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1511, Flor do Mar, Sumatra
Admiral Alfonso d'Albuquerque und seine Männer plünderten Malakka drei Tage lang und trugen angeblich 60 Tonnen an Beute davon, darunter Gold, Diamanten, Smaragde, Rubine, Saphire — und den Thron des Sultans. Albuquerque nannte es den reichsten Schatz, den er je gesehen habe.

Der Schatz, der heute 1,5-2,3 Milliarden Franken wert sein dürfte, erreichte Portugal nie, sondern ging mit der Flor do Mar in einem Sturm an der Nordküste Sumatras unter.
1616, Santisima Trinidad, südlich von Japan
Die von Manila kommende Galeone Santísima Trinidad sank auf dem Weg nach Acapulco. Sie war südlich von Japan in einen Taifun geraten.

Der Wert ihrer Fracht wird auf drei Millionen Pesos geschätzt (94 Tonnen Münzen).
1905, Dmitri Donskoi, Koreastrasse
Dieses Schiff sank ebenfalls in der Schlacht von Tsushima; es hatte angeblich Gold im Wert von 124 Milliarden Gold an Bord.

Weder im Fall der Dmitri Donskoi noch in demjenigen der Admiral Nakhimov haben die Russen jemals bestätigt, dass sie die vermuteten Schätze auch wirklich an Bord hatten, doch der angebliche Wert der Ladungen verleitet manche bis heute dazu, nach ihnen zu suchen.
618-907, Batu Hitam, Strasse von Java/Javasee
In der Javasee liegt das Wrack aus der Tang-Dynastie (618-907), das nach einem «schwarzen Felsen» am Fundort benannt ist. Seine Ladung aus Keramik und Gold dürfte heute 35 bis 100 Millionen Franken wert sein.
1905, Admiral Nakhimov, Koreastrasse
Während der Seeschlacht von Tsushima, die für den Ausgang des Russisch-Japanischen Kriegs entscheidend war, wurde dieser Kreuzer von einem japanischen Torpedo getroffen und sank. Dies wäre nicht mehr als eine Fussnote wert, wenn die Admiral Nakhimov nicht, wie vermutet wird, der Zahlmeister der russischen Flotte gewesen wäre und mehr als 5000 Kisten mit Goldmünzen und ?barren an Bord gehabt hätte, die geschätzte 32 Millionen Dollar wert waren.