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02. November 2016 00:00; Akt: 02.11.2016 16:02 Print

Die Farben der Wüste

Hört man «San Pedro de Atacama», denkt man sogleich an die Atacamawüste und bei «Wüste» an viel Sand und Einöde. Doch schon bald werden wir eines Besseren belehrt: Beeindruckende Felsformationen in allen möglichen Farben sowie eindrückliche Naturschauspiele zeigen uns, wie vielfältig der trockene Norden Chiles und Argentiniens sein kann.

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Der Grenzübertritt von Bolivien nach Chile ist markant, nicht in erster Linie landschaftlich, aber plötzlich werden die Strassen besser und alles scheint organisierter, was wir zuerst nicht richtig geniessen können, da unsere Herzen noch in Bolivien sind. Dank unserem Guide erfahren wir bereits auf der Fahrt nach San Pedro, dass dieser Ort nicht wie zuerst angenommen in der Atacamawüste liegt, sondern dank verschiedener Flüsse sehr grün und fruchtbar ist, also eine Oase ausserhalb der eigentlichen Wüste ist.

Bei unserem Ausflug ins nahegelegene Mondtal sind nicht nur die Farben beeindruckend, sondern auch die Naturelemente. Ein Sandsturm macht uns bei unserer Wanderung das Leben schwer, und die Suche nach dem geeigneten Platz für den Sonnenuntergang zu geniessen, ist praktisch unmöglich. Schlussendlich können wir dann doch auf einem Hügel nahe der Stadt unseren extra für den Moment des Sonnenuntergangs vorgesehenen Apéro geniessen, der sich dann vielmehr als ein Mondaufgangs- als ein Sonnenuntergangscocktail herausstellt. Eindrücklich sehen wir den Vollmond sich über dem Vulkan Licancabur erheben. Das stellt jeden Sonnenuntergang in den Schatten.

Bei unserer Weiterreise in den Nordwesten Argentiniens führt unser Weg zuerst wieder durch die bekannten Wüsten mit farbigen Lagunen und Salzseen, bis es dann schliesslich durch unglaubliche Serpentinen von 4600 m auf 2200 m runtergeht und wir gegen Abend Purmamarca erreichen. Dieser Ort ist bekannt durch den Berg der sieben Farben, eine Gesteinsformation, die in erster Linie durch Eisen seine verschiedene Färbung erhält. Von Purmamarca aus erkundigen wir die Quebrada de Humahuaca, bevor wir am Abend die Stadt Salta, die den Beinamen «die Schöne» trägt, erreichen. An einem freien Tag besuchen wir individuell diese von der Kolonialarchitektur geprägte Stadt und geniessen das einheimische Flair, das überall zu spüren ist und uns Teil der argentinischen Kultur werden lässt. Am Abend geht es dann per Nachtbus nach La Rioja.

Jacqueline Straubhaar

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