Fitness

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Hier erfahren Sie alles rund um Training, Ernährung und einen sportlichen Lifestyle.

Challenge-Abschluss

26. Dezember 2017 15:51; Akt: 27.12.2017 20:43 Print

«Ich bin seit 18 Monaten clean»

Verschiedene Schicksale, ein gemeinsames Ziel: der Weg in ein gesünderes Leben. Wir zeigen, wie es den Teilnehmern der Fitness-Challenge heute geht.

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Der 28-Jährige aus Visp wog zu Beginn der Challenge 137 Kilo. Durch die Challenge wollte er möglichst viel Gewicht verlieren, um sich wieder gesund und fit zu fühlen. Aaron konnte sein Gewicht von 137 kg auf unter 120 kg reduzieren und hat den Spass am Sport wiederentdeckt. Auch seine Ernährung hat er umgestellt: «Ich habe gelernt, dass ein guter Motor immer Treibstoff braucht, um Leistungen zu bringen. Daher bringt hungern nur kurzfristig etwas.» Bei den Deadlifts schafft er mittlerweile 200 kg.Eine Sportverletzung zwingt Aaron zur Zeit zur Pause und Krücken. Sobald sein Sprunggelenk, Aussenband und die Achillessehne wieder fit sind, will er wieder angreifen und sein Ziel vom fitten Leben weiterverfolgen. Gute Besserung, Aaron! Vor der Challenge betrieb die 29-jährige Aargauerin praktisch keinen Sport und lebte von Fertiggerichten und Fastfood. Durch Stress, Frust, Unzufriedenheit und falsche Ernährung hat Sandra so immer mehr zugenommen und an Lebensfreude verloren. Sandra hat seit Beginn der Challenge 12 Kilo verloren. Sie trainiert 4- bis 5-mal wöchentlich und kauft frische, gesunde Lebensmittel ein. Ab und zu nascht sie immer noc, oder gönnt sich ein Glas, aber mit gutem Gewissen! «Der Ausgleich hält mein Gewicht transparent und die wieder passenden Hosen motivieren mich, weiterzumachen. Jetzt geniesse ich erstmals den Dezember und die feinen Weihnachtsguetsli und im Januar starte ich wieder voll durch, auf dem Weg zu meinem Traumgewicht!» Herzliche Gratulation, Sandra! Das Ziel des 27-Jährigen aus dem bernischen Fraubrunnen war es, seine eigenen Grenzen zu überwinden. Die letzten Jahre hat er jeweils den Altstadt Grand Prix Bern (4.7km) absolviert, wonach das Training wieder verebbt ist bis zum nächsten Jahr. Dabei wollte er schon immer den grossen Grand Prix Bern (16km) rennen, hat diesen Plan aber jeweils aufs nächste Jahr verlegt. Heute joggt er immer längere Strecken, auch seine Ernährung hat er umgestellt: «Ich habe gelernt, dass ich bisher quasi verhungert bin. Mein Körper verbrennt viel Energie und da ich ihm diese nicht gegeben habe, ist es wenig verwunderlich, dass ich jeweils nach dem Training den Eindruck gehabt habe, dass mehr nicht drinliegt.» Im September hat Pascal den Burgdorfer Stadtlauf (10km) und im Oktober den Bremgartenlauf (15.5km) absolviert. Als er hierfür das Training erhöht hatte, ist ihm bewusst geworden, wie klein sein bisheriger Rahmen war. «Mit einem Ziel vor Augen ist alles möglich. Nächstes Jahr packe ich den grossen Grand Prix, und auch einen Halbmarathon will ich in Angriff nehmen.» Run, Pascal, Run! Die 35-jährige Baslerin wollte zeigen, dass es trotz Vollzeitjob, schulpflichtigem Kind und Mann im Schichtdienst einen Weg gibt, ein persönliches Ziel zu erreichen. Sie wollte endlich die letzten 10 Kilo verlieren, und einen 5-km-Lauf unter 30 Minuten schaffen. «Die Challenge hat mein Leben in eine neue Richtung gelenkt, ich habe extrem viel über mich selbst gelernt, habe tolle Menschen kennen gelernt und mich selbst von einer