Fitness Challenge – Blog

14. Juni 2017 16:15; Akt: 15.06.2017 09:54 Print

Alles Zucker!?

Creative Director Stefan Ryser soll vor, während und nach dem Training zu Süssem greifen, um abzunehmen. Dabei ist Zucker doch böse?!

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Ahoi again

Mein erstes Treffen mit Ernährungswissenschaftler Jürg Hösli liegt zwar schon eine Weile zurück – es wird mir aber immer in bester Erinnerung bleiben:

Ich habe noch kaum Platz genommen, da verblüfft mich der Experte bereits mit der ersten Einschätzung: «Gell, du warst bei der Sixpack Challenge häufig gereizt, hattest kaum mehr Freude am Leben? Das wird diesmal anders.»

Schnell wird klar: Der Mann weiss, wovon er spricht. Und er macht auch sofort klar, dass in Sachen Ernährung noch vieles in den dunklen Windungen unseres Magen-Darm-Trakts verborgen liegt. Was er aber weiss, teilt er bereitwillig mit seinen Kunden. Und eine der wichtigsten Einsichten lautet: Zucker ist nicht per se böse und schlecht für den Körper.

Im Gegenteil: Zucker ist der ideale Fatburner. Oder besser gesagt: Ich kann mit Zucker härter trainieren und löse so Effekte aus, dass ich über die restlichen 23 Stunden des Tages mehr Fett verbrenne. Genau deshalb soll ich vor, während und nach jedem Training meinem Körper Kohlenhydrate zuführen – in Form von Schokolade, Apfelsaft oder auch mal einer Handvoll Gummibärli.

Der strikte Zucker-Verzicht war in der Sixpack Challenge eine meiner grössten Herausforderungen. Und offenbar kontraproduktiv, wie Jürg sagt: «Du hast dich runtergehungert, dein Körper war im Dauerstress. Deshalb ist dein Bauch nach der Challenge auch recht schnell zurückgekommen.»

Diesmal aber ist alles anders. Schon die erste Indoor-Cycling-Session bei Velocity ist für mich ungewohnt; als Getränk habe ich eine Apfelschorle dabei. Tatsächlich versüsst sie mir das Training ausserordentlich.

Und sonst so? Sonst ist noch lange nicht alles Zucker, im Gegenteil: Als voll berufstätiger Familienvater habe ich auch 2017 nicht wirklich Zeit, drei- bis viermal die Woche intensiv zu trainieren (falls es Sie interessiert: auf Polar Flow können Sie mein Trainingstagebuch einsehen).

(Und ja, Chef, dieser Blogeintrag ist natürlich wie abgemacht ausschliesslich in der Freizeit entstanden.)

Die allergrösste Challenge bleibt aber die von Jürg Hösli angeordnete Umstellung meines Essverhaltens: Wie es schon unsere Grosseltern predigten, soll ich morgens ausgiebig («wie ein Kaiser») frühstücken, mittags genug («wie ein König») und abends nur noch so viel wie nötig («wie ein Bettler») essen.

Das hat im ersten Monat nur selten geklappt. Auch heute Morgen wurde mir schon beim Gedanken, etwas zu essen, sofort schlecht. Höslis Trick: einen halben Liter Ovo-Drink stürzen.

Eben doch alles Zucker.

So long,

Ihr Käpt'n Irrsinn

(sry)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pragmatiker am 14.06.2017 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zucker und böse?

    Nein! Zucker ist lebensnotwendig! Und es gibt keinen "guten" in "bösen" Zucker.

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  • Reto am 14.06.2017 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    und in 15 Jahren berate ich dich dann in Diabetes-Fragen!

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  • MalSoMalSo am 14.06.2017 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Experte

    Ich habe mich mit dem Thema viel beschäftigt, ist aber kein Beruf von mir. Apfelschorle während dem Training ist ein super Energielieferant. Vor dem Training vielleicht paat süsse Früchte essen. Besser wäre ein grüner Smoothie, eine kombination aus natürlichen Zuckern und Aminosäuren. Oder vielleicht auch mal Kreatin. Nach dem Training sollten es meiner Meinung nach keine Einfachzucker mehr sein. Da sind die Glyckogenspeicher leer und ein Müsli oder ein Teller Pasta wäre vielleicht besser.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • MalSoMalSo am 14.06.2017 22:23 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Experte

    Ich habe mich mit dem Thema viel beschäftigt, ist aber kein Beruf von mir. Apfelschorle während dem Training ist ein super Energielieferant. Vor dem Training vielleicht paat süsse Früchte essen. Besser wäre ein grüner Smoothie, eine kombination aus natürlichen Zuckern und Aminosäuren. Oder vielleicht auch mal Kreatin. Nach dem Training sollten es meiner Meinung nach keine Einfachzucker mehr sein. Da sind die Glyckogenspeicher leer und ein Müsli oder ein Teller Pasta wäre vielleicht besser.

    • Motivator am 14.06.2017 22:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MalSoMalSo

      Ein Snickers vor und 200g Ültje Erdnüsse und sechs bis acht Minipic während dem Training tun's auch.

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  • Pragmatiker am 14.06.2017 18:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zucker und böse?

    Nein! Zucker ist lebensnotwendig! Und es gibt keinen "guten" in "bösen" Zucker.

    • MischAG am 14.06.2017 19:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pragmatiker

      Zucker ist in etwa gleich lebensnotwendig wie Zigaretten oder Bier.

    • MalSoMalSo am 14.06.2017 22:05 Report Diesen Beitrag melden

      @MischAG

      Im allgemeinen sind alle Kohlenhydrate einfache oder mehrfache Saccharide und damit Zucker. Stärke wird von der Leber zu Zucker gewandelt. Du kannst ohne den rafinierten Zucker leben und dieser ist tatsächlich nicht Lebensnotwendig und im Übermass schädlich. Ohne Mehrfachzucker kann dein Körper nicht überleben. Dann kannst du dich von den Knochen und Sehnen verabschieden. Und ich hoffe du verzichtest nicht auf den Traubenzucker, denn dein Hirn funktioniert nicht ohne.

    • MischAG am 15.06.2017 21:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MalSoMalSo

      Zucker (im deutschen Sprachgebrauch meistens Industriezucker) ist im Übermass schädlich - korrekt. Kohlenhydrate (und somit auch Zucker) sind allerdings nicht essentiell. (Gluconeogenese) - also keinesfalls lebensnotwenig! Betreffend der Gelenke meinst du Glucosamin? Das ist ein Aminozucker und wird vom Körper gebildet, also ebenfalls nicht essentiell.

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  • Reto am 14.06.2017 17:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    und in 15 Jahren berate ich dich dann in Diabetes-Fragen!

    • Meisil am 14.06.2017 18:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Reto

      wie soll dieser weg diabetes auslösen?? das solltest du vielleicht noch mitteilen

    • MalSoMalSo am 14.06.2017 21:55 Report Diesen Beitrag melden

      @Meisil

      Kommt auf die Menge daraf an. Der pure Zucker ruft das Insulin auf den Plan. Allerdings nur bei überschüssigem Zucker. Da hier beim Sport der Zucker verbrannt wird, sollte keine Diabetes folgen. Ich würde aber trotden eher zu einem Apfel oder Banane greiffen und den Zucker so aufnehmen.

    • Meisil am 15.06.2017 19:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MalSoMalSo

      danke für die Ausführung. Da ich selber im Spital arbeite weiss ich wie es geht. ich hasse einfach immer die Unproffessionellen welche herprabbeln. Dieser weg löst keine Diabetes aus.

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