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South Dakota

26. September 2017 11:27; Akt: 26.09.2017 11:27 Print

Luxusbunker für den Weltuntergang

Wer sich vor Weltkriegen, Angriffen von Ausserirdischen oder anderen Katastrophen schützen will, kann das jetzt: Mit einem Bunker ab 25'000 Dollar.

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Auf einem riesigen Grundstück in den Black Hills in South Dakota befinden sich 575 Bunker, die ursprünglich für militärische Zwecke genutzt wurden. Heute gehören sie der Firma Vivos, die hier die grösste Überlebensbunker-Gemeinschaft der Welt gründen möchte. Über 5000 Menschen sollen hier Schutz finden. Das 46 Quadratkilometer grosse Gebiet ist eingezäunt und sehr abgelegen. Erreichen kann man es über eine Strasse oder den Regionalflughafen. Die Bunker sind für Atomkriege, Meteoriteneinschläge oder Naturkatastrophen konzipiert. Unter den Käufern gibt es Dutzende von Verschwörungstheoretikern, die sich vor Ausserirdischen oder Reptilien in der Regierung fürchten – ja, wirklich. Und das sind die Bunker, die jeweils 10 bis 20 Personen Schutz bieten sollen. Sie kosten 25'000 Dollar, plus 1000 Dollar Miete pro Jahr für 99 Jahre. Die Bunker sind acht Meter breit, zwischen 18 und 25 Meter lang und am höchsten Punkt vier Meter hoch. Mit 25'000 bekommen Sie aber ausser dem Bunker gar nichts. Der ist leer. Eine Luxusausstattung könnte zum Beispiel so aussehen. Fenster gibt es natürlich keine, LEDs sollen aber den Eindruck von Tageslicht vermitteln können. Auf dem Gelände sind auch Gemeinschaftsräume: Es gibt einen Lebensmittelladen, ein Spital, einen Schiessplatz und ein Spa, für den Fall, dass man doch noch gefahrlos nach draussen kann. Vivos verspricht seinen Mietern auch eine Rund-um-die-Uhr-Security und Kamerasysteme. Und Vivos hat Grosses vor: Einen ähnlichen Unterschlupf bauen sie gerade in Indiana, ein weiterer ist in Europa geplant.

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Mitten in South Dakota gibt es eine riesige, hügelige Wiesenlandschaft. Diese Hügel stammen aber nicht von übergrossen Maulwürfen, es sind alte Militärbunker. Die Firma Vivos hat das Land aufgekauft und plant dort die grösste Schutzbunker-Gemeinschaft der Welt.

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25'000 – für einen leeren Bunker ohne Jahresmiete

Familien und Gruppen können diese Bunker mieten, um im Falle einer Katastrophe sicher zu sein. Die Bunker schützen laut Website vor Atombomben, Pandemien oder Meteoriteneinschlägen. Unter den Käufern gibt es aber auch diverse Verschwörungstheoretiker, die demnächt die Zombieapokalypse oder aber mindestens einen Angriff von Ausserirdischen erwarten.

Und dieser Schutz ist nicht billig: Ein Bunker kostet 25'000 Dollar, plus 1000 Dollar Miete pro Jahr für die nächsten 99 Jahre. Dann ist der geschützte Raum aber immer noch leer. Vivos arbeitet mit ausgewählten Partnern zusammen, die den Bunker in einen Luxusrückzugsort verwandeln können – gegen viel Geld, versteht sich.

Einst Militärbunker, heute Luxusrückzugsort

Die Bunker stehen in den Black Hills in South Dakota. Es sind 575 Bunker, die ursprünglich 1942 für das Militär gebaut wurden. In dem damals Fort Igloo genannten Bunkern waren hauptsächlich Munitionsdepots. Sie wurden 1967 verlassen. Nun hat Vivos damit begonnen, den riesigen Komplex umzunutzen.

Das Gebiet ist sagenhafte 46 Quadratkilometer gross und von einem Zaun umgeben. Es ist per Strasse oder durch einen nahen Regionalflughafen zu erreichen. «Es ist strategisch in einem der sichersten Gebiete Nordamerikas platziert. Es ist hoch und trocken (1158 M.ü.M.), hat ein mildes Klima, und es ist kilometerweit von grösseren Wassermassen und potenziellen Terrorzielen entfernt», schreibt Vivos auf seiner Website.