neuen Seite gesehen.» Susann hat ihren ersten Halbmarathon erfolgreich hinter sich gebracht und im April steht bereits der nächste in Berlin an. Bravo, Ziel erreicht! Die Community-Chefin von 20 Minuten erhoffte sich von der Challenge, Gefallen an regelmässiger Bewegung zu finden und zu lernen, wie man sich im Alltag gesund ernähren und sozial bleiben – also trotzdem noch regelmässig mit Freunden und der Familie zum Essen abmachen – kann. Julia darf sich über einen Gewichtsverlust von fast 6 Kilogramm freuen. Sie hat Wandern für sich entdeckt und einen eigenen Weg, die Ernährung umzustellen. «Ich habe gelernt, dass jeder Mensch anders ist und für sich herausfinden muss, was für ihn stimmt. Nicht jeder Diät-Tipp ist allgemeingültig. Hört auf euren Körper und lasst euch Zeit.» Danke, Julia! Die 23-Jährige aus Flawil wollte ihre Gesundheit verbessern und abnehmen. «Ich freue mich über jedes Kilo, dass ich verliere». Heute fühlt sie sich bereits viel fitter, auch wenn sie noch von ihrem perönlichen Abnehmziel entfernt ist. Sie hat aber gelernt, besser auf ihren Körper zu hören und ist motiviert, einen gesünderen Lebensstil beizubehalten. Super, liebe Graziella! Sven war zwölf Jahre lang kokainabhängig. Was mit gelegentlichem Party-Konsum begann, endete in starker psychischer Abhängigkeit. Der 30-jährige Zürcher wollte im Rahmen der Challenge sein Leben umkrempeln und sich wieder um die Dinge, kümmern, die für ihn zählen im Leben. Seit einigen Monaten trainiert Sven regelmässig –Joggen, Vitaparcours und Krafttraining. Er spürt den positiven Effekt von Sport auf die Psyche. Auch körperlich macht sich das Training bemerkbar: Innerhalb von von einem Jahr hat Sven 39 Kilo abgenommen. Sven ist nun seit 18 Monaten clean. «Mein Sohn und ich wachsen von Tag zu Tag mehr zusammen. Meine Frau vertraut mir wieder. Und ich bin unendlich glücklich, dass ich mich für diesen Weg entschieden habe, auch wenn es nicht immer einfach war.» Bravo, Sven! Die 49-Jährige aus dem bernischen Uetendorf ist vor drei Jahren an einer Erschöpfungsdepression erkrankt. Erholung und Belastung standen in einem ungesunden Verhältnis. Lisa wollte durch die Challenge wieder ihr Leben spüren und etwas erreichen. «Früher habe ich vor lauter Stress nur abends gegessen. Jetzt esse ich Frühstück, Mittagessen, Abendessen und auch zwischendurch», erklärt Lisa. «Dadurch habe ich viel mehr Energie, und mein Schlafverhalten hat sich verändert, das Antidepressivum konnte ich sogar reduzieren.» Heute blickt die Bernerin zurück auf eine intensive Zeit: «Ich habe sehr viel über mich und meinen Körper gelernt in den letzten Monaten. Mit der Umsetzung klappt es nicht immer perfekt, aber ich bin auf dem richtigen Weg zu mehr Lebensqualität und Lebensfreude.» Man sieht es dir an, liebe Lisa! Die bald 26-jährige Winterthurerin litt an Magersucht. An manchen Tagen ass Nadja nur ein Babybell-Käse und das, obwohl sie Sport trieb. Ihr Ziel: ein gesunder Lebensstil. Durch die Fitness-Challenge lernte sie, was ausgewogene und gesunde Ernährung ausmacht, und auch Kohlenhydraten wieder mehr zu vertrauen. Heute fühlt sich Nadja viel wohler in ihrem Körper. «Ich habe eine gesündere Einstellung zum Essen. Auch Sport hat Platz in meinem neuen Leben, aber nur mit der richtigen Ernährung». Ob kleine oder grosse Erfolge: Wir danken allen TeilnehmerInnen der Fitness-Challenge von Herzen, speziell jenen, die bis zum Schluss durchgehalten haben. Auf ein gesundes neues Jahr, macht weiter so!

