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Eine Ära geht zu Ende

12. Oktober 2017 21:17; Akt: 13.10.2017 08:47 Print

Ein letzter Blick in die Playboy Mansion

Ende September starb «Playboy»-Chef Hugh Hefner im Alter von 91 Jahren. Damit geht eine Ära zu Ende. Wir werfen einen letzten Blick in die sündige Villa.

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Stolz wie ein Pfau stand Hugh Hefner jeweils im Eingang seiner Playboy Mansion. Dazu hatte er auch allen Grund. Das Anwesen war nicht nur legendär, sondern auch gute 100 Millionen Franken wert und damit die teuerste Villa in Los Angeles. Hier sehen wir ein älteres Bild der Mansion, das ein bisschen an ein Geisterhaus erinnert. Auch Hugh Hefner machte sich ab und zu mal Sorgen, wie seine Falten zeigen. Nun gut, bei 29 Zimmern würde sich so mancher Sorgen machen. Besonders wenn es ums Putzen geht. Weniger Grund zur Sorge gaben die vielen Partys in der Mansion. Hier sehen wir ein Bild einer Halloween-Party aus dem Jahr 2006 mit Hughs damaliger Partnerin Kendra Wilkinson. Auch Schweizerinnen waren schon zu Gast bei Hugh. Hier planschen die Schweizerin Nomi Fernandes und ihre Freundin Shirley in der legendären Grotte der Playboy Mansion. Nochmals den stolzen Hugh Hefner beim Treppenaufgang. Aber nochmals zurück zur legendären Lustgrotte: 2011 erkrankten laut dem britischen «Telegraph» über 120 Party-Gäste nach einem Bad in der Lustgrotte. Die Gesundheitsbehörde entdeckte Legionellen (Bakterien) im Wasser. Sara Jean Underwood, Playmate des Jahres 2007, lächelt vor der Lustgrotte. Vielleicht hatte sie auch nur Freude an einem speziellen Hobby von Hausherr Hugh Hefner: Er hatte eine Zoo-Erlaubnis für sein Haus. Nebst den Playboy-Häschen lebten da Flamingos, diverse Vögel und angeblich über 100 Eichhörnchen. Ausserdem und nicht minder toll: Hugh Hefner bezahlte für eine Spezial-Bewilligung, damit er jederzeit und während des ganzen Jahres Feuerwerk abfeuern durfte. Wer in der Mansion wohnte, hatte es nicht leicht. Alle Ex-Bunnys berichten von einem sehr straffen Regelwerk, das sie befolgen mussten. Um spätestens 21 Uhr mussten alle daheim sein. Jeden Freitag verteilte Hefner das «Taschengeld». Laut Izabella St. James bekamen sie wöchentlich 1000 Dollar. Hefner habe die Gelegenheit genutzt, um über die Beziehung zu sprechen. Wer die Regeln verletzte, also zu wenig Sex wollte, habe das Geld gekürzt bekommen. Hausangestellte sollen eine Art Logbuch geführt haben. Hygiene war nicht wirklich ein Thema: St. James berichtet von schlimmen Zuständen. Die Matratzen seien dreckig und alt gewesen. «Das Mobiliar hat überhaupt nicht zusammengepasst.» Die Haushunde hätten ihr grosses und kleines Geschäft überall verrichtet. Hundekot auf den Teppichen sei normal gewesen. Losgelöst von all diesen Zuständen. Wichtig ist, dass Hugh Hefner seine letzten Tage schön verbringen durfte. Er soll seine alten Lieblingsfilme geschaut und dazu Kekse gegessen haben – natürlich gekleidet in seinen berühmten roten Bademantel.

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Der 27. September 2017 war ein trauriger Tag für alle Fans des legendärsten Männermagazins aller Zeiten. Das Zuhause von «Playboy», die Playboy Mansion, verlor ihren schillerndsten Bewohner – Hugh Hefner, der im Alter von 91 Jahren friedlich verstarb.

