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Trainingsplan

06. September 2016 18:26; Akt: 06.09.2016 18:26 Print

Fit trotz Zeitnot

von Salome Kern - Arbeit, Familie, Freunde – die Zeit ist knapp. Aber Personaltrainer Daniel Marti ist überzeugt, dass mit der richtigen Planung jeder Zeit für Sport hat.

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Für Gestresste: Training in der Mittagspause zwischen Sitzungen und Telefongesprächen. (Bild: Orange Line Media)

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«Keine Zeit» ist die häufigste Ausrede, um das Training ausfallen zu lassen oder gar nicht erst mit Sport zu beginnen. Auch Personaltrainer Daniel Marti hört das oft. «Dabei ist es nur eine Frage der Planung.» Wer durch Arbeit, Familie oder Freunde in Zeitnot gerät, muss das Training ganz bewusst einplanen.

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«Als Erstes sollte man seinen Tagesablauf analysieren», rät Marti. Gibt es einen Rhythmus? Habe ich über Mittag Zeit für Sport? Kann ich einmal vor der Arbeit einen Kurs besuchen oder für mich eine Joggingrunde drehen? So wird gleich klar, wo ein Training hineinpassen könnte oder was man ändern muss. Ist die Motivation da, finden sich meist Möglichkeiten. Tragen Sie sich ihre Trainingszeiten in der Agenda ein – so ist Sport ein Termin, der sich nicht einfach absagen lässt.

Kleine Erfolge motivieren

Für jene, die wirklich kaum Zeit haben oder sich nicht selber motivieren können, bietet sich ein begleitetes Training an. «Ein Personaltrainer kostet, das hält viele davon ab, Termine zu streichen.» Ausserdem kann der Trainer das Training auf die Tagesform anpassen und auf die kleinen Erfolge hinweisen. «Ich höre oft: Ich hasse Sport», sagt Daniel Marti schmunzelnd. «In diesem Fall motiviert der Trainer dranzubleiben.»

Eltern schieben oft ihre Kinder als Ausrede vor. «Dabei könnte man die Kinder auch ins Training einbauen.» Mit dem Kinderwagen joggen gehen, den Betreuungsservice in Fitnesscentern nutzen oder sich mit anderen Eltern absprechen und abwechselnd aufpassen – so finden sich oft Lösungen. «Nur schon die Treppe schnell hinaufrennen oder jede Stunde Klimmzüge an der Stange zu Hause machen, bringt etwas.»

Einmal pro Woche reicht nicht

Daniel Marti rät zwei- bis dreimal pro Woche eine Stunde Sport zu treiben – entscheidend ist das Ziel des Sportlers. «Es ist schwierig, etwas zu erreichen, wenn man nur einmal pro Woche aktiv ist.» Wer neu mit Sport startet, tut gut daran, erst mal die Grundlagen aufzubauen und sich nicht direkt in hochintensive Workouts zu stürzen. Das bedeutet beispielsweise, dass Sie beim Joggen noch sprechen können und nicht nach Luft schnappen.

Es gibt nicht eine spezielle Sportart, die sich für Gestresste eignet – es ist eine Frage der Vorlieben. «Mit Smartphone-Apps wie Freeletics kann man einfach starten», erklärt Wingmancoach Daniel Marti, der so mit Laufen begonnen hat. Menschen mit Beschwerden wie Rückenschmerzen gehen häufig in die Physiotherapie und stoppen das Programm wieder, wenn die Schmerzen weg sind. «Besser wäre regelmässig beispielsweise ins Pilates zu gehen, statt immer wieder kurz die Therapie zu besuchen.»

Was hilft Ihnen, dass Sie trotz Stress trainieren? Verraten Sie uns Ihre Tricks im Kommentarfeld.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Boss am 06.09.2016 19:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kraft

    Ich stämme meine 100 Kilo Assistentin dreimal pro Tag 5 minuten hoch.

    einklappen einklappen
  • Jakob Hug am 06.09.2016 18:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pendler

    Ich schaue dass ich 3x pro woche ins fitness gehe. Auch wenn ich dann nur 40 min trainiere ist das besser als nichts, da ich pro Tag 1.5h pendle.

  • Owl am 06.09.2016 18:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausgleich

    Ich brauche mein Ausdauertraining zum Ausgleich. Wenn ich gestresst bin kann ich mich beim Joggen mal ausklinken. Die Zeit nehm ich mir auch wenn ich dafür auf anderes verzichten muss.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Gofaq Youssef am 15.09.2016 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Nicht jeder

    findet den Sportwahn so prickelnd wie ein "Personal Trainer". Diese Typen werden wieder von der Bildfläche verschwinden, sobald sich die Sache beruhigt hat. Ein Vorteil von "Sport" ist natürlich, dass man kein Gehirn dazu baucht. Deswegen ist Sport auch so beliebt.

  • M.S am 11.09.2016 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ich

    ich mache mittlerweile 6tage in der woche sport. Ich habe vor einem Jahr aufgehört zu rauchen und habe stark zugenommen. ca 10 kilo. Habe meine 2 workouts die ich zuhause machen kann, dauert ca 70 minuten. Arbeite im Service laufe also auch sehr viel. Ich fühle mich super ! abgennommen hab ich auch und die form die ich möchte ist zum greiffen nah:-)

  • Mike am 10.09.2016 18:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    eBike statt Zugfahren

    Ich brauche auch immer wieder viel Überwindung um Sport zu machen. Da mir auch die Zeit fehlt (Beruf, Famile, Arbeitsweg), habe ich eine pragmatische Lösung für mich gefunden: statt mit dem Zug zu pendeln, fahre ich nun mit einem eBike zur Arbeit. So komme ich morgens nicht verschwitzt ins Geschäft, habe genug Bewegung, bin in der Natur unterwegs, muss mich nicht mehr über die SBB ärgern und macht v.a. Spass!

  • Emmentaler am 10.09.2016 14:16 Report Diesen Beitrag melden

    Motivation für alle

    Bin 48 Jahre und bin vor einem Jahr mit 120kg gestartet. Laufe heute 4x dieWoche 5-10 km und habe meine Ernährung umgestellt. Habe bereits 20 kg abgenommen. Ja, es kann jeder schaffen !

  • Karin am 10.09.2016 14:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Arbeitsweg

    2-3x pro Woche mit dem Velo zur Arbeit, 50 km erledigt ohne gross Zeit zu verlieren...