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Heim-Spa

16. November 2017 10:05; Akt: 16.11.2017 14:05 Print

Badezimmer? Wohlfühl-Oase!

von Nadia Fernandez - Sie wollen aus Ihrem gewöhnlichen Bad einen richtigen Tempel machen? Mit diesen Investitionen und Kniffen gelingt es!

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Wenn es wieder kälter wird und früher dunkel, dann brauchen wir Wärme. Wie wäre es mit einem Heim-Spa? Zwar haben die meisten Mieter in der Schweiz nicht genug Platz für eine ganze Sauna, es gibt aber viele kleinere Lösungen. Und auch wenn Ihr Budget keinen kompletten Badezimmerumbau abdeckt: Wir haben für Sie Tipps, wie Ihr Badezimmer zur Wohlfühloase wird. Für Entspannung sorgen könnte ein Dampfbad. Die sind zwar nicht gerade günstig, lassen sich aber anstelle einer normalen Duschkabine einbauen und brauchen so keinen zusätzlichen Platz. Wem eine eingebaute Dampfdusche zu teuer ist, der kann auch in ein portables Dampfbad investieren: Die gibt es bereits ab 99.90 Franken, zum Beispiel bei Pearl.ch. Wenn Ihnen ein Dampfbad oder die normale Sauna unangenehm oder zu heiss ist, dann sollten Sie eine Infrarot-Sauna ausprobieren. Anders als bei einer Sauna wird der Körper nicht durch die erhitzte Luft der Umgebung erwärmt, sondern durch die Strahlungswärme, die in die unteren Hautschichten eindringt. Die Wärmezufuhr erfolgt lokal begrenzt – meistens im Rückenbereich –, ohne Berührung oder Druckkontakt. Wem es vor allem um Entspannung geht, ist mit einer Wärmeliege gut bedient. Sie sind so gebaut, dass die Muskeln beim Liegen optimal gelockert werden können. Das liegt alles über Ihrem Budget oder braucht zu viel Platz? Kein Problem: Wir haben auch ein paar kleinere, günstigere Tipps. Investieren Sie in einen Regenduschkopf und machen Sie das Duschen so zum Spa-Erlebnis. Es lohnt sich auch, in weiche Handtücher mit guter Qualität zu investieren. Zusätzlich können Sie diese erwärmen, bevor Sie duschen oder baden. Entweder über eine Heizung, im Tumbler oder sogar mit einem speziellen Handtüechliwärmer. Schaffen Sie eine entspannte Atmosphäre, noch bevor Sie sich in die Badewanne legen: Waschen Sie sich bei Kerzenschein, das beruhigt. Ausserdem sieht bei Kerzenschein alles hübscher aus als bei Neonbeleuchtung. Auch Gerüche haben bekanntlich einen grossen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Duftöle oder Duftkerzen helfen bei der Entspannung. Besonders entspannend: Lavendel ... ... Rosen ... ... und Neroli, das aus den Blüten von Bitterorangen gewonnen wird. Zu einem perfekten Spa-Erlebnis zu Hause gehört auch ein flauschiger, grosser Bademantel. Auch den können Sie, wie die Handtücher, vorher aufwärmen – für das ultimative Wohlfühlen. Hatte es bei unseren Tipps für Sie etwas dabei, oder haben Sie eigene Ideen für ein Spa im heimischen Badezimmer? Lassen Sie es uns wissen. Und jetzt: Frohe Entspannung!

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Die neusten Trends wollen das bisher oft stiefmütterlich behandelte Bad in einen gemütlichen, luxuriösen privaten Spa-Bereich verwandeln. Häufig scheitert die Umsetzung jedoch an Platzmangel.

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Aber auch wer keinen Platz für einen eigentlichen Sauna-Bereich hat, kann sich und seinem Körper Gutes tun, denn inzwischen gibt es platzsparende und zum Teil kostengünstigere Lösungen. Im Folgenden einige Vorschläge:

Dampf ablassen

Ein ideales Upgrade für Leute, die nicht über viel Raum verfügen, ist, eine alte Duschkabine oder ein Bad durch eine Dampfdusche beziehungsweise ein Dampfbad zu ersetzen. Darin steigen die Temperaturen nicht über 45 Grad Celsius, was von den meisten Menschen sehr gut vertragen wird.

Die Wärme in Kombination mit der Feuchtigkeit aktiviert den Stoffwechsel, entspannt müde und beanspruchte Muskeln, sorgt für eine gute Durchblutung und damit für eine rosige Haut. Ob Steuerung per Touchscreen oder elektrisch beheizbare Sitzmöglichkeiten – wenn Geld kein Hindernis ist, sind die Möglichkeiten gegen oben offen. Und auch was den Stil betrifft, reicht das Angebot von rustikalem Hamam bis zur hochmodernen Design-Kabine.

