Familiensache

29. Oktober 2010 09:30; Akt: 28.10.2010 18:08 Print

A- und B-BombeA- und B-Bombe

von Martin Fischer - Für Francesca ist ihre Band Atomic Angels erst der Anfang, für Martina ein Hobby.

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«Francesca steht im Mittelpunkt»: Martina (r.) und Francesca. (Foto: Anja Schori)

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Francesca, 16, Lead
«Ich bin ziemlich faul und finde es grossartig, wenn Martina meine Sachen aufräumt, sie mag alles perfekt und sauber. Wenn ich Martina um einen Gefallen bitte, tut sie das auch. Also fast immer: Wir tauschen oft Kleider – aber manchmal will sie mir ein Teil nicht geben. Momentan schauen wir immer ‹X-Factor›. Edita Abdieski, die Schweizerin, die dort so gut ist, ist unsere Gesangs- und Tanzlehrerin. Sie ist super! Wir sind natürlich Fans. In der Band oder wenn wir mit Freundinnen ausgehen, kann Martina schon auch laut und crazy sein. Auch wenn sie meist mega­ruhig wirkt. Oft gingen wir noch nicht zusammen aus, Martina ist ja erst 14. Manchmal werden wir auf der Strasse erkannt, wir mussten auch schon Auto­gramme geben. Das war cool. Ich will unbedingt Popstar werden. Wenn die anderen zwei das nicht wollen, würde ich auch allein weitermachen. Ich glaube, sie hätten Freude, würde ich weitermachen. Ein Nummer-eins-Hit in Amerika wäre Hammer!»


Martina, 14, Background
«Als Beruf kann ich mir das Singen nicht vorstellen. Es ist mein Hobby. Ich will am liebsten Kosmetikerin werden, mit eigenem Studio. Dann wäre ich meine eigene Chefin. In der Band steht Francesca im Mittelpunkt. Das ist okay für mich. Bruce Darnell hat ihr bei ‹Supertalent› gesagt, sie sei eine heisse Nummer. Das fand ich witzig. Ich bewundere an ihr, wie sie singt und tanzt. Und ich finde, sie hat einen coolen Style. Wir wohnen noch bei den Eltern. Und ich teile das Zimmer mit Francesca. Morgens steh ich früh auf, um sechs. Wenn ich geduscht und mich ready gemacht habe, wecke ich Francesca. Sie lässt oft Kleider und Schuhe rumliegen, und ich räume dann auf für sie. Ich mache das gern: aufräumen und staubsaugen. Was ich am liebsten mit Francesca mache: shoppen! Dieses Jahr waren wir mit unseren zwei älteren Schwestern in New York, dort ist es geil zum Shoppen. Wir haben richtig zugeschlagen: Taschen, Kleider, Make-up.»