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Kenwood Mansion

23. November 2017 08:54; Akt: 23.11.2017 10:52 Print

John Lennons Villa steht zum Verkauf

von Meret Steiger - «Imagine»: Stellen Sie sich vor, Sie könnten in John Lennons Haus leben. Genau das ist jetzt in Weybridge, England, möglich.

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Ein Traumhaus: sechs Schlafzimmer, sechs andere Zimmer, sechs Bäder, ein Pool und mehr als 6000 Quadratmeter Grundstück. Und dieses Traumhaus hatte einen ausgesprochen berühmten Vorbesitzer: Es war nämlich ein Mitglied dieser herzigen Boyband aus den Sechzigern. Aber wem gehörte dieses Anwesen in Weybridge, England? Hier wohnte kein Geringerer als John Lennon, Mitglied der Beatles. Hier im Bild mit Yoko Ono. Das Haus, das Kenwood Mansion heisst, wurde nach Kenneth Wood, Erfinder des Kenwood-Küchenmixers, benannt – auch er wohnte einst hier. 1964 zog John Lennon mit seiner ersten Frau Cynthia und dem gemeinsamen Sohn Julian hier ein. Die beiden wollten weg aus der Grossstadt London. Auch die anderen Beatles hörten den Ruf der Vororte: Ringo Starr lebte im selben Viertel und George Harrisons Anwesen war nur eine kurze Fahrt entfernt. Bloss Paul McCartney blieb während dieser Zeit in London. Eines der Wohnzimmer mit Kamin und Fensterfront mit Sitzbank. In den vier Jahren, in denen Lennon mit seiner Frau Cynthia und Sohn Julian hier lebte, schrieb er einige der bekanntesten Songs der Beatles. Aus diesem Haus stammen «I Feel Fine», «Ticket to Ride», «Norwegian Wood», «I Am the Walrus», und ... ... der grösste Teil des «Sgt. Pepper»-Albums. Es war angeblich auch dieses Haus, in dem John Lennon mit LSD zu experimentieren begann – was sich wiederum in den teilweise psychedelischen Klängen von «Sgt. Pepper» niedergeschlagen haben soll. Aus privater Sicht war die Kenwood Mansion nicht optimal: Cynthia versuchte, den gemeinsamen Sohn Julian normal zu erziehen, abseits von Starrummel und psychedelischen Drogen. Das Problem? Die Fans. Ständig war eine Gruppe weiblicher Beatles-Fans vor den Toren der Villa, manchmal auch im Garten. Und es war auch dieses Haus, in dem sich John Lennon und Yoko Oko lieben lernten. Bei ihrem ersten Besuch im Kenwood Mansion haben die beiden angeblich die meisten Songs von ihrem «Two Virgins»-Album aufgenommen. Bei ihrer Rückkehr aus den Ferien in Griechenland fand Cynthia John in einer neuen Beziehung vor. Die beiden verkauften Anfang 1969 das Haus, die Ehe war zu Ende. Diverse Nachbesitzer haben am Interieur natürlich einiges geändert. Trotzdem hat das Haus für Beatles-Fans einen historischen Wert. Wissen Sie, was hier im Garten aufgenommen wurde? Das Albumcover für «Rubber Soul» stammt aus dem 6000-Quadratmeter-Garten von Kenwood Mansion.

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Hier wurden einige der grössten Hits der Beatles geschrieben: im Haus von John Lennon und seiner ersten Frau Cynthia in Weybridge, England. Nun wird es für 11,6 Millionen Franken verkauft.

Ein Haus mit Geschichte

Die Beatles haben viele Orte berühmt gemacht: Die Penny Lane und die Abbey Road, beispielsweise. Dort können Sie aber normalerweise nicht wohnen. Anders sieht es bei der Kenwood Mansion in Weybridge aus: Hier lebte und arbeitete John Lennon mit den Beatles von 1964 bis 1968.

Der Kaufpreis ist mit 11,6 Millionen Franken massiv gesunken: Lennon bezahlte 1964 noch 26,2 Millionen für das grosszügige Anwesen. Für dieses Geld bekam der Musiker aber auch viel geboten: Es gibt sechs Schlafzimmer, sechs weitere Zimmer, sechs Bäder, einen Pool und ein Grundstück mit rund 6000 Quadratmeter Fläche.

Bekannte Songs entstanden in der Kenwood Mansion

In den vier Jahren, in denen Lennon mit seiner Frau Cynthia und Sohn Julian hier lebte, schrieb er einige der bekanntesten Songs der Beatles. Aus diesem Haus stammen «I Feel Fine», «Ticket to Ride», «Norwegian Wood», «I Am the Walrus» und der grösste Teil des «Sgt. Pepper»-Albums.

Das Haus stammt aus dem Jahr 1913 und war ursprünglich als The Brown House bekannt. Später hat es Kenneth Wood, Erfinder der Kenwood-Küchenmaschinen, umgebaut – seit damals heisst das Gebäude in den St. George Hills Kenwood Mansion.

