15 Facts über LVMH

02. Juni 2012 20:14; Akt: 11.06.2012 09:10 Print

Die Handtasche als Goldgrube

LVMH ist der erfolgreichste Luxusgüter-Konzern der Welt. Er erzielt mit gut 60 Labels 27 Milliarden Euro Umsatz. Mehr als ein Drittel davon generiert Louis Vuitton.

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Die Erfolgsgeschichte von LVMH beginnt 1987 mit der Fusion der beiden französischen Unternehmen Louis Vuitton und Moët Hennessy. Wofür steht LVMH? Der Name setzt sich zusammen aus Louis Vuitton, Koffer- und Taschenhersteller seit 1854, Moët et Chandon, Champagnerhersteller seit 1743 und Hennessy, Cognacproduzent seit 1765. CEO von LVMH ist der Franzose Bernard Arnault (63). Auf diesem Foto sitzt er in der ersten Reihe bei der Dior-Fashionshow 2010/11 neben Hollywood-Star Charlize Theron. Rechts sitzt seine Tochter Delphine Arnault. LVMH ist der erfolgreichste Luxusgüter-Konzern der Welt. Gemäss Prognose der Credit Suisse wird er 2012 mit seinen über 60 Labels einen Umsatz von 27 Milliarden Euro erzielen. Zu den über 60 Labels von LVMH gehören u. a. Moët & Chandon, Dom Pérignon, Veuve Clicquot, Krug, Hennessy, Château dYquem, Louis Vuitton, Dior, Givenchy, Céline, Kenzo, Loewe, Marc Jacobs, Fendi, Emilio Pucci, Donna Karan, Dior Watches, TAG Heuer, Zenith, Hublot und Bulgari. Das erfolgreichste aller LVMH-Labels ist Louis Vuitton. 37 % aller LVMH-Verkäufe entfallen auf Louis Vuitton. Marc Jacobs, Chefdesigner von Louis Vuitton, gilt als Erfolgsgarant und hat einen guten Riecher für Produkte, die sich gut verkaufen. Demnächst soll das erste Parfum von Louis Vuitton lanciert werden. In Japan besitzen 85 % der Frauen ein Produkt von Louis Vuitton. Bei Louis Vuitton gibt es keinen Ausverkauf. Er würde Vuittons Image als Luxus-Kultlabel schaden. LVMH besitzt bereits 22,3 % an Hermès. Die Hermès-Familie will keine Übernahme durch LVMH und bat Arnault vor einigen Jahren, seinen Anteil auf 10 % zu reduzieren. Dieser Aufforderung kam er jedoch nicht nach. 1984 kaufte Arnault das Unternehmen Dior, das nicht mehr erfolgreich war. Arnault brauchte zehn Jahre, um Diors 350 Lizenzen zurückzukaufen, die in der Vergangenheit vergeben worden waren und das Label geschwächt hatten. Er stellte den äusserst talentierten Designer John Galliano ein, der aus Dior wieder ein Kultlabel machte. 2011 erwarb LVMH das italienische Unternehmen Bulgari für 4,3 Milliarden Euro. Bernard Arnault ist Vater von fünf Kindern. Sein 35-jähriger Sohn Antoine (rechts) ist Kommunikationschef bei Louis Vuitton. Chinesen kaufen Louis-Vuitton-Taschen oft während ihren Ferien in Frankreich, da sie dort rund die Hälfte kosten. Nicht alle von LVMH erworbenen Unternehmen waren von Anfang an profitabel. Sephora, Céline und Kenzo verzeichneten mehrere Jahre lang Verluste. Von den über 60 Labels von LVMH sind heute weniger als fünf unrentabel. Genaue Zahlen zu den einzelnen Labels werden nicht veröffentlicht.

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«Das Reich der Begierde», titelt «The Economist» in seiner Ausgabe vom 2. Juni 2012 und gewährt interessante Einblicke in den erfolgreichsten Luxusgüter-Konzern der Welt: Moët Hennessy Louis Vuitton, kurz LVMH genannt. Seit der Fusion im Jahre 1987 erzielt er einen Erfolg nach dem anderen. Von den über 60 Labels, die heute zum Konzern gehören, hat sich eines als besondere Goldquelle entpuppt: Louis Vuitton. 37 % aller LVMH-Verkäufe weltweit entfallen auf Vuitton.

Was steckt hinter der Erfolgsgeschichte von LVMH? Wer ist der visionäre CEO, der die Zügel des Konzerns fest in der Hand hält? Und weshalb gibt es bei Louis Vuitton keinen Ausverkauf?

Klicken Sie sich durch unsere obige Bildstrecke und finden Sie es heraus. Bei Ihrem nächsten Business-Smalltalk werden Sie mit den Top-15-Facts zu LVMH glänzen.

(ydm)