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Sportkleidung

06. April 2017 16:58; Akt: 06.04.2017 16:58 Print

6 Tipps für dein Sport-Outfit

von Sulamith Ehrensperger - Ein Hitzestau unter dem Shirt macht schlapp. Wie wichtig ist Sportkleidung? Sechs Tipps, damit deine Sportswear ein passender Trainingspartner ist.

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Die Körpertemperatur beeinflusst beim Sport die Leistungsfähigkeit. Auch als Hobbysportlerin setze ich auf Funktionsbekleidung und frage mich: Wie finde ich das richtige Outfit? Um Antworten zu finden, habe ich die erste Studio-Linie von Odlo ausprobiert. In die Fasern der Ceramicool-Kollektion sind Mikropartikel aus Keramik eingearbeitet. Sie sollen die Haut bis zu einem Grad kühlen. Nach einem hitzigen Workout hier die Tipps für ein Training mit kühlem Kopf:

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Materialien, in denen du cool bleibst
Nur wenn deine Körpertemperatur auf einem gesunden Level bleibt, kannst du das Maximum leisten. Kunstfaserstoffe leiten die Feuchtigkeit besser vom Körper weg als reine Baumwolle. Mit dem richtigen Stoff auf der Haut bleibe ich trocken und leistungsfähig. Die Ceramicool-Stoffe nehmen Schweiss sehr gut auf, obwohl ich beim Workout ziemlich nass wurde. In das Shirt sind verschiedene Strukturen eingearbeitet. Ob es die Körpertemperatur tatsächlich um ein Grad senkt, wie der Hersteller verspricht, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht macht sich der Unterschied bei Hitze besser bemerkbar.

Eine Passform, die auch schick aussieht
Bei der Kleiderwahl spielt die Sportart eine Rolle. Ob Joggen, Krafttraining oder Pilates, die Bekleidung soll sich der Bewegung anpassen. Ich nehme die Stoffe gern in die Hand, bevor ich reinschlüpfe. Und ich achte auf elastische Stoffe, auf entsprechenden Elastan-Anteil und Flexibilität. Beim Ceramicool-Shirt ist am Rückenteil Mesh eingearbeitet. Es fühlt sich durchlässig und leicht an. Sportkleidung ist heute nicht mehr nur fürs Workout gedacht, zu Recht – ob Büro oder Freizeit, auch ich trage Sportswear ausserhalb der Trainingszeit.

Schnitte, die einen bewegen
Sportkleidung soll mich in der Bewegung unterstützen. Wichtig ist genügend Freiraum, so dass es sich idealerweise anfühlt wie eine zweite Haut. Ich persönlich ziehe anliegende Kleidung vor. Schliesslich soll sie auch bei wildem Workout dort bleiben, wo sie hingehört. Ständiges Verrutschen lenkt unnötig ab. In zu weiten Kleidern verletzt du dich leichter.

Komfortables und funktionales Outfit
Die Verarbeitung ist ein zentraler Punkt. Nähte, die drücken und scheuern, müssen nicht sein. Dies gilt nicht nur für Shirts und Tights, sondern auch für die Unterwäsche. Die meisten Frauen greifen laut Studien zum falschen Sport-BH. Auch An- und Ausziehen des Outfits ist entscheidend: praktische Verschlüsse, statt kompliziertes Schnüren. Natürlich zählt für mich – ich gebe es zu – der Look: In einer schicken Hülle schwitzen, macht viel mehr Spass.

Vom Waschgang zum Workout
Die Kleider landen nach jedem Training in der Waschmaschine. Wichtig also, dass sie pflegeleicht und schnell trocken sind. Abends zum Trocknen aufgehängt, früh morgens wieder bereit fürs Training. Die Ceramicool-Linie verspricht, dass ein gebrauchtes Shirt für ein zweites Training noch genügend frisch ist. Ein Versuch, den ich aus Rücksicht auf feine Nasen (noch) nicht gewagt habe.

