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Smart Home

05. September 2017 10:44; Akt: 05.09.2017 10:44 Print

So können Sie Ihre Wohnung vernetzen

In neuen Wohnungen funktioniert vieles automatisch oder per App. Aber wir zeigen Ihnen, wie Sie auch Ihre alte Wohnung smarter machen können.

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Wer seine Beleuchtung via Smartphone steuern will, der kauft smarte Glühbirnen. Dieses Modell gibt es beispielsweise für 29.90 Franken bei Siroop. Mit der App lässt sich die Glühbirne dimmen, die Farbe verstellen und natürlich aus der Ferne an- und ausschalten. Ein Zähler teilt Ihnen mit, wie viel Strom Sie damit gespart haben. Dieses kleine Gerät des Herstellers Tado hat Ihre Heizung im Griff – und Tado behauptet, dass das Gerät an praktisch jede Heizung montiert werden kann. Auch an sehr alte oder sehr neue Modelle. Nebem dem normalen Thermostat (im Bild) gibt es auch ein Modell für Heizkörper. Der Sensor registriert dann Temperaturabfälle (von geöffneten Fenstern zum Beispiel) und schaltet die Heizung selbstständig an und ab. Durch die ortsabhängige Steuerung kann Ihre Heizung lernen, sich kurz vor Ihrer Ankunft einzuschalten. Ausserdem hat die App Zugriff auf Wettervorhersagen und kann die Heiztemperatur entsprechend anpassen. Das Gerät gibt es bei Galaxus ab 279 Franken. Sie trinken gern Kaffee? Dann ist diese smarte Kaffeemaschine vielleicht etwas für Sie: Der Smarter Coffee SMC10EU kann selbstständig bis zu 12 Tassen Kaffee vorbereiten. Das Gerät meldet Ihnen auch, wenn es kein Wasser mehr hat und die Bohnenmahlstärke können Sie auch vom Bett aus wählen. Die Maschine kostet 169.75 Franken bei Microspot.ch Oder sind Sie mehr der Teetrinker? Dieser Wasserkocher von Rosenstein & Söhne wartet ebenfalls mit einer App auf. Die lässt Sie nicht nur die genaue Temperatur festlegen, sondern das Wasser auf Wunsch bis zu 30 Minuten warm halten. Die App hat ausserdem einen Teetimer, der Ihnen sagt, wann es Zeit ist, den Teebeutel zu entfernen. Den Wasserkocher gibt es bei Pearl für 81.95 Franken. Und jetzt: Die Musik. Es gibt diverse smarte Soundsysteme für Ihre Wohnung, die sich per WLAN oder Bluetooth bedienen lassen. Eines davon ist das Sonos-Soundsystem. Der hochwertige Lautsprecher hat eine eigene App und lässt sich problemlos mit allen gängigen Streamingdiensten und TV-Geräten verbinden. Er ist aber auch nicht ganz billig: Für dieses Modell müssen Sie 530 Franken locker machen. Den Lautsprecher gibt es bei Timingo.ch Wenn Ihnen das zu teuer ist, dann ist die UE BOOM vielleicht das Richtige: Schwarze Modelle gibt es bereits ab knapp 100 Franken und es lassen sich bis zu 150 (!) solcher Geräte miteinander verbinden. Dieses Modell gibt es für 99.95 Franken bei Siroop. Wer Strom sparen möchte, für den lohnt sich vielleicht ein smarter Stecker. Dieses Ding ist in der Lage, Zeitpläne für das An- und Abschalten von Geräten zu erstellen, es überwacht Ihren Stromverbrauch und gibt Ihnen die Möglichkeit, aus der Ferne Stromfresser zu eliminieren. Den D-LINK Smartplug gibt es für 34.90 Franken bei siroop. Gerade ältere Häuser ohne Gegensprechanlage könnten den Doorbird nutzen. Dieses Gerät hat Augen und Ohren und kann direkt an Ihrer Tür angebracht werden. So können Sie diese aus der Ferne öffnen ... ... oder zumindest nachsehen, wer denn nun vor Ihrer Tür steht. Dank Mikrofon und Lautsprecher haben Sie so jederzeit eine Gegensprechanlage in der Tasche. Den Doorbird gibt es für 359 Franken bei Galaxus. Kommen wir nun zu einem komplexeren Gerät: Twine. Twine kann gewissermassen alles. Das kleine Kästchen, das als Kickstarter-Projekt begann, erobert die Tech-Welt gerade im Sturm. Twine kommt mit einer Vielzahl von Sensoren. Das Gerät hat einen Feuchtigskeitssensor (Ist die Wäsche trocken, der Keller nass, ein fenster bei Regen geöffnet?), einen Temperatursensor (Braucht es die Heizung?) und einen Vibrationssensor (Läuft die Waschmaschine noch? Bricht jemand ein?). Zusätzliche Senoren können bestellt werden. Die schlechte Nachricht: Wegen der hohen Nachfrage ist das Gerät derzeit ausverkauft – es soll aber bald nachgerüstet werden. Das Wunderkästchen würde dann zwischen 150 und 250 US-Dollar kosten. Sie können sich auf der Website von Supermechanical für den Newsletter registrieren. Und dieses Gerät hier ist der Amazon Echo. Alexa, die Stimme hinter dem Gerät, ist eine Art Siri für Ihr Haus: Sie kann googeln, beantwortet Fragen, erstellt Einkaufslisten und Ähnliches. Zusätzlich lässt sich Alexa mit vielen anderen Apps verbinden – so könnten Sie zum Beispiel Alexa sagen, sie solle den Wasserkocher einschalten. Ist der mit einer App verbunden, dann kann sie das auch. Alexa gibt es für 69 Franken bei electropolis.ch

