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Igitt!

28. Januar 2018 08:22; Akt: 28.01.2018 12:03 Print

Luftbefeuchter sind echte Keimschleudern

Luftbefeuchter sollen trockener Heizungsluft entgegenwirken. Leider sind viele der Geräte echte Keimschleudern. Doch es gibt Alternativen.

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Luftbefeuchter können im Winter ein Segen sein: Sie führen der durch die Heizung ausgetrockneten Luft wieder Feuchtigkeit zu, was unsere Schleimhäute freut. Also, Luftbefeuchter aufgestellt und alles ist gut, oder? Leider nicht: Mit dem Dampf oder Nebel werden auch Keime aller Art im Raum verteilt. Zu viel Feuchtigkeit begünstigt zudem die Entstehung von Schimmelpilzen, was ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Wir zeigen Ihnen fünf Alternativen zum klassischen Luftbefeuchter. Je mehr geheizt wird, desto trockener ist die Luft. 20 bis 21 Grad in den Wohnräumen reichen, im Schlafzimmer darf es auch weniger sein. Also Heizung herunterdrehen ... ... und Pulli und Socken anziehen. Das ist sowieso gesünder: Aus medizinischer Sicht stellt zu feuchte Raumluft nämlich auch ein grösseres Gesundheitsrisiko dar als zu trockene. Regelmässig lüften sorgt für ein angenehmes Raumklima – obwohl die feuchte Aussenluft die Luftfeuchte in den Räumen nicht erhöhen kann, denn kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf als warme. Wichtig: Die Fenster immer nur kurz öffnen, weil sonst die Luft zu sehr abkühlt und die Heizung entsprechend mehr aufdreht. Pflanzen können helfen, die Luft zu befeuchten. So zum Beispiel die Grünlilie oder der Papyrus. Der gute alte Verdunster, der mit Wasser gefüllt an die Radiatoren gehängt wird, befeuchtet die aufsteigende warme Luft – und das ganz ohne Energieaufwand. Je nach Heizkörperform kann man auch eine paar mit Wasser gefüllte Schalen draufstellen, die für mehr Feuchtigkeit sorgen.

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40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeit ist in einem Raum ideal. Während der Heizperiode kann die Luft aber auch einiges trockener werden, was unter anderem den Schleimhäuten zusetzt. Also einfach einen Luftbefeuchter aufstellen?

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Das will gut überlegt sein, denn je nach Gerät gibt es unerwünschte Nebeneffekte: Mit dem Dampf oder Nebel werden auch Keime aller Art im Raum verteilt.

Vorsicht vor Schimmelpilzen

Zu viel Feuchtigkeit begünstigt zudem die Entstehung von Schimmelpilzen, was ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Aus medizinischer Sicht stellt zu feuchte Raumluft denn auch ein grösseres Gesundheitsrisiko dar als zu trockene.

Für ein angenehmes Raumklima sorgen auch folgende Alternativen, die wir Ihnen in der Bildstrecke zeigen. Wobei man in jedem Fall erst einmal mit einem Hygrometer messen sollte, ob die Luft tatsächlich zu trocken ist. Fällt die Luftfeuchtigkeit nicht unter 30 Prozent, kann man aufs Befeuchten verzichten.

Wichtig zu wissen: Befeuchtet man die Räume zu sehr, also auf mehr als 60 bis 70 Prozent, kann sich Schimmel bilden.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Martin am 28.01.2018 08:31 Report Diesen Beitrag melden

    Oberflächlich

    Dampf tötet Keime ab. Wenn Wasser so hoch erhitzt wird, dass es verdampft, dann sind mit Sicherheit die allermeisten Keime tot. Das ist beim empfohlenen Verdunster aber nicht der Fall. Leider wird im Artikel nichr beschrieben welche Typen der Luftbefeuchter Keimschleudern sind und wieso. Sehr oberflächlich.

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  • R. Lenz am 28.01.2018 08:46 Report Diesen Beitrag melden

    Unklar

    Es gibt Verdampfer, Verdunster und Zersräuber als Befeuchtungsgeräte Prinzip. Alle sind total verschieden bezüglich Keimen (und Stromverbrauch). Darüber hätte man schreiben sollen

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  • Un Zu Frieden am 28.01.2018 08:59 Report Diesen Beitrag melden

    Mangelhaft

    Die gezeigte Wasserschale hat Eiswürfel darin... Das Problem bei zu lange geöffneten Fenstern ist nicht, dass sich die Luft zu sehr, sondern vielmehr die Wände, Böden und Inventar zu stark abkühlt. Auch dieser Artikel ist wie jener über die Legionärskrankheit nicht umfassend informativ. Der Bildbeschreibungen sollen einzelne Details visualisieren. Der Text sollte aber mehr Tiefgang und umfassender sein. So erreichen die Themen kaum smalltalk Niveau. Gute Besserung!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mike am 29.01.2018 22:16 Report Diesen Beitrag melden

    Mike

    Danke für den Tipp mit dem Heizkörper. Ich frage mich nur, wie man im Schlafzimmer heizen kann und gleichzeitig eine Raumtemperatur von 20 oder drunter erreichen kann. Zumindest in modernen Wohnungen unmöglich

  • Philip am 29.01.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Zu kalt??

    20 Grad im Wohnzimmer ist genug? Nett dass mir vorgeschrieben wird wann mir kalt ist. Ab jetzt ist mir bei 20 grad nicht mehr kalt, danke!

  • Anonym am 29.01.2018 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Und wieder geht ein erstauntes Raunen

    durch die Reihen der verdrehten Mittvierziger Bio/Öko- Nur-Hausfrauen und -Mütter, die sich und den Nachwuchs jahrzehntelang von Partner und Gesellschaft fremdfinanzieren lassen, über eine Erkenntnis, die einem eigentlich niemand sagen muss.

  • Rob M. am 28.01.2018 19:35 Report Diesen Beitrag melden

    30% ist zu wenig, 40%-60% ist optimal

    30% Feuchte ist definitv zu wenig obwohl das in den Normen steht, dazu gibt es ja unzählige Studien (z.B. von Sterling). Deshalb kommt man mit Schalen oder Pflanzen nicht weit wenn man eine Wohnraumlüftung hat. Zum Glück gibt es da mitlerweile professionelle Lösungen die sich in die KWL integriert. Vielleicht sollte man diese mal vorstellen anstatt die Befeuchtung zu verteufeln

  • Peter Wagner am 28.01.2018 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Lösbar mit Pflanzen im richtigen Topf

    Ich habe mich für die Variante mit Pflanzen in Airy Töpfen entschieden. Reinigt und befeuchtet die Luft komplett natürlich!

    • Sonja a. am 28.01.2018 21:48 Report Diesen Beitrag melden

      Geniale Erfindung

      Habs endlich besser als Asthmatikerin

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