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Bettwanzen

22. Oktober 2016 23:22; Akt: 23.10.2016 08:01 Print

Der Feind in meinem Bett

Krabbeltiere im Bett – diese Vorstellung ist für viele ein Grund zur Flucht. Auf Dauer müssen die Viecher aber weichen. Wir zeigen Ihnen wie.

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In der vergangenen Herbstsession forderte der Genfer Nationalrat Guillaume Barazzone (CVP) einen nationalen Bericht zur koordinierten Bekämpfung der Bettwanzen in der Schweiz. Das Parlament verzichtete darauf mit 121 gegen 46 Stimmen bei 26 Enthaltungen.

Umfrage
Hatten Sie schon einmal Bettwanzen?
3 %
5 %
4 %
10 %
69 %
9 %
Insgesamt 2214 Teilnehmer

Trotzdem: Es ist ein Thema, denn seit einiger Zeit treten die ekligen kleinen Sauger auch hierzulande vermehrt auf und schlagen erbarmungslos zu – oft bevor man sie überhaupt gesehen hat. Die Folge: eine juckende Entzündung auf der Haut. Aber nicht mit uns! Das sind die besten Tricks gegen Bettwanzen.

Gründlich waschen
Oft bringt man Bettwanzen von den Ferien nach Hause mit. Da würden es sich die Biester natürlich gerne sofort in Ihrem Bett so richtig gemütlich machen. Darum das Gepäck gar nicht erst ins Schlafzimmer stellen, sondern gleich auspacken und ab mit den Kleidern in die Waschmaschine. Übrigens: Bettwanzen fühlen sich auch in Flohmi- oder Brocki-Kleidern wohl. Also vor dem ersten Tragen immer gründlich waschen.

Sicher erkennen
Falls sich trotz allem Bettwanzen eingenistet haben, erkennen Sie diese am Kot, also kleinen schwarzen Flecken, sowie an den Häutungshüllen. Typisch ist auch der süssliche Geruch, den sie über die Stinkdrüsen abgeben. Und wenn sich dann auch noch juckende Stiche auf der Haut zeigen, ist der Fall klar.

Wirksam behandeln
Gegen das Jucken gibt es in der Apotheke rezeptfreie Cremes oder Tinkturen. Diese werden auf die betroffenen Stellen aufgetragen und hemmen den Juckreiz. Kommt es zu grösseren Entzündungen, sollte man den Hausarzt konsultieren.

Schnell handeln
Haben Sie Bettwanzen erst einmal entdeckt, müssen Sie rasch aktiv werden. Polstermöbel, Betten, aber auch Böden und Sockelleisten gründlich absaugen und den Staubsaugerbeutel danach draussen entfernen und entsorgen. Textilien wenn möglich bei 60 Grad waschen. Kleinere, nicht waschbare Dinge wie Bücher kommen für 10 Stunden in den Tiefkühler.

Profimässig vernichten
Um auf Nummer sicher zu gehen, engagieren Sie einen Spezialisten, also einen Kammerjäger. Dieser kann mit einem Spezialofen die Räume auf 50 bis 60 Grad aufheizen und so die Bettwanzen sowie deren Eier abtöten.

Gut kontrollieren
Achten Sie auch weiterhin auf die verräterischen Spuren (siehe Punkt 2) und ergreifen Sie notfalls nochmals die oben genannten Massnahmen.

Falls gar nichts mehr hilft: Hier finden Sie neue Wohnungen in Ihrer Umgebung:

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dani am 23.10.2016 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Parlamentarier

    "Nationalrat Guillaume Barazzone (CVP) einen nationalen Bericht zur koordinierten Bekämpfung der Bettwanzen in der Schweiz. " Aus diesem Grund möchte ich kein Berufsparlament, dann haben die noch mehr Zeit für solche Eingaben.

  • Die Putze am 23.10.2016 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Dampfgerät einsetzen

    Ein Dampfgerät (sieht ähnlich aus wie ein Staubsauger) kann auch Abhilfe bringen. Immer wieder Matratze, Decken und Kissen behandeln. Zur Not geht auch der Dampf eines Bügeleisens. Ausserdem gibt es Hygiene-Spühlmittel für die Wäsche.

  • carmen diaz am 23.10.2016 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    vorübergehend dürfen sie...

    ...bleiben oder wie muss ich "Auf Dauer müssen die Viecher aber weichen" verstehen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • asterix rolli am 23.10.2016 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    100% wirksam

    hatte die dinger auch mal in einem hotel. nachdem ich das zimmer wechselte kam alle kleidungsstücke in die microwelle. die schuhe haben etwas gelitten, habe dafür nichts ins neue zimmer geschlept...

  • carmen diaz am 23.10.2016 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    vorübergehend dürfen sie...

    ...bleiben oder wie muss ich "Auf Dauer müssen die Viecher aber weichen" verstehen...

  • dani am 23.10.2016 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Parlamentarier

    "Nationalrat Guillaume Barazzone (CVP) einen nationalen Bericht zur koordinierten Bekämpfung der Bettwanzen in der Schweiz. " Aus diesem Grund möchte ich kein Berufsparlament, dann haben die noch mehr Zeit für solche Eingaben.

  • Die Putze am 23.10.2016 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Dampfgerät einsetzen

    Ein Dampfgerät (sieht ähnlich aus wie ein Staubsauger) kann auch Abhilfe bringen. Immer wieder Matratze, Decken und Kissen behandeln. Zur Not geht auch der Dampf eines Bügeleisens. Ausserdem gibt es Hygiene-Spühlmittel für die Wäsche.

  • C.Käser am 23.10.2016 05:34 Report Diesen Beitrag melden

    Chli stinke muss es

    Was die Hygiene betrifft scheint die Schweiz ja in Teilen etwas rückständig zu sein. Aber wahrscheinlich kann man dafür auch wieder den vielen Einwanderern die Schuld geben - oder?

    • Cecilia W am 23.10.2016 10:39 Report Diesen Beitrag melden

      Gehässig

      Was soll diese gehässige Bemerkung, Herr Käser? Die Schweiz ist in Hygiene-Belangen top und nicht rückständig. Aber wir reisen viel und weit und da werden Wanzen (und Krankheiten) eingeschleppt und überall, im In- und im Ausland wieder verteilt. Und mit unseren weiteren Reisen bringen wir es auch überall wieder hin. Und natürlich bringen Einwanderer auch solche unangenehmen "Dinge" mit, denn es gibt in ihren (warmen) Herkunftsländer eben vermehrt Ungeziefer. Das ist keine rassistische Aussage, sondern eine Tatsache, denn die Menschen der globalen Welt rücken immer näher zusammen.

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