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28. Oktober 2016 00:00; Akt: 27.10.2016 17:48 Print

Bolivien ist und bleibt umwerfend schön

Wie schon im letzten Bericht erwähnt, kommen wir in Bolivien nicht mehr aus dem Schwärmen heraus. Selbst die Grossstadt La Paz besticht durch Charme und Vielfalt, doch erst richtig beeindruckend werden der Besuch des Salar de Uyuni, die Besteigung des über 6000 m hohen Uturuncu und die Fahrt durch den von Naturspektakeln nur so überschäumenden Süden Boliviens.

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La Paz ist für südamerikanische Verhältnisse eine eher kleine Stadt, die auch erstaunlich übersichtlich ist. Der gewaltige Höhenunterschied innerhalb der in einem Talkessel gebauten Stadt, der knapp 1000 m beträgt, wird dank drei modernen Gondelbahnen etwas einfacher bewältigt. Das Zentrum ist überschaubar, die Bevölkerung noch sehr indigen geprägt, und so ist eine der Hauptattraktionen La Paz der Hexenmarkt, wo Utensilien für Rituale gekauft werden können, darunter auch Lamaföten!

Von La Paz aus fahren wir mit Geländewagen zu dem gut 400 km südlich gelegenen Salzsee Uyuni, der grössten Salzpfanne der Welt. Hier übernachten wir in zwei verschiedenen Salzhotels am Rande des Salars. Diese unglaublich weite weisse Fläche hat eine ganz spezielle Faszination und lädt dank optischen Täuschungen zu witzigen Fotoaufnahmen ein. Bei der Fahrt durch den Salzsee besuchen wir die Kaktusinsel Incahuasi, wo sich eine unglaubliche Panoramasicht eröffnet.

Am nächsten Tag machen wir uns zu einem unserer grössten Highlights der Reise auf, die Besteigung des 6008 m hohen Vulkans Uturuncu. Technisch ist der Berg nicht besonders schwierig, aber die dünne Luft auf dieser Höhe ist eine Herausforderung. Wir sind froh, dass wir den Berg dank unseren Geländewagen gut erreichen und wir unterwegs von einem lokalen Guide begleitet werden, der den Berg wie seine Hosentasche kennt. Wir alle stehen zum ersten Mal auf über 6000 Meter und sind überwältigt von dieser Erfahrung. Nach zweieinhalb Stunden Aufstieg erreichen wir dank einem direkten Abstieg über ein Geröllfeld unsere Autos schon nach einer halben Stunde.

Wer nun glaubt, dass nach dem Uyuni-Salzsee und dem Vulkan Uturuncu keine Steigerung mehr möglich ist, der rechnet nicht mit dem Süden Boliviens. Die Fahrt von Villa Mar via die Provinz Lípez zur Grenze nach Chile ist ein einziges Feuerwerk an Naturschönheiten und kann kaum mit Worten beschrieben werden. Rote, grüne, gelbe Lagunen, Geysire, Vulkane, vielfarbige Hügelketten, Wüsten und hunderte von Flamingos lassen uns nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. An der Grenze zu Chile angekommen, fällt uns der Abschied von diesem unglaublichen Land schwer.

Jacqueline Straubhaar

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