«Al Kaida» (Basis) ist ein islamistisches, transnationales Terrornetzwerk, das seit 1992 zahlreiche Anschläge verübt hat, denen über 4000 Menschen zum Opfer fielen. Die Bezeichnung erscheint erstmals 1988 in einem Artikel des palästinensischen Theologen Abdallah Azzam, der in den 1980er-Jahren gemeinsam mit dem späteren Al-Kaida-Führer Osama Bin Laden gegen die sowjetische Besatzungsmacht in Afghanistan kämpfte.

Erklärtes Ziel der Organisation ist es, muslimische Länder von der Dominanz der «Ungläubigen» zu befreien, zu denen nicht nur die westlichen Staaten, sondern auch muslimische Herrscher gezählt werden, die sich nicht am islamischen Gesetz, der Scharia, orientieren. Die meisten Aktionen Al Kaidas sind Selbstmordanschläge, bei denen auch der Tod zahlreicher Zivilisten in Kauf genommen wird. Die Anschläge auf die Zwillingstürme in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 sind die bekanntesten und opferreichsten dieser Attentate (zur Infografik).
Nach der Liquidation Bin-Ladens durch US-Spezialkräfte am 1. Mai 2011 (zur Infografik) gilt der Ägypter Aiman az-Zawahiri als Führer des Netzwerks.

Hier eine Übersicht über die wichtigsten Anschläge Al Kaidas seit 1992.

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