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18. November 2016 00:00; Akt: 17.11.2016 17:56 Print

Vulkane, so weit das Auge reicht

Nach dem doch eher trockenen Nordwesten Argentiniens und den Städten Santiago und Valparaíso fallen bei unserer Ankunft in Temuco in erster Linie die üppige Vegetation und die saftigen Wiesen auf. Der Morgennebel hält die Hauptattraktion noch verdeckt: die Vulkane Chiles. Noch immer aktiv und majestätisch aus der Landschaft ragend, werden wir diese Naturschönheiten die nächsten Tage für uns entdecken.

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Auf der Suizandina Lodge in Malalcahuello im gefühlten Niemandsland verbringen wir drei wunderschöne Tage mit Ausflügen rund um den Vulkan Lonquimay, zu Fuss, im Kayak, auf Pferden, wie es uns gerade darum ist. Bei einer Tageswanderung im Nationalpark Conguillio haben wir Sicht auf weitere Vulkane wie den Llaima oder den Sierra Nevada. An unserem letzten Tag auf der Lodge werden wir zudem in die Künste der typischen chilenischen Parrilla («Fleisch vom Grill») eingeweiht, das übliche Essen für einen Sonntag in Chile.

Von Malalcahuello aus geht es weiter südlich bis nach Pucón. Schon unterwegs wird das Wetter zunehmend schlechter und in Pucón angekommen, regnet es in Strömen. Der erste richtige Regen auf dieser Reise. Der Regen und die Kälte lässt unseren Ausflug in den Nationalpark Villarrica zu einem Wintererlebnis werden mit Wandern im Neuschnee. Dank des immer wieder blauen Himmels ein echtes Vergnügen und trotz Wolken zeigt sich zwischendurch der Vulkan Lanín. Auf dem Weg zurück nach Pucón machen wir halt bei einer Mapuchefamilie, um mehr über den ursprünglichen Lebensstil dieser Ureinwohner Chiles zu erfahren.

Der Neuschnee sowie das wieder schlechtere Wetter machen uns einen Strich durch die geplante Besteigung des Villarrica-Vulkans, so dass wir Pucón unverrichteter Dinge und immer noch bei Regen Richtung Puerto Varas verlassen. Immer umgeben von Vulkanen, die sich nur zaghaft zeigen, bewandern wir auf kaum begangenen Wege das Callao-Tal nahe der Grenze zu Argentinien. Diese Wanderung führt uns weg von der Zivilisation und für drei Tage sehen wir keine anderen Touristen und erfreuen uns über schöne Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Dabei übernachten wir einmal in einem Refugio und einmal im Zelt und haben den Luxus, dass unsere Lebensmittel, Zelte und Schlafsäcke von Packpferden transportiert werden. Am letzten Tag überqueren wir in einem Fischerboot den Rupancosee und halten an einem Strand mit heissen Quellen an, wo die Pools zuerst noch durch Handarbeit von uns erschaufelt werden müssen.

Jacqueline Straubhaar

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