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BOA Lingua Globetrotter

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22. Dezember 2016 00:00; Akt: 21.12.2016 14:55 Print

Demi-Pair – der etwas andere Sprachaufenthalt

Was macht die Kombi aus Sprachaufenthalt und Au-Pair-Arbeit so besonders? Demi-Laura verrät es im Interview.

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Wenn du aus deinem Sprachaufenthalt das Maximum herausholen willst, ist ein Demi-Pair-Programm genau das Richtige – vor allem, wenn du Kinder liebst, dich in eine fremde Familie integrieren kannst und gerne Verantwortung trägst. Denn dabei geht das morgendliche Lernen an der Sprachschule am Nachmittag bei deiner Gastfamilie weiter. Dort