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Jetzt wirds kalt

08. November 2017 09:29; Akt: 08.11.2017 09:31 Print

Wissen Sie, wofür die 3 auf der Heizung steht?

Wer nicht riskieren will, in seinen eigenen vier Wänden zu frieren, muss spätestens jetzt die Heizung aufdrehen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten.

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Wie erreicht man die optimale Temperatur in der eigenen Wohnung? Klar: Man dreht die Heizung auf. Doch ganz so einfach ist das gar nicht. Näheres Hingucken lohnt sich – beispielsweise auf den Temperaturregler am Heizkörper. Der ist mit seiner Nummerierung von eins bis fünf und diversen Strichen meist kryptisch beschriftet. Doch wofür stehen diese?

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Wie haben Sie Ihre Heizung im Wohnzimmer eingestellt?

Ganz einfach: Sie stehen stellvertretend für die angestrebte Raumtemperatur. Bei den meisten Thermostaten bedeutet die Ziffer 2 eine Raumtemperatur von ungefähr 16 Grad Celsius. Stellt man die Heizung auf 3, kommt man auf ungefähr 20 Grad, stellt man sie auf 4, werden 24 Grad anvisiert. Die Teilstriche stehen für jeweils ein Grad.

Warum so kompliziert?

Dass die Hersteller diese Kodierung nutzen und nicht die Temperatur direkt angeben, liegt daran, dass die tatsächlich erreichte Temperatur in einem Raum auch niedriger oder höher ausfallen kann als der eingestellte Wert.

Beispielsweise dann, wenn die Heizung in einer Ecke steht, wo sich die aufgeheizte Luft staut. Wenn das passiert, meldet der Temperaturfühler am Heizkörper eine höhere Temperatur als tatsächlich im Raum besteht. Dann riegelt der Heizkörper ab, obwohl es noch kühler als gewünscht ist.

So lässt sich Geld sparen

Die optimalen Temperaturen für jeden Raum schwanken natürlich individuell. Man kann aber grundsätzlich festhalten, dass eine Raumtemperatur von 20 Grad im Wohnbereich und von 16 bis 18 Grad im Schlafzimmer optimal ist.

Es lohnt sich übrigens, die Heizung genau einzustellen. Denn mit jedem Grad weniger als 20 Grad spart man sechs Prozent Energie für den jeweiligen Raum.

Ein Raum wird übrigens nicht schneller warm, wenn Sie die Heizung voll aufdrehen. Der Heizkörper kennt nur «an» oder «aus». Es strömt genau so lange heisses Wasser ein, bis der Thermostat das Signal gibt, dass die voreingestellte Raumtemperatur erreicht ist. Ist der Thermostat voll aufgedreht, strömt einfach für längere Zeit heisses Wasser ein.

(fee/dix)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lola am 08.11.2017 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Hauptheizung

    Ist die Hauptheizung nicht an, kann der Pfeil stehen wo er will, da passiert gar nix!

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  • Luca am 08.11.2017 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    schneller warm

    "Ein Raum wird übrigens nicht schneller warm, wenn Sie die Heizung voll aufdrehen. Der Heizkörper kennt nur «an» oder «aus». Es strömt genau so lange heisses Wasser ein, bis der Thermostat das Signal gibt, dass die voreingestellte Raumtemperatur erreicht ist. Ist der Thermostat voll aufgedreht, strömt einfach für längere Zeit heisses Wasser ein." Das mag vielleicht bei den neusten Geräten stimmen - bei mir nicht.

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  • Nobody am 08.11.2017 09:55 Report Diesen Beitrag melden

    Thermostat nicht abdecken

    Unsere Heizung wird nie wirklich heiss, auch wenn sie voll aufgedreht ist. Vermutlich liegt das daran dass die Heizanlage unseren Block als letzten erreicht. Wie dem auch sei, der Thermostat sollte man nie abdecken wenn man etwas auf der Heizung trocknen will. Die dadurch gestaute Wärme sorgt dafür dass der Thermostat die Heizung abdreht und somit, trotz kaltem Zimmer, der Raum nicht geheizt wird.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Phonseli am 10.11.2017 22:53 Report Diesen Beitrag melden

    Smarthome

    Nix von dem. Meine wird via Homekit gesteuert, 1 Klick und ich hab die gewünschte Temperatur im jeweiligen Zimmer. Zudem: Wenn ich z.B. 2 Fenster aufmache um zu Lüften wird dies aufgrund der Fenstersensoren erkannt und die Temperatur wird runtergeregelt, um nicht sinnlos zu heizen.

  • Sander am 10.11.2017 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Darauf wäre ich ja nie gekommen...

    ... dass die Zahlen auf dem Thermostat stellvertretend für eine bestimmte Temperatur stehen. Ich dachte immer, da könne man einfach seine Lieblingszahl bekanntgeben, sodass alle in der Wohnung diese sehen o_O

  • Pascal am 10.11.2017 08:44 Report Diesen Beitrag melden

    20Grad??

    Klar Wohnraum 20Grad optimal? Empfohlen wird zuhause 21-22Grad. Angenehm ist 23-24grad. Und nein ich sitze nicht im TShirt rum, das mache ich bei 28grad.

  • Isolation ist alles am 10.11.2017 01:05 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt wohne ich warm!!!

    Das ist ein Riesen-Stuss!!! In meiner alten Mietwohnung war im Winter nur die höchste Zahl richtig. War es draussen minus 6, dann hatte ich sechzehn Grad in der Wohnung. War es so um plus 6 dann hatte ich knapp 20 Grad in der Wohnung - wohlverstanden mit der höchsten einstellbaren Zahl 5. Bei Mittelstellung 3 wurde der Radiator fast nicht warm.

  • Werner am 09.11.2017 17:13 Report Diesen Beitrag melden

    Sparen beim heitzen

    Bis nullgrad auf 2 unternull 3 so bekommt mann eine obtimale raumtemparatur bad immer 3