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15. Mai 2017 00:00; Akt: 28.06.2017 15:29 Print

Patagonien – ein Hauch von Mystik

Oft liest man über Patagonien, dass es windig sei, ein bisschen wie die Schweiz aussieht und dass schroffe Bergmassive aus unendlichen Steppenlandschaften auftauchen. Und immer schwebt ein Hauch Mystik und Nostalgie mit bei diesen Erzählungen. Hier im südlichsten Teil Südamerikas werden wir dies in den nächsten Tagen selbst erleben und lieben lernen.

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Der südlichste Teil von Chile und Argentinien wird Patagonien genannt. Im Norden bilden die Flüsse Bio-Bio und Colorado die Grenze, während im Süden das Ende des Festlandes auch das Ende von Patagonien darstellt. Eine weite Landschaft mit über 1'000'000 km2, aber kaum Einwohnern. Unser nächster Halt ist Bariloche, auch die Schweiz Argentiniens genannt, da die Landschaft aufgrund vieler Seen, grüner Wälder und Schneebergen mit Skigebieten unserer sehr ähnelt. Auch hausgemachte Schokolade findet man hier überall.

Als wir Bariloche dann auf der legendären Ruta 40 Richtung Los Antiguos verlassen, wird uns erst richtig bewusst, dass weite Teile Patagoniens durch Steppenlandschaft geprägt sind, über die der für diese Gegend typische Westwind unverhohlen peitscht und unserem Fahrer einiges abverlangt. Immer mehr tauchen wir ein in dieses Landschaftsbild der unendlichen Weiten unter einem endlosen Himmel und mit dem unaufhörlichen Geräusch des Windes.

Am Lago Buenos Aires machen wir im kleinen Städtchen Los Antiguos einen Zwischenhalt, bevor wir am nächsten Tag die lange Fahrt über die Ruta 40 wieder aufnehmen, um El Chaltén zu erreichen. Erst 1985 gegründet, war El Chaltén ursprünglich ein Kletterercamp für die Besteigung der Berge Fitz Roy und Cerro Torre und ist nun zu einem kleinen Tourismuszentrum geworden. Auch hier spüren wir wieder die Mystik, die diese Gipfel und die Geschichten um deren Besteigungen umgibt. Aufgrund des harschen patagonischen Wetters, das uns hier mit tiefen Temperaturen und sogar etwas Schnee empfängt, kriegen wir leider weder Fitz Roy noch Cerro Torre zu sehen. Ob diese Gipfel wohl wirklich existieren? Oder sind es nur Sagengestalten? Nichtsdestotrotz geniessen wir die Wanderungen rund um El Chaltén.

Nach El Chaltén steht El Calafate auf dem Programm mit seinem legendären Gletscher Perito Moreno, den wir sowohl auf Steigeisen, per Boot und von den Aussichtspasserellen einen kompletten Tag geniessen können. Die Wettergötter haben sich etwas beruhigt, so dass wir dank einem Gemisch von Wolken und blauem Himmel diesen gigantischen Gletscher, der fast unentwegt kalbt, in einem zauberhaften Licht erleben dürfen. Ein echtes Highlight und ein Must für jeden Patagonienreisenden.

Jacqueline Straubhaar

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