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17. Mai 2016 19:00; Akt: 10.06.2016 14:25 Print

Alles aufs richtige Konto

Banken bieten für Privatkunden verschiedene Kontenarten an. Doch welches Konto eignet sich für welchen Zweck?

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Wer die Wahl hat, hat die Qual. (Bild: postfinance)

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Wer ein neues Konto eröffnen will, sollte wissen, welches Bankkonto sich für welchen Zweck eignet. Dasselbe gilt auch für alle, die den Überblick über ihre Konten verbessern und die Kontostruktur neu ordnen möchten. Grundsätzlich wird zwischen Privat- und Sparkonten unterschieden.

Privatkonto als Drehscheibe
Das Privatkonto steht im Zentrum aller privaten Geldgeschäfte. Hier werden der Lohn und Kartentransaktionen verbucht, Zahlungsein- und -ausgänge getätigt oder Daueraufträge erfasst. Mit Optionen lässt sich das Privatkonto optimal an die eignen Bedürfnisse anpassen: Soll es online oder papiergebunden geführt werden? Soll der Wertschriftenhandel ebenfalls über dieses Konto erfolgen? Wenn ja, in welcher Währung? Ein Fremdwährungskonto lohnt sich vor allem für Leute, die sich häufig im Ausland aufhalten.

Sparkonto für Anschaffungen
Während das Privatkonto auf den täglichen Gebrauch ausgerichtet ist, eignen sich Sparkonten für Rücklagen mit einem mittel- bis längerfristigen Horizont. Der Zinssatz ist beim Sparkonto entsprechend höher. Hingegen sind die Anzahl Rückzüge sowie der kündigungsfreie Betrag pro Kalenderjahr meistens eingeschränkt. Wer Geld für Steuern, Ferien oder das nächste Auto beiseitelegen will, deponiert dieses am besten für eine gewisse Zeit auf einem Sparkonto.

Konten für den Nachwuchs
Neben den Privat- und Sparkonten für Erwachsene bieten die meisten Banken auch spezielle
Konten für Kinder und Jugendliche an. Darauf können die Eltern beispielsweise das Taschengeld oder Sparbeträge einzahlen. Der Nachwuchs erhält einen attraktiven Zins und auf Wunsch eine eigene Kontokarte. Nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit wird das Jugendkonto in ein Ausbildungskonto umgewandelt.

Vorsorgekonto fürs Alter
Eine besondere Form des Sparkontos ist das Vorsorgekonto 3a. Es ermöglicht erwerbstätigen Personen das steuerbegünstigte Sparen innerhalb der Säule 3a und bietet einen höheren Zins als das normale Sparkonto. Allerdings ist ein Rückzug aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nur in folgenden Fällen möglich: zur Finanzierung von Wohneigentum, bei der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit oder beim endgültigen Verlassen der Schweiz.

Hilfe bei der Kontowahl
Unterstützung bei der Wahl des passenden Kontos bieten nicht nur die Bankberater an. Wer sich selber informieren will, dem stehen auch entsprechende Onlinetools zur Verfügung, beispielsweise der Kontoempfehler von PostFinance. Dabei wird der Interessent Schritt für Schritt – respektive Frage für Frage – zum passenden Konto geführt. Stehen mehrere Konten zur Auswahl, hilft eine Vergleichstabelle, auf der die Unterschiede auf einen Blick erkennbar sind.

Hier gehts zum Kontoempfehler

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(thw/20 Minuten)