen an der Fähigkeit des Gesamtkonzerns. Da möchte ich dort oben einen fähigen Menschen sehen...und keiner der so feindselig ist wie sie. Es gehört doch einfach zum guten Ton, den Chef doof zu finden. Nicht wahr?

    • Till Sitter am 19.01.2013 19:49 Report Diesen Beitrag melden

      @ Sascha

      Haaaa.. Na wenn das ein jeder kann, dann tun Sie es doch.

    einklappen einklappen
  • Jean-Marc Mooser am 18.01.2013 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Fusionen

    Bei Fusionen soll der Gewinn der Aktie zu 50%versteuert werden aber bei Aktienrückgang oder Verlust sollen keine Steuern rückerstattet werden.