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Salome testet

16. März 2017 16:44; Akt: 16.03.2017 16:44 Print

Das härteste Training? Ja, Muskelkater ist garantiert!

von Salome Kern - Street Workout sorgt für Muskelberge. Redaktorin Salome Kern hat getestet, wie streng das Training mit dem Eigengewicht ist.

Die Bardogs zeigen, wie beeindruckend Street Workout sein kann. Salome Kern testet, wie sich das Training anfühlt. (Video: Murat Temel)
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Sie wirbeln von Stange zu Stange, ziehen sich mühelos an einem Arm hoch und lassen dabei ihre Muskeln spielen. Die Kraft der Jungs von Bardogs ist beeindruckend.

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Seit vier Jahren trainieren sie gemeinsam, 2011 haben sie ihren eigenen Street-Workout-Verein gegründet. Kennen tun sich die vier Birmensdorfer schon lange; sie drückten zusammen die Schulbank. Heute motivieren sie sich gegenseitig zu sportlichen Höchstleistungen.

«Jede Übung lässt sich steigern»

Beim Street Workout arbeiten die Sportler hauptsächlich mit dem eigenen Körpergewicht. Was mit einfachen Liegestützen beginnt, steigert sich bis zur Human Flag – die menschliche Flagge. «Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, jede Übung lässt sich steigern», sagt Vereinspräsident Manuel Schiltknecht, genau das gefällt dem 23-Jährigen an der Sportart.

Heute zählen die Bardogs 28 Mitglieder zwischen 15 und 60 Jahren, fünf davon sind Frauen. Ihr Können zeigen sie regelmässig an Shows, nächstes Wochenende sind sie an der Fitnessmesse Goactive in Luzern zu Gast.


Oben ohne im Schnee

Die Bardogs-Trainings sind hart, anders könnten sie die anspruchsvollen Tricks nicht meistern. Im Sommer geniessen sie die frische Luft beim Street-Workout-Park beim Sihlhölzli in Zürich, für die kälteren Jahreszeiten haben die Bardogs seit kurzem einen eigenen Raum eingerichtet. «Die kalten Hände im Winter stören und mit Handschuhen fehlt der Halt», erklärt Claudio Huber.

Allzu viel Schmerz kennen die Kraftprotze aber nicht: Für ein Foto hängen sie sich auch bei Schnee mit nacktem Oberkörper an eine Klimmzug-Stange. Beim Street Workout gehört das Zähnezusammenbeissen dazu. «Besonders am Anfang braucht es Geduld», sagt Manuel Schiltknecht. Eine schöne Ausführung ist wesentlich, um die Verletzungsgefahr tief zu halten und die Gelenke nicht übermässig zu belasten.

Abwechslung garantiert

Dafür ist die Hemmschwelle für den Trainingsstart tief: Mehr Ausrüstung als Sportkleider braucht es nicht. In vielen Städten gibt es mittlerweile kostenlose Street-Workout-Anlagen, die mit Stangen, Gerüsten und Masten ausgestattet sind. So ist keiner einsam – das Gesellige gehört beim Street Work-out dazu.

Langeweile kommt nie auf: Das Training macht stark, verbessert die Koordination, die Körperbeherrschung und das Gleichgewicht. Das funktioniert über statische oder dynamische Übungen. Beim Freestyle wirbeln sie rund um die parallelen Stangen – da gehört zwischendurch auch ein kleiner Sturz dazu. Wichtig ist, sich nicht zu überfordern und die Kraft langsam aufzubauen. Wer regelmässig trainiert, beherrscht die ersten akrobatischen Tricks schnell, das motiviert.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • housi am 16.03.2017 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Squats 4 gains

    Und wo ist das Beintraining?

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  • Igor am 16.03.2017 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    Cool

    Endlich werden die Kinderspielplätze wieder gebraucht! Wir fühlen uns schon richtig zuhause. Ist wie es bei uns in der Ukraine war.

  • brutalesmassemonster am 16.03.2017 18:07 Report Diesen Beitrag melden

    JBG2

    "Ich trainiere Beine nicht, weil man sie im Club nicht sieht" - Farid Bang Diesen Spruch haben sich die "spräntsel" wohl als Lebensmotto genommen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Daniela B. am 18.03.2017 13:24 Report Diesen Beitrag melden

    Power

    Wow Mädel, du hast nicht schlecht Power drauf! Kompliment! Die Jungs machen das super.

  • Chr. Stae am 17.03.2017 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Toll

    Bin 53 habe auch ein Bäuchlein und volles Haar! Ganz toll was diese Jungs in dem Video zeigen. Respekt, haben fleissig trainiert und sicher auf viel ungesundes verzichtet. An alle negativ kommentierenden, man kann auch etwas machen, weil man Spass daran hat, ohne narzistische, aufreiss Gedanken.

  • Lulatsch am 17.03.2017 08:28 Report Diesen Beitrag melden

    Wo trainiert ihr?

    Weiss jemand, wo es in Zürich Street-Workout-Anlagen gibt? Wo trainieren all die "Bodyweighter", Freeletics-Fans & Co?

    • Raffael am 17.03.2017 13:48 Report Diesen Beitrag melden

      Park

      Das Video wurde auf der anderen Strassenseite vom Sihlcity aufgenommen (Zürich)

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  • Jorg Bauer am 17.03.2017 03:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Muskulöse Beine sind schwer

    Naja. Trainierte Beine sind schwerer. Bei dieser Sportart wahrscheinlich für einige Figuren von Nachteil.

    • Kraftsportler am 17.03.2017 05:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Jorg Bauer

      Ist das ein Grund, nur Oberkörper zu trainieren und Storchenbeine zu haben? Dysbalance lässt grüßen. Ein schweres Ganzkörpertraining ist durch nichts zu ersetzen. Es hat X Vorteile, ob für Jung oder Alt.

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  • Kraftsportler am 16.03.2017 21:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Beugen muss das Volk

    Härtestes Training? Mal einen kompletten Smolov-Zirkel machen, dann reden wir wieder miteinander.