Schutz vor Sonne und Wetter
Vor allem für Outdoor-Sport sind die Anforderungen an die Kleider hoch; sie müssen vor Kälte, Überhitzung, Wind und Regen schützen. Zurzeit ist ein erhöhter Schutz vor UV-Strahlen gefragt. Die Ceramicool-Linie habe ich beim Workout drinnen ausprobiert, doch wirbt Odlo mit einem «permanenten UV-Schutz 30+».

Fazit: Mit der richtigen Bekleidung macht das Training mehr Spass. Marken sind für mich als Hobbysportlerin nicht entscheidend – was zählt, ist der Wohlfühlfaktor.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Typhoeus am 06.04.2017 18:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freude und Wohlfühlen

    Das individuell Wichtigste an Sportbekleidung: Habe ich Freude daran, das heisst, fühle ich mich darin wohl und ist sie zweckmässig für meinen Sport und nicht, weil es einem Trend oder erdrückenden Reklame entspricht.

  • Der Läufer am 06.04.2017 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleichwerbung?

    "Marken sind für mich nicht entscheidend" - und dann eine ganze Fotoserie über Odlo. Liebe Autorin, Werbung sollte auch in einem Gratismedium als solche gekennzeichnet sein.

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  • Roadrunner am 06.04.2017 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Funktionalität

    Ich schaue grundsätzlich auf die Funktionalität. Beim Training ist mir das Aussehen völlig Wurst. Beim Wettkampf bin ich dann schon ein wenig anspruchsvoller, doch auch da hat die Funktionalität oberste Priorität.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chri am 07.04.2017 01:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sportbekleidung unabhängig von Sport

    Kennt Ihr das lustige Video aus Australien, in dem besungen wird, was man alles tun kann in Activewear?

  • Sador am 06.04.2017 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Oder Kurz zusammengefasst

    Kleidung welche einen beim Sport unterstütz und bequem ist. Etwas schick aussehen solle es auch noch.

  • Der Läufer am 06.04.2017 18:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleichwerbung?

    "Marken sind für mich nicht entscheidend" - und dann eine ganze Fotoserie über Odlo. Liebe Autorin, Werbung sollte auch in einem Gratismedium als solche gekennzeichnet sein.

    • markimark am 07.04.2017 13:12 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Dachte ich auch! Solche Kleider wie es Odlo gerade "neu" hat gibt es von anderen Herstellern eh schon seit Jahren.

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  • Ute am 06.04.2017 18:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    aber gut vermarktet und die Leute glauben alles

    Ich schwöre immer noch auf das gute Baumwollshirt .Vertrage Synthetische Stoffe nicht , bekomme darin probleme mit der Atmung . Habe aber auch im Fitnesscenter die Leute gesehen denen das Wasser vom Genick bis ins Becken rann , dieses Problem hab ich mit reiner Baumwolle nicht.

    • Nene am 06.04.2017 18:48 Report Diesen Beitrag melden

      Baumwolle ist schlimm

      Baumwolle saugt sich voll. Funktionsbekleidung bleibt trocken. Die Feuchtigkeitsregulation funktioniert bei Baumwolle überhaupt nicht und ist somit völlig unangenehm. Zudem staut sich die Wärme. Deshalb kann ich nur widersprechen.

    • Fit999 am 07.04.2017 03:45 Report Diesen Beitrag melden

      Schweisstreibend ...

      Synthtische Stoffe vertragen nicht alle, richtig. Aber die Geschichte mit dem Nicht-Schwitzen in Baumwolle kann ich kaum glauben. Liegt wohl eher daran, dass sich die anderen im Fitness mehr bewegen als Sie.

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  • Roadrunner am 06.04.2017 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Funktionalität

    Ich schaue grundsätzlich auf die Funktionalität. Beim Training ist mir das Aussehen völlig Wurst. Beim Wettkampf bin ich dann schon ein wenig anspruchsvoller, doch auch da hat die Funktionalität oberste Priorität.