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Datenverlust
24. August 2010 13:27; Akt: 24.08.2010 13:40 Print
Zurich-Tochter zu Rekordbusse verurteilt
Die Zurich Insurance muss in Grossbritannien eine Strafe von 2,28 Mio. Pfund (3,7 Mio. Fr.) bezahlen, weil sie Kundendaten verloren hat.
Die Tochter der Zurich Financial Services (ZFS) ist am Dienstag von der britischen Finanzaufsicht zu der Millionenbusse verurteilt worden. Das ist die höchste Strafe, welche die Financial Services Authority (FSA) jemals wegen Datenverlusten verhängt hat. Die britische Zurich Insurance hatte 2008 während eines Datentransfers mit einem Datensicherungszentrum in Südafrika vertrauliche Kundendaten verloren.
Ob die Daten missbraucht worden seien, sei nicht sicher, teilte die FSA am Dienstag mit. Allerdings habe der Versicherer nicht den Nachweis erbracht, dass er während des Transfers eine effektive Kontrolle über den Vorgang gehabt habe, begründete die Behörde die Strafe.
«Inakzeptabel»
Zudem habe das Unternehmen den Verlust erst ein Jahr später bemerkt. «Finanzunternehmen täten gut daran, sich diesen Fall genau anzuschauen und von den Fehlern von Zurich UK zu lernen», heisst es in der Mitteilung weiter.
«Dieser Vorfall war inakzeptabel», teilte ZFS separat mit. Er habe das Unternehmen daran erinnert, sich beim Schutz von Kundendaten ständig zu verbessern.
(sda)


