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Schon ein Jahr zuvor hatte er seine legendäre Villa für 100 Millionen Franken verkauft. Den Preis hatte Investment-Milliardär Daren Metropoulos für das pompöse Anwesen von «Playboy»-Gründer Hugh Hefner bezahlt. Es ist der höchste Preis, der jemals für ein Haus in Los Angeles gezahlt wurde. Ans Ausziehen dachte Hugh Hefner – in diesem Zusammenhang – aber nicht im Traum und sicherte sich ein lebenslanges Wohnrecht. Dieses Privileg liess er sich jährlich eine Million Franken kosten.

Ein letzter Blick in die sündige Villa

Mit Hefners Tod sind nun wohl auch Einblicke in das sündige Anwesen vorbei. Wir schauen noch einmal ins Haus in Los Angeles, wo Träume begannen, gelebt wurden und sicherlich oft auch platzten.

In der Bildstrecke zeigen wir Ihnen die Playboy Mansion in ihrer ganzer Pracht – mit allem Drum und Dran.

Hefners letzte Ehefrau, Cristal, führt durch die Playboy Mansion.

Und so sahen die Partys in der Mansion aus

Step inside the #AmericanPlayboy premiere party at the Playboy Mansion.

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(lme)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Berta am 13.10.2017 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    Falscher Titel

    Einblicke in diese sagenumwobene Villa? Ich habe auf dem Bildern nur einiges an Silikon und einen alten Mann gesehen. Von der Villa, ihrer Einrichtung oder Atmosphäre des Hauses nicht die Spur eines Einblicks. Die Überschrift hätte besser nicht falscher sein können.

  • Palestin!!!!!!!!!! am 12.10.2017 23:43 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Es gibt eine gute doku über die playboy villa... das ist mehr schein als sein.

  • Morris am 12.10.2017 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Und am Ende

    Und am Ende ? Am Ende ist er da mit all seinen guten und schlechten Taten auf dem Rücken. 2 Meter unter der Erde im kalten Sarg. Und er sieht wie die Leute ihn vergessen und eigene Sorgen nachgehen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Dennis am 13.10.2017 22:54 Report Diesen Beitrag melden

    Für mich...

    Alles andere als ein Held. Leider kein Vorbild.

  • Albaner voms Schwiz am 13.10.2017 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ufff

    Also diese 2 Schweizerinnen sehen so was von heiss aus :)

  • So Nicht am 13.10.2017 18:33 Report Diesen Beitrag melden

    Be smart

    1 Minute nach seinem Tod hat er realisiert, dass er sich in seinem Leben auf die falschen Dinge konzentriert hat. Leider zu spät. Bedauernswert.

  • Kayleigh am 13.10.2017 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    Eigentlich ein armer Mann!

    Dieser alte Mann hätte nichts aber gar nichts von dem allem machen können OHNE KOHLE! Ein trauriges Leben, denn man ist sich täglich dessen bewusst, dass keiner da wäre ihne Geld und Macht!

    • Ueli am 13.10.2017 20:11 Report Diesen Beitrag melden

      Na ja Ansichtssache gelle

      Er hatte begriffen was es heisst auf der Überholspur zu leben. Mit 91 sind normalerweise alle im Heim und die Familie streitet sich wer schon wieder die Oma oder den Opa besuchen muss im Heim wegen Erbe und so.... Nimmt mich wunder wie traurig ihr ableben wird....Ja das stimmt ohne Kohle ist man nichts Wert und stellt für niemanden eine Gefahr dar was von den Menschen schamlos ausgenutzt wird um sozial schwächere zu drücken. Das hat aber nichts mit Hefner zu tun, dass ist der schnöde Mamon der uns zu Monstern mutieren lässt.R.I.P wünsche dir viele Bunnies im Himmel..

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  • Peter P am 13.10.2017 13:59 Report Diesen Beitrag melden

    Weinstein vs. Hefner

    Hefner gilt als Kult und Legende und gleichzeitig wird gerade Weinstein durch die Medien gejagt... Ich sehe ehrlich gesagt keinen allzu grossen Unterschied zwischen den beiden.