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Sanatorio Durán

30. Oktober 2017 15:22; Akt: 30.10.2017 15:22 Print

Die Gruselklinik von Costa Rica

Wer nur vorbeifährt, könnte das Sanatorio Durán für eine verlassene Farm halten. Dabei war es einst eine wichtige Tuberkuloseklinik.

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Das ist das Sanatorio Durán in Costa Rica. Wer es nicht besser weiss, der vermutet wohl eine verlassene Farm. Das Sanatorio Durán war aber eine der wichtigsten Tuberkulosekliniken ihrer Zeit. Erbaut wurde sie 1918 von Dr. Durán, dessen eigene Tochter ebenfalls an Tuberkulose erkrankt war. In der Klink wurden aber nicht nur Tuberkulosepatienten behandelt, sondern auch psychisch kranke Menschen. In den Sechzigern wurde die Klinik verlassen – der medizinische Fortschritt machte sie schlicht überflüssig. Sie stand viele Jahrzehnte leer, erst in den letzten Jahren entdeckten Touristen das verlassene Gebäude wieder. Und die Touristen erlebten diverse paranormale Ereignisse: kalte Luftzüge, kurz bevor die Geister einer Nonne oder eines kleinen Mädchens auftauchen. Stöhnen und Weinen in der Nacht. Wer durch die Gänge wandert, hört Schritte hinter sich. Besucher berichteten auch von Schweissausbrüchen, Husten, Atembeschwerden und Brustschmerzen – alles Symptome von Tuberkulose. Gemessen an den vielen Menschen, die die Krankheit im frühen 20. Jahrhundert nicht überlebten, könnten hier durchaus ein paar Dutzend Geister ihr Unwesen treiben. Aber auch Vandalen haben sich im Innern der Klinik verewigt. Wer trotzdem nach Geistern suchen will, der sollte es in den ehemaligen Operationsräumen probieren – dort seien die Geister besonders häufig zu sehen ... ... oder auch in den Schlafräumen – und in der Unterkunft von Dr. Durán selbst. Seine Tochter, die die Krankheit nicht überlebte, soll ihren Vater dort regelmässig heimgesucht haben.

Zum Thema
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Das Sanatorio Durán, eine grosse Tuberkuloseklinik zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ist seit den 60er-Jahren verlassen und modert seither vor sich hin. Erst in den letzten Jahren wurde die gruslige Umgebung wieder von Touristen erkundet.

Ein Arzt mit einer kranken Tochter

Eröffnet wurde das Sanatorio Durán 1918 zur Behandlung von Tuberkulosepatienten und psychisch Kranken von Dr. Durán. Der Arzt lebte für seine Arbeit, was einen persönlichen Hintergrund hatte: Duráns Tochter war ebenfalls an Tuberkulose erkrankt. Zu jener Zeit gab es keine Behandlungsmöglichkeiten für diese Krankheit in Costa Rica, und nach einem Besuch bei einem Experten in New York begann Durán mit der Suche nach einem geeigneten Ort für seine Klinik: Nicht zu warm oder zu kalt sollte die Gegend sein, und die richtige Luftfeuchtigkeit und sauberes Grundwasser waren die Kriterien.

Medizinischer Fortschritt war das Ende der Klinik

Das Sanatorio Durán war die nächsten Jahrzehnte in Betrieb, wurde aber durch den medizinischen Fortschritt zunehmend überflüssig: Die Zahl der Tuberkuloseerkrankungen ging im Land immer weiter zurück. 1960 wurde die Klinik schliesslich komplett verlassen. Doch Moment: wirklich komplett?

Personen, die das verfallene Gebäude in den letzten Jahren besucht hatten, meldeten paranormale Phänomene: kalte Luftzüge, kurz bevor die Geister einer Nonne oder eines kleinen Mädchens auftauchen. Stöhnen und Weinen in der Nacht. Wer durch die Gänge wandert, hört Schritte hinter sich.

Geister von Kranken?

Besucher berichten von Schweissausbrüchen, Husten, Atembeschwerden und Brustschmerzen – alles Symptome von Tuberkulose. Gemessen an den vielen Menschen, die die Krankheit im frühen 20. Jahrhundert nicht überlebten, könnten hier durchaus ein paar Dutzend Geister ihr Unwesen treiben.

Die grösste Chance auf eine Geistersichtung gebe es übrigens im ehemaligen Operationssaal, den Schlafräumen und – überraschenderweise – im Schlafzimmer von Doktor Durán. Seine Tochter, die die Krankheit nicht überlebte, soll ihren Vater dort regelmässig heimgesucht haben.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dingo am 30.10.2017 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    Keine 10 Pferde bringen mich dahin

    Wieso um Himmels Willen sollte man so eine Ruine besuchen? In Costa Rica gibt es soviele schöne Dinge zu sehen, da verschwende ich doch keine Zeit mit solchen Spukhäusern :)

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  • Christofferus am 30.10.2017 16:35 Report Diesen Beitrag melden

    Sanatorio del Gotardo

    Gibts auch in der Schweiz. Desswegen muss ich keine Weltreise machen. Will es gerne mal besichtigen - wer kommt mit?

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  • Don Ricardo am 30.10.2017 17:24 Report Diesen Beitrag melden

    ... weil unsere Augen sie nicht sehen.

    So sind noch manche Sachen, die wir getrost belachen... Interessante Lektüre: Anton Styger - Zwischenwelten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dr. Martens am 31.10.2017 06:30 Report Diesen Beitrag melden

    Diagnose

    Interessant, es soll dort also manchmal ein kalter Luftzug herrschen? Könnte von den zerbrochenen Fenstern kommen, aber wahrscheinlich sind es doch die Geister.

  • Bartli am 31.10.2017 03:28 Report Diesen Beitrag melden

    Man braucht keine verlassene Farm

    Schaut euch mal die Werbung an, hier auf der rechten Seite. Eine Horrorhand, gruslig so was. Machte eine Foto und will die morgen jemandem zeigen.

  • Turi am 31.10.2017 00:20 Report Diesen Beitrag melden

    CR immer eine Reise wert

    Ich habe diese gebäude live gesehen und sie wirklich für eine Farm gehalten. Was mann nicht alles erfährt jahre danach.

  • Oldie am 30.10.2017 21:08 Report Diesen Beitrag melden

    Oldtimer

    Die alten Lastwagen die man auf einem Bild sieht, könnten ein keines Vermögen wert sein wenn man sie richtig restaurieren würde.

  • Luca am 30.10.2017 19:46 Report Diesen Beitrag melden

    Arme Seelen in Not

    Wieso Unwesen treiben? Es sind Seelen die keinen Frieden finden .