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15. August 2016 07:00; Akt: 09.08.2016 21:45 Print

Die eigenen vier Wände sicher finanzieren

In der Schweiz wollen immer mehr Menschen ein Haus oder eine Wohnung besitzen statt mieten. Doch worauf muss bei der Finanzierung geachtet werden, und welche Möglichkeiten zur Finanzierung gibt es überhaupt?

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Den Traum vom Eigenheim ermöglichen. (Bild: postfinance)

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Gemäss der letzten Strukturerhebung des Bundesamts für Statistik lebten 2014 in der Schweiz 37,4 Prozent der Haushalte in ihren eigenen vier Wänden. Damit ist die Wohneigentumsquote hierzulande im europaweiten Vergleich zwar noch immer die tiefste. Doch der Trend hin zur eigenen Wohnung oder zum eigenen Haus ist seit 1970 ungebrochen. Um abschätzen zu können, wie greifbar der Haustraum ist, helfen zwei einfache Faustregeln.

Zwei Faustregeln zur Finanzierbarkeit
Die erste Faustregel betrifft das Kapital. Grundsätzlich müssen mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital eingebracht werden. Dazu gehören neben Spar- und Wertschriftenguthaben auch Vorsorgegelder der 2. und 3. Säule sowie Lebensversicherungen und weitere Quellen wie ein Erbvorbezug. Bei der zweiten Faustregel geht es um die langfristige finanzielle Tragbarkeit. Diese ist dann gesichert, wenn die – mit einem kalkulatorischen Hypothekarzinssatz von 5 Prozent errechneten – laufenden Jahreskosten nicht mehr als einen Drittel des Bruttoeinkommens betragen. Zu den laufenden Jahreskosten zählen die kalkulierten Hypothekenzinsen, die Amortisation der Hypothekarschuld sowie Unterhalts- und Nebenkosten.

Finanzierungskosten online berechnen
Kostet eine Wohnung also 600‘000 Franken, müsste der Kaufinteressent über mindestens 120‘000 Franken an Eigenkapital verfügen und im Minimum 107‘000 Franken im Jahr verdienen. Wertvolle Hilfe beim Rechnen diverser Szenarien leisten Hypothekenrechner, wie ihn PostFinance anbietet. Hier tippt man die Höhe des Kaufpreises, die verfügbaren Eigenmittel, das jährliche Bruttoeinkommen sowie sein Geburtsjahr an – und erhält automatisch Resultate zum Belehnungsgrad und zur Tragbarkeit sowie verschiedene Finanzierungsvarianten. Im Anschluss kann direkt ein individueller Finanzierungsvorschlag angefordert werden.

Welche Finanzierungsvarianten gibt es?
Bei den Finanzierungsmöglichkeiten wird unterschieden zwischen Baukrediten für zu erstellende Objekte und – wenn es um den Kauf einer bestehenden Immobilie oder die Ablösung einer laufenden Hypothek geht – verschiedenen Arten von Hypotheken. Dazu gehören zum Beispiel Festhypotheken mit einem fixen Zinssatz oder LIBOR-Hypotheken mit einem wechselnden Zinssatz über eine feste Vertragslaufzeit. Welche Lösung passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa von den erwarteten Zinsentwicklungen und der eigenen Risikofähigkeit.

Hypothekenrechner von PostFinance

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(thw/20 Minuten)