Kreative Oase für alle Pilzköpfe

Falls Ihnen die Beatles nicht so zusagen: In dem Haus waren auch Bob Dylan, Michael Nesmith von den Monkees und Peter Cook regelmässig zu Besuch – und natürlich die anderen Beatles. Ringo Starr lebte im selben Viertel und George Harrisons Anwesen war nur einen Steinwurf entfernt. Bloss Paul McCartney blieb während dieser Zeit in der Stadt London.

Und doch trafen sich die vier regelmässig bei Lennon. Mark Lewisohn, Autor einer Beatles-Biografie, sagt: «Die Beatles waren zwar von 1957 bis 1970 zusammen, aber hier hatten sie ihren künstlerischen Höhepunkt.» Und er fügt an: «Sie waren sich hier sehr nahe: Sie lebten fast zusammen, sie arbeiteten zusammen.»

Dauernder Fan-Ansturm

Es war angeblich auch das Haus, in dem John Lennon mit LSD zu experimentieren begann – was sich wiederum in den teilweise psychedelischen Klängen von «Sgt. Pepper» niedergeschlagen haben soll. Paul McCartney hatte angeblich die Idee für «Eight Days a Week» in einem Taxi auf dem Weg zur Kenwood Mansion, und das Albumcover für «Rubber Soul» wurde hier geschossen.

Aus privater Sicht war die Kenwood Mansion nicht optimal: Cynthia versuchte den gemeinsamen Sohn Julian normal zu erziehen, abseits von Starrummel und psychedelischen Drogen. Das Problem? Die Fans. Ständig war eine Gruppe weiblicher Beatles-Fans vor den Toren der Villa, manchmal auch im Garten.

«Es gab zwar ein Tor, das war aber zu dieser Zeit meistens offen. Die Beatles, speziell John, mochten ihre Fans und suchten auch selbst die Nähe zu ihnen. Den Abstand, den Prominente heute häufig halten, war damals noch kein Thema», sagt Biograf Lewisohn.

Yoko Ono und das Ende von Kenwood Mansion

Übrigens: Hier lernte John Lennon 1965 Auto fahren. Seine Fans gingen so weit, ihm nicht nur hinterherzufahren, sondern jedes seiner Manöver zu kopieren. Und es war auch in diesem Haus, in dem sich John Lennon und Yoko Oko lieben lernten. Bei ihrem ersten Besuch in der Kenwood Mansion haben die beiden angeblich die meisten Songs von ihrem «Two Virgins»-Album aufgenommen.

Cynthia, Lennons Ehefrau, weilte zu diesem Zeitpunkt in den Ferien in Griechenland. Bei ihrer Rückkehr fand sie John in einer neuen Beziehung vor. Die beiden zogen aus dem Haus aus und verkauften es Anfang 1969. Diverse Nachbesitzer haben am Interieur ausserdem einiges geändert.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Christian am 23.11.2017 09:03 Report Diesen Beitrag melden

    einfach nur ...

    wow.. DAS nenn ich mal ein schönes Anwesen, stimmig innen wie aussen... ich geh gleich zur Bank.

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  • Mimi am 23.11.2017 09:29 Report Diesen Beitrag melden

    Prächtig!

    Das ist ein wunderschönes Anwesen, ich würde sofort einziehen!

  • Mary J am 23.11.2017 09:51 Report Diesen Beitrag melden

    Will haben

    Wollte schon immer ein englisches Landhaus!! Sieht richtig toll aus! Wo kann man sich melden? :-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chrigu am 23.11.2017 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    John zahlte £ 20'000

    John Lennon hat 1964 Kenwood Mansion in Weybridge für 20'000 Britische Pfund erworben, was in etwa heutiger Kaufkraft von CHF 2'000'000 (2Mio.)entsprechen dürfte.

  • Mauz am 23.11.2017 11:02 Report Diesen Beitrag melden

    WOW!

    Was für ein schönes Anwesen! Dort würde ich gerne leben. Vor allem mit dieser Geschichte dahinter. Mega!

  • Sabrina am 23.11.2017 10:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ich mag die Beatles zwar nicht, aber...

    Das ist ein wunderschönes Anwesen! Nicht so übertrieben glamurös oder prunkvoll wie gewisse andere Häuser die man hier so sieht. Das ist echt dezent stilvoll und einfach nur hinreissend! Wo kann ich unterschreiben? :-D

  • Tatiana am 23.11.2017 10:37 Report Diesen Beitrag melden

    nicht ganz korrekt

    Foto Nr. 9: Es ist der G. Harrison neben J. Lennon auf dem Foto, nicht der P. McCartney...nur so als Randnotiz

    • Andi am 23.11.2017 10:56 Report Diesen Beitrag melden

      merci :-D

      danke tatiana genau das habe ich auch schon vor ner weile angemerkt nur wurde mein kommentar, mal wieder nicht, berücksichtigt.

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  • Mimi am 23.11.2017 10:16 Report Diesen Beitrag melden

    Gekauft!

    Grossartig, ich nehme es!