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In sogenannten Smart Homes lässt sich nahezu alles mit dem Smartphone verbinden: Küchengeräte, Sonnenstoren, Licht und Heizung, aber auch Unterhaltungselektronik, das Türschloss und sogar Hunde- und Katzen-Futterstationen.

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Bei älteren Häusern und Wohnungen sieht die Lage ein wenig anders aus: Hier müssen die meisten Gerätschaften noch manuell bedient werden. Wenn Ihnen das zu mühsam ist, dann können Sie trotzdem Abhilfe schaffen: Es gibt heute eine Vielzahl von Geräten, die mit einer Smartphone-App verbunden werden könnenund Ihre alte Wohnung so sehr viel smarter machen.

In unserer Bildstrecke sehen Sie einige Möglichkeiten, wie Sie Ihre alte Wohnung auf den neusten technischen Stand bringen – und dabei sogar noch Strom sparen.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schrott am 05.09.2017 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    bei mir funktioniert es so..

    ..ich laufe zum schalter.. ich laufe zum Kühlschrank und ich laufe zum WC ohne das eine App mir dabei hilft denn hintern abzuwischen, denn ich kann es noch selber.

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  • Dominik am 05.09.2017 11:03 Report Diesen Beitrag melden

    Smart Home

    Genau, lässt euer ganzes Haus vernetzen für Dinge, die nicht notwendig sind... so öffnet ihr den Datamining Firmen sowie kriminellen den Weg für noch mehr Quatsch. Aber hauptsache dann die Webcam abkleben damit man nicht ausspioniert werden kann oder sich über personalisierte Werbung beklagen .... ;)

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  • Danyday am 05.09.2017 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Heizung - zuerst überlegen

    Bodenheizung ist viel zu träge um bei offenem Fenster oder während der Arbeit diese auszuschalten!

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ivo H. am 06.09.2017 19:09 Report Diesen Beitrag melden

    geht mir langsam auf den Wecker

    Ob smart wirklich smart ist, wage ich zu bezeifeln.

  • zu faul am 06.09.2017 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    da kommt mir in den Sinn

    in einem Zimmer habe ich keine Verbindung zum Laptop, muss noch was dagegen tun:-)

  • Typhoeus am 06.09.2017 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Die Kosten der Vernetzung sind klein,

    die Neuanschaffung der vernetzbaren Geräte dagegen sehr gross.

  • RicBellini am 06.09.2017 07:11 Report Diesen Beitrag melden

    Datenschutz

    JEDE/R spricht von Datenschutz und gibt dennoch seine Daten leichtsinnig aus den Händen.Bei banalsten Wettbewerben an denen wir einige Daten abgeben müssen laufen wir Amok. Auf der anderen Seite geben wir aber Online alles bekannt.ALLES. Dann gibt es immer noch Leute die glauben an den Datenschutz. Wie naiv. Nicht mehr existent.Das Ziel aller ist es, vor allem das der Staaten, nicht die Kontrolle über uns zu haben, sondern die absolute Kontrolle! Also nicht aufregen und weiterhin die Daten abgeben denn alle die sie wünschen bekommen diese sowieso! Es gibt auch noch die Datenhändler...;-)

  • egon müller am 05.09.2017 21:42 Report Diesen Beitrag melden

    smart home

    intelligente Heizungssteuerungen sparen bis 30% Energie. Tado z.B.