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5.3.2018 Print

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Küstensafari entlang der Gardenroute

Ob einzigartige Begegnungen im Grootbos-Naturreservat oder romantische Stunden in der grössten Lagune Südafrikas – unsere Safari-Bloggerin berichtet von ihren neusten Erlebnissen.

Der Welcome-Drink schmeckt fantastisch – kühl und erfrischend. Wir haben soeben in die Grootbos Forest Lodge bei Gansbaai eingecheckt und stellen gemeinsam mit unserem Ranger das Programm für den heutigen und die beiden folgenden Tage zusammen. Bevor wir rund um die Lodge inmitten der einzigartigen Fynbos-Vegetation auf Entdeckungstour gehen, geniessen wir den ersten Moment in unserem neuen Zuhause auf Zeit. Eine fantastische Aussicht über das Naturreservat bis zur Küste breitet sich vor uns aus. Die raumhohen Glasfronten der Grootbos Forest Lodge bieten eine herrliche Aussicht. Das Mobiliar ist chic, aber schlicht und in natürlichen Farbtönen gehalten. Der Fokus gilt der traumhaften natürlichen Umgebung und dem Weitblick.

Gemächlicher Ritt durch die Dünen

Am Nachmittag starten wir unsere erste Tour durch das Naturreservat Grootbos – hoch zu Ross. Die Pferde kennen ihren Weg ganz genau. Gemütlich trotten sie durch das Reservat, eins hinter dem anderen. Diesen Streifzug durch die Dünen auf dem Pferd geniessen wir sehr.

Von Seehunden, Pinguinen und Walbabys

Am nächsten Morgen steht als Erstes die Marine-Safari auf dem Programm. Unser Guide bringt uns direkt nach dem Frühstück an die Küste. Wir werden mit Schwimmwesten und dicken Regenmänteln ausgerüstet, sodass wir startklar sind für den Bootstrip. Zunächst besuchen wir die Seehunde. An die 6000 tummeln sich auf einer kleinen Insel mitten im Ozean, sonnen sich, springen ins Wasser und heulen um die Wette.

Auf der nächsten Insel entdecken wir zwischen einer Vielzahl von Vögeln zwei Pinguine. Nun möchten wir aber die richtig grossen Meeressäuger sehen. Gut ausgerüstet, mit Spähern auf jeder Seite des Bootes, dauert es nicht lange, bis einer der Männer einen Wal sichtet. Wir sind überrascht, im Januar Wale anzutreffen. Und was für ein Glück – es ist nicht nur ein Wal, sondern eine Mutter mit ihrem Baby.

Das Abenteuer in der Höhle

Am späteren Nachmittag steht eine Höhlentour auf dem Plan. Ein hübsch angelegter Holzweg führt uns nach unten zu einem Höhleneingang auf Meeresspiegelhöhe. Wir klettern über einige Steine und erreichen die Höhle nach kurzer Zeit. Aktuell herrscht Ebbe. Nur deshalb ist es überhaupt möglich, in die Höhle zu gelangen. Es ist beeindruckend zu sehen, dass sich der Meeresspiegel bei Flut oberhalb unseres Standorts befindet – und macht die Höhlenbesichtigung zu einem kleinen Abenteuer.

Eine Lagune zum Träumen

Heute fahren wir nach Knysna, die Lagunenstadt am Indischen Ozean. Auf der kleinen Insel Thesen Island wohnen wir im Turbine Boutique Hotel, einem ehemaligen Kraftwerk. Im Innern des Hotels erinnern die alten Turbinen und die liebevoll ausgesuchten Accessoires an die Betriebszeiten des stillgelegten Kraftwerks. Im hoteleigenen Restaurant, dem Island Café, essen wir Fish and Chips und geniessen die Ruhe in der Lagune.

Die kleinen Wasserwege der Lagune erkunden wir per Boot. Auf einer Sonnenuntergangsfahrt fahren wir zuerst entlang der idyllischen kleinen Kanäle, wo schicke Häuser im nordischen Stil errichtet sind. Danach steuern wir Richtung offene Lagune. Unterwegs sehen wir herrliche Strände und einsame Buchten. Von weitem sind die Knysna Heads zu erkennen, und meine ganze Aufmerksamkeit gilt den beiden Sandsteinklippen. Sie trennen die Lagune vom Indischen Ozean und ragen mächtig aus dem Wasser. Wir geniessen den Anblick der Knysna Heads bei einem Glas Wein auf dem Boot und beobachten, wie sich die Farben der Klippen mit dem Stand der Sonne langsam verändern.

Farbenprächtige Vögel und süsse Äffchen

Am nächsten Tag besuchen wir die beiden Tierparks Birds of Eden und Monkeyland. Meine Erwartungen werden gleich übertroffen. Birds of Eden ist eine Oase der Ruhe. Wunderschön angelegte Spazierwege führen auf Holzpfaden durch den gesamten Park. Manchmal blickt man zwischen der Begrünung ins Weite, und ein paar Schritte weiter fühlt man sich wie im Dschungeldickicht. Eine hübsche Brücke führt über das Gewässer, das sich manchmal als Bächlein durch die Anlage bewegt und an einigen Orten als See formiert. Am Gewässer sind einige grössere Vögel zu bewundern. Es gibt 220 verschiedene Vogelarten zu bestaunen, von denen wir nur einen Bruchteil entdecken.

Weiter geht es zum Monkeyland. Der Ranger erklärt uns den Unterschied zwischen Affen und Lemuren. Von der Theorie höre ich schon bald nichts mehr. Zu entzückt bin ich von den kleinen Geschöpfen, die auf einem Baum herumturnen, uns von oben bestaunen, lustige Geräusche von sich geben und sich mit ihren Artgenossen balgen – faszinierende Einblicke, die ich nicht vergessen werde.

Header-Bild: Grootbos Nature Reserve

Unterwegs zu den Naturwundern am Kap

Das nächste Abenteuer entführt unsere Safari-Bloggerin ins Kariega Private Game Reserve, das für seinen Tier- und Pflanzenreichtum bekannt ist.

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