Rotsehen

Wenn eine feuchte Umgebung nicht Ihr Ding ist, könnte eine Niedertemperatur-Infrarotkabine eine gute Alternative bieten. Anders als bei einer Sauna wird der Körper nicht durch die erhitzte Luft der Umgebung erwärmt, sondern durch die Strahlungswärme, die in die unteren Hautschichten eindringt. Die Wärmezufuhr erfolgt lokal begrenzt – meistens im Rückenbereich –, ohne Berührung oder Druckkontakt.

Die ununterbrochene Infrarotbestrahlung sorgt dafür, dass nach kurzer Zeit der ganze Körper erwärmt wird. Das Schwitzvolumen ist dabei relativ hoch und ermöglicht es dem Körper, sich zu entgiften und zu entschlacken. Ausserdem wird die Durchblutung verbessert – und dank der niedrigen Lufttemperatur von ca. 30 Grad Celsius wird das Herz-Kreislauf-System kaum belastet.

Warm liegen

Wem es vor allem um Entspannung geht, ist mit einer Wärmeliege gut bedient. Sie sind so gebaut, dass die Muskeln beim Liegen optimal gelockert werden können. Zusätzlich wird die Oberfläche auf Körpertemperatur erwärmt. Eine Wärmeliege verbessert die Durchblutung, ohne dass der Kreislauf belastet wird.

Ein weiterer grosser Vorteil ist, dass sie das vegetative Nervensystem beruhigt und zu Stressabbau führt. Es gibt Wärmeliegen aus Mosaik, Naturstein und Holz. Manche verfügen über eine Gel-Auflage, die den Benutzer oder die Benutzerin noch mit einer Massage verwöhnt. Luxus pur!

Variante light

Sie wohnen zur Miete und können keine Änderungen im Bad vornehmen, oder Sie verfügen nicht über das nötige Kleingeld? Dann versuchen Sie es mit ein paar kleinen Tricks: Ein neuer Regen-Duschkopf lässt die morgendliche Dusche plötzlich zum Erlebnis werden.

Wärmen Sie die Badetücher vor dem Benutzen etwas auf der Heizung oder im Tumbler (muss ja nicht jedes Mal sein) auf. Baden oder duschen Sie im Kerzenschein statt bei elektrischem Licht. Sorgen Sie für einen angenehmen Duft im Raum mit entspannenden Essenzen wie Lavendel, Rose oder Neroli. Investieren Sie in neue, flauschige Badetücher und in einen kuscheligen Bademantel.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mimi am 16.11.2017 13:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die volle Inspiration!

    Also realisierbare Tipps sehen wohl etwas anders aus... Erstens wohnen die meisten Schweizer zur Miete. Die Varianten mit Sauna & Co. fallen also schlicht weg. Dasselbe gilt für eine Wärmeliege. Wo bitteschön gibt es im durchschnittlichen Schweizer Bad Platz für so ein Teil? Zweitens, dass man Handtücher aufwärmen kann, etwas Duft ins Bad bringen oder aber Achtung, auch noch so eine bis anhin total unbekannte Regenbrause montieren! Ich werde ganz aufgeregt, gut hat mir das endlich jemand gesagt! Kerzchen? Oh wow! Auch darauf wäre bis anhin niemand gekommen...

    einklappen einklappen
  • Bittebittebitte am 16.11.2017 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Fenster, nur ein Fenster

    Ich will einfach nur ein fenster im bad!!!! Wieso wird nicht mehr so gebaut??

    einklappen einklappen
  • Fabio am 16.11.2017 12:37 Report Diesen Beitrag melden

    Hat...

    ...zugällig Jemand einen Berg zu Hause rumstehen, den ich mir vors Bade Zimmerfenster stellen kann? Der reicht mir völlig aus.

Die neusten Leser-Kommentare

  • FlowerPower am 16.11.2017 22:57 Report Diesen Beitrag melden

    Badetücher und Tumbler

    Badetücher im Tumbler aufwärmen? Echt jetzt? Solange man solche Tipps liest, ist der Strom definitiv zu billig. So wird das mit der Energiewende nie was...

  • Typhoeus am 16.11.2017 21:44 Report Diesen Beitrag melden

    Eine liebe Frau/oder umgekehrt

    ein lieber Mann ist die beste Entspannung. Dann kommt das Bett und dann erst das Badezimmer.

  • Pascal am 16.11.2017 14:30 Report Diesen Beitrag melden

    Finnisches Saunazelt

    Ich entspanne am liebsten in der Natur mit meinem finnischen Saunazelt. Mehr Entspannung geht nicht :-)

  • Jimi am 16.11.2017 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Pflichten

    Ich liebe mein Bad über alles. Ausser, wenn der Raum geputzt werden sollte; dann ist es der Raum, den ich am wenigsten mag...

  • Franz von de Hütten am 16.11.2017 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    Higelite der Higliten

    Bei mir ist jede morgendliche Dusche um 04.30 ein Higlite auch für meine Nachbarn. hehe