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Spirituelle Must-haves

30. September 2017 10:35; Akt: 30.09.2017 10:35 Print

Diese Flaschen gehören in eine gepflegte Hausbar

Ein echter Gentleman bietet seinen Gästen zur Begrüssung – aber auch nach dem Essen – einen Drink an. Das geht nur mit einer gut sortierten Hausbar. Und diese Flaschen gehören hinein.

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Eine Hausbar ist etwas Wunderbares und kann durchaus zum Kunstobjekt in der heimischen Wohnung werden, wie die Pop-up-Bar von Franzoli in der Galerie Nadja Brykina Anfang des Jahres in Zürich zeigte. Aber auch kleine Barwagen wie dieser hier sind sehr schön anzuschauen und hübschen jede Wohnung auf. Wer etwas mehr Platz (und Budget) hat, der greift zur richtigen Bar mit den passenden Hockern. Auch die schlichte Variante wirkt. Doch was für Getränke stellt man in so eine Hausbar? Mit welchen Produkten punkten Sie bei Ihren Gästen? In der Folge finden Sie sieben Getränke, die Ihnen das Leben als Gastgeber leichter machen. Denn diese Spirituosen müssen nicht gemixt werden – sie sprechen für sich selbst. Der Apfelbranntwein aus der Normandie fristet zu Unrecht ein Stiefmütterchen-Dasein und gilt als Getränk für alte Herren. Doch ein Gläschen Calvados ist nach einem Dinner äusserst erfrischend, besonders auf Eis. Christian Drouin Calvados V.S.O.P. Wer sich ein Gläschen Tequila gönnen möchte, der sollte unbedingt darauf achten, dass er sich einen sogenannten High-Proof-Tequila einschenkt. Statt der normalen 40 Volumenprozent Alkohol weist diese Sorte über 46 Prozent auf. Siembra Valles Reposado, der in amerikanischer Eiche gereift ist. Pedro Quintanilla, der Chef von Macra Negra, wollte einen völlig authentischen Mezcal herstellen und keine kommerziellen Geschmäcker bedienen. Das Resultat ist ein purer Mezcal aus einer seltenen Agavenart, die 25 bis 30 Jahre lang wachsen muss, bevor sie zu Mezcal werden darf. Marca Negra Mezcal Tepeztate Sie mögen Rum? Dann besorgen Sie sich doch mal eine Rarität aus Venezuela, so wie den Santa Teresa Antiguo de Solera. Die Bedingungen für den Anbau von Zuckerrohr sind in Venezuela perfekt, die Krone setzt die Manufaktur dem Rum mit einer Reifung im französischen Eichenfass auf. Rum Santa Teresa Antiguo de Solera Hakushu Single Malt Whiskey kommt aus den südlichen Alpen Japans, die Destillerie ist die höchstgelegene Schnapsbrennerei der Welt. Der 18-jährige Variante des edlen Brandes gilt als die Rolex der Whiskeys und hat dementsprechend einen stolzen Preis. Um die 300 Franken muss man für eine Flasche hinblättern. Suntory The Hakushu Single Malt 18 Years Dieser Whiskey ist in Europa relativ schwer zu bekommen – leider. Denn der Ragtime Rye stammt von einer kleinen New Yorker Destillerie und ist ein schönes Beispiel für eine soliden Whiskey, bei dem man sich beim Alterungsprozess die nötige Zeit genommen hat. New York Distilling Ragtime Rye Einen Single Malt 14 Jahre lang in Fässern reifen zu lassen, die ursprünglich karibischen Rum enthielten, ist ein sportlicher Moove. Doch das Experiment überzeugt. Balvenie 14 schmeichelt mit einer sanfte Note von Vanille, Karamell und Toffee. The Balvenie Aged 14 Years Caribbean Cask Single Malt Scotch Whisky

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Mixology, dieses Wort ist 2017 schon fast zum Unwort verkommen. Denn die hohe Kunst des Cocktail-Mixens ist mittlerweile schon fast an jeder Ecke, in jeder Bar, anzutreffen. Nicht dass das schlecht wäre – im Gegenteil. Es ist toll, dass man Drinks oder Cocktails in Bars bekommt, die mehr sind als nur ein harter Fusel und ein übersüsstes Soda-Getränk.

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Die Fülle an guten Bars hat jedoch auch einen Nachteil. Wer seine Gäste zu Hause mit einen Pre- oder Post-Dinner-Cocktail beglücken möchte, der hat einen schweren Stand (ausser er arbeitet in einer dieser Trend-Bars und weiss, wie man mit den Produkten umgeht). Die Lösung des Problems? Eine gut sortierte Hausbar, gefüllt mit Produkten, die nicht gemixt werden müssen, sondern für sich selbst sprechen.

Von welchen Spirituosen die Rede ist, erfahren Sie in der Bildstrecke.

(lme)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alex am 30.09.2017 11:25 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlende Spirituosen

    Gin? Wermut? Bitter? Vodka? Gehören bei mir auch in die Hausbar.

    einklappen einklappen
  • Bernie am 30.09.2017 11:08 Report Diesen Beitrag melden

    Whisky und Whiskey

    Wenn sie schon Werbung für Hochprozentis machen sollte sie wenigstens den Unterschied eines Whisky und eines Whiskeys!!!

    einklappen einklappen
  • Carlopo am 30.09.2017 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Bin besser ausgerüstet

    Ist dies eine Werbung für Tequila und Whiskey? Meine Bar ist def. besser ausgerüstet. Aperitifs sind hier wohl nicht gefragt....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kruder Peter am 01.10.2017 09:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ein Lacher

    Mit diesem "Gentleman"-Schmarren kann man Männer Anfang 20 beeindrucken, die ihren Weg noch nicht gefunden haben. Staubsauger- und Gebrauchtwagenverkäufer sowie "Finanzberater", die ihren mangelnden Status mit Anzügen von C&A kompensieren. Aber egal. Wir bitten um eine zweite Folge, die insbesondere auf die Frage der Brillen- und Sockenwahl eingeht.

  • BlaBla Bla am 01.10.2017 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    daheimä

    Bei uns zu Hause steht das alles in der Hausbar, in besseren qualität, und noch vieles mehr

  • Geniesser am 30.09.2017 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Prost

    Wodka gehört definitiv nicht in eine Bar, sondern auf die Essenstafel. Bier und Wein begleiten auch eher ein Essen, können aber auch zum Apéritif gereicht werden. Gin pur: na ja, wer's mag; ich bin eher der Gin-Tonic-Typ. Nur drei Single Malts sind etwas dürftig. Mir persönlich fehlt die Schweizer Note: die Destillate von Morand z.B. Das Problem mit einer Bar ist allerdings das Suchtpotenzial. Vielleicht wäre es besser, zwanzig Mineralwassersorten zu kredenzen...

  • Kenner am 30.09.2017 18:18 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Absinth?

    Nur fremde "Bschütti" und nichts aus der Heimat mit einer interessanten Geschichte dazu? Ist immer wieder ein Highlight.

  • Peter am 30.09.2017 17:25 Report Diesen Beitrag melden

    Hausbar

    Ein Baileys reicht völlig um bei den Frauen gut anzukommen. Zumindest was die Hausbar betrifft!