Schutz vor Atomangriffen

Die semiunterirdischen Bunker könnten bei einem atomaren Angriff einer 227'000 Kilogramm schweren Druckwelle standhalten. Sie sind jeweils rund 122 Meter voneinander entfernt und ein Bunker kann 10 bis 20 Personen für ein Jahr schützen.

Platz hat es bei 20 Personen aber nicht mehr wahnsinnig viel: Die Bunker sind acht Meter breit, zwischen 18 und 25 Meter lang und am höchsten Punkt vier Meter hoch. Und: Sie sind alle leer. Wer Einrichtung möchte, der muss die bei den Partnern von Vivos zusätzlich kaufen – dafür können Sie sich auch alles nach Wunsch einrichten.

Keine Fenster, aber ein Schiessplatz und ein Spital

Es gibt im Bunker – natürlich – keine Fenster. Dafür aber LEDs, die Tageslicht und eine Aussicht simulieren sollen. Das Wasser für den Komplex stammt aus unterirdischen Tanks. Das ist längst nicht alles: Im Komplex gibt es einen Lebensmittelladen, ein Spital, einen Schiessplatz und ein Spa, für den Fall, dass man doch noch gefahrlos nach draussen kann.

Vivos verspricht seinen Mietern auch eine Rund-um-die-Uhr-Security und Kamerasysteme. Und Vivos hat Grosses vor: Einen ähnlichen Unterschlupf bauen sie gerade in Indiana, und ein weiterer ist in Europa geplant.

(mst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul am 26.09.2017 11:43 Report Diesen Beitrag melden

    Gier

    Gewisse Elitäre Kreise, werden schon schauen dass sie geschützt werden. Paradoxerweise passiert genau wegen diesen Leuten so viel unrechtes auf der Welt.

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  • Prepper am 26.09.2017 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Bunker

    für sowas habe ich meinen guten alten Schweizer Luftschutzkeller, auch Betonbunker mit dicker Betontüre und Luftfilter im innern.

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  • Pipboy am 26.09.2017 11:51 Report Diesen Beitrag melden

    Vault-Tec

    Naja dieses Geschäft kennt man als alter Zocker seit 1997.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Bokyiyin am 27.09.2017 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Unnötig

    Sowas unnötiges. Wir alle sterben irgendwan so oder so. Mit verstecken können wir unser leben nich viel verlängern.

  • Thomas am 27.09.2017 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Grösste Gefahr

    Momentan fürchte ich mich nur vor Trump!

  • Marcello am 27.09.2017 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Nonsens

    ich möcht Mal zusehen, auch wenn nur ein 100 Asteroid dort einschlägt. Beispiel Arizona Krater. Da bleibt nichts übrig. Am Einschlagpunkt verdampft oder verflüssigt sich jegliches Material. Alles Baueefängerei und jeder blöd der für das Geld ausgibt. Auch wenns nur Zombies sind, ewigs kann man da nicht drin bleiben. Zuviel Menschen auf engem Raum bringt auch nur Konflikte wie bei Mäusen die man in grosser Zahl gemeinsam einsperrt. Braucht das Geld für schöne Ferien

  • arke am 26.09.2017 21:23 Report Diesen Beitrag melden

    selbst ist der mann ;-)

    Also wenn ich das geld für sowas hätte ... dann würd ich den auch gleich da bauen wo ich ihn will und nach meinen vorstellungen ... hab schliesslich schon einige mit gebaut die garantiert sicherer waren als das da ... einzig der standort ist da besser ... aber was nützts wenn die apokalypse da ist und ich am anderen ende der welt ?

  • Ardian am 26.09.2017 20:42 Report Diesen Beitrag melden

    Überleben??

    Vor dem Tod kann man sich nicht verstecken !! Auch beim Weltuntergang wir niemand überleben so steht es auch im Koran aber den werden wir nicht erleben der ist noch weit weit weg !!

    • Streckenkontrolle am 26.09.2017 20:53 Report Diesen Beitrag melden

      @Ardian

      Woher weiss Ardian, dass es so ist?

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