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15. Mai 2017 07:00; Akt: 12.05.2017 11:14 Print

Taschengeld, Jugendlohn oder…?

Kinder und Jugendliche haben viele materielle Wünsche. Mit dem eigenen Taschengeld oder mit dem Lehrlingslohn können sie sich einige Annehmlichkeiten leisten. Dass sie aber auch auf gewisse Dinge verzichten müssen, wenn das Geld nicht reicht, ist eine ebenso wichtige Erfahrung – auch für die Eltern.

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Wie lange reicht das Geld noch? (Bild: postfinance)

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Nicht alle Kinder und Jugendlichen sind den regelmässigen Umgang mit Geld gewohnt. Einige lernen bereits ab der 1. Klasse mit Taschengeld umzugehen. Bis zum Eintritt ins Berufsleben haben sie so rund neun Jahre Zeit, sich ans Geldeinteilen und -ausgeben zu gewöhnen. Als Faustregel für die Höhe des Taschengeldes gilt 1 Franken pro Schuljahr und Woche.

Jugendlohn ab 12 sinnvoll
Ab rund zwölf Jahren setzt sich zunehmend der Jugendlohn durch. Er wird nur noch monatlich ausbezahlt, ist dafür aber höher als das bisherige Taschengeld. Die Jugendlichen übernehmen nun selber persönliche Auslagen, die ohnehin anfallen und bisher von den Eltern getragen worden sind. Es muss klar festgelegt werden, welche Ausgabepositionen der Nachwuchs von nun an mit seinem eigenen Budget berappen muss. Die Höhe des Jugendlohnes hängt von der finanziellen Situation der Familie ab und nicht von den Ansprüchen der Jugendlichen.

Eltern sollen kein Geld vorschiessen
Mit dem Jugendlohn geben die Eltern einen Teil der finanziellen Verantwortung an ihren Nachwuchs ab. Dieser muss lernen, mit dem vorhandenen Budget auszukommen. Reicht das Geld einmal nicht aus, sollten die Eltern nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen und einen Vorschuss leisten, sondern aufzeigen, wie eine solche Situation künftig vermieden werden kann. Der Jugendliche muss lernen, dass er mit dem vorhandenen Geld auskommen und nötigenfalls auf gewisse Dinge verzichten muss.

Mit dem Lehrlingslohn über die Runden kommen
Wer nach der obligatorischen Schulzeit eine Berufslehre absolviert, erhält einen Lehrlingslohn. Die meisten Jugendlichen leben noch zuhause und geben ihren Eltern für Unterhalt, Wohnen, Essen und dergleichen einen gewissen Anteil ihres Lohnes ab. Was Ende Monat übrig bleibt, sollte man bewusst auf die hohe Kante legen. Und wenn das Geld einmal nicht reicht, gibt es nur einen Ratschlag: lieber mal auf etwas verzichten, als Kollegen, Freunde oder Eltern um einen Vorschuss bitten. Man gewöhnt sich zu rasch daran und ist auf dem besten Weg in die Schuldenfalle.

Es geht auch anders
Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist es wichtig, dass Eltern ihren Kindern bereits früh den bewussten Umgang mit Geld beibringen. Zusätzlich ist es sinnvoll, das Thema Budgetplanung auch im Rahmen des Schulunterrichts zu behandeln. Seit mehr als zehn Jahren setzt sich PostFinance für die Förderung der Finanzkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein und bietet mit «MoneyFit» hochwertige und vielseitige Lernmedien für den Unterricht an. MoneyFit kann auf allen Schulstufen flexibel in die Unterrichtsplanung eingebaut und auch im nichtschulischen Umfeld genutzt werden.

Über Geld reden – je früher, desto besser
MoneyFit unterstützt auch Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit Auf der Website gibt es wertvolle Infos und Links rund um die Themen Geld und Budgetplanung sowie praktische Tipps, mit denen Eltern ihren Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Geld im Familienalltag vermitteln können. Wer früh lernt, mit Geld umzugehen, wird sich später weniger stark verschulden.

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(thw/20 Minuten)