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Teilnehmer der Fitness-Challenge hätten unterschiedlicher nicht sein können: Während Pascal (27) endlich seine persönlichen Grenzen beim Joggen knacken wollte, ging es bei Lisa um den Weg aus einer Erschöpfungsdepression, zurück in einen lebenswerteren Alltag. Auch Sven stellte sein Leben radikal um: Über zwölf Jahre dominierte Kokain sein Leben, bis er sich entschloss, sein Schicksal wieder in die eigene Hand zu nehmen.

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Pascal trainiert bereits auf seinen ersten Halbmarathon. Er hat erkannt, dass er nur mit einem persönlichen Ziel seine Grenzen überwinden kann. «Die Grenzen setzen wir uns oft nur selber, sie sind im Kopf.» Sven weiss, wie schwierig es ist, eigene Grenzen abzubauen. Dank eines stationären Entzuges und einer neuen Lehre als Koch findet er den Weg in ein neues Leben zurück. Dabei hilft ihm auch Sport: «Regelmässiges Training wirkt sich gut auf meine Psyche aus.»

Unterschiedliche Leben, ein gemeinsames Ziel

Auch Lisa hat auf ihr Herz gehört und lässt bösen Gedanken immer weniger Raum. Sie bastelt wieder mehr und verbringt Zeit mit Dingen, die ihr wirklich guttun. Heute weiss Lisa: «Man kann aus einer Depression herauskommen, aber es braucht Zeit. Und die muss man sich nehmen.»

So verschieden die Hintergründe aller Teilnehmer auch sein mögen, eines verbindet sie bis heute: das Ziel, ein fitteres und gesünderen Leben zu führen. Wie es den anderen Teilnehmern ergangen ist, sehen Sie in der Bildstrecke. Eines vorweg: Stolz sein dürfen sie alle.

Wofür wollen Sie sich nächstes Jahr mehr Zeit nehmen, liebe Leser? Haben auch Sie ein persönliches Fitness-Ziel? Erzählen Sie uns davon im Talkback und lassen Sie sich von unseren Teilnehmern inspirieren.

(gss)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • PDD am 26.12.2017 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Cocain

    Hut ab Sven.

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  • Peter Pan am 26.12.2017 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab an Alle von einem ex Polytox

    Aber Dir Sven kann ich aus eigener Erfahrung am Besten nachfühlen. Konsumierte Kokain durch die Nase, durch die Venen und als Base durch die Lunge. Absoluter Todesstoff auf die Dauer obwohl es so harmlos daherkommt. Brich einfach alle Kontakte die irgendwie etwas damit zu tun haben ab, schmerzt aber ist unumgänglich um sauber zu bleiben. ZURÜCK AUF START hab ich das für mich benannt.

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  • Chrümel am 26.12.2017 17:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sucht und Sport

    Finde ich eine sehr starke und lobenswerte Leistung. Jetzt einfach nicht übertreiben und nicht in ein anderes Suchtpotenzial zu fallen. Will heissen, sich nicht nur im Sport zu bestätigen.(selber aktiver Sportler) Viel Glück für die Zukunft

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nitro86 am 28.12.2017 12:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    kämpfen

    hut ab!! weiter so!!Ich bin seit 10jahren clean

  • marko 32 am 26.12.2017 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Glückwunsch

    Glückwunsch

    • SARAH am 28.12.2017 14:24 Report Diesen Beitrag melden

      Marco

      Sollten wir nicht auch mal den Hut vor Menschen abnehmen, welche noch nie Drogen genommen haben? Ich gratuliere allen Menschen, welche noch nie im Drogensumpf steckten! Danke!

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  • So isses! am 26.12.2017 19:55 Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab und ein grosses Dankeschön....

    ....an alle, die NIE Drogen nahmen!!! Das sind meiner Meinung nach die WAHREN HELDEN!

    • Will natürlich niemand hoeren am 28.12.2017 14:26 Report Diesen Beitrag melden

      So isses

      Völlig richtig, aber anscheinend erneut man mehr Lob, wenn man seine Gesundheit bewusst gefährdet und wird dann gefeiert, wenn man endlich zur Einsicht kommt...., alle Anderen sind doch Langweiler...., oder? Ich gratuliere ebenfalls allen, welche noch Neid Drogen nahmen!

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  • Lilo am 26.12.2017 19:54 Report Diesen Beitrag melden

    Was ist mit der Nase von Sven?

    Von Sven würde ich gerne wissen, was er mit seiner Nase macht nach so vielen Jahren Kokainkonsum. Die Nasenscheidewand muss ja total durchlöchert sein, der Rachen müsst Löcher haben. Geht er zum Chirurgen damit, um das zu reparieren?

  • Peter Pan am 26.12.2017 18:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hut ab an Alle von einem ex Polytox

    Aber Dir Sven kann ich aus eigener Erfahrung am Besten nachfühlen. Konsumierte Kokain durch die Nase, durch die Venen und als Base durch die Lunge. Absoluter Todesstoff auf die Dauer obwohl es so harmlos daherkommt. Brich einfach alle Kontakte die irgendwie etwas damit zu tun haben ab, schmerzt aber ist unumgänglich um sauber zu bleiben. ZURÜCK AUF START hab ich das für mich benannt.

    • Trishy am 26.12.2017 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Pan

      Auch vor dir: Hut ab und alles Gute für dein Leben!

    • Death Parade am 26.12.2017 19:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Pan

      hat auch sehr viele schädliche chemikalien drin

    • marko 32 am 26.12.2017 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Pan

      Super

    • marko 32 am 26.12.2017 20:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Trishy

      Super

    • Keine Ahnung am 28.12.2017 13:44 Report Diesen Beitrag melden

      @Death Parade

      Kokain ist eine einzige Chemikalie!

    • LEILA am 28.12.2017 14:27 Report Diesen Beitrag melden

      Peter

      ...., oder einfach nie anfangen mit dem Teufelszeug...., je, ich hab's geschafft, aber somit bin ich ja ein Außenseiter und nicht erwähnenswert...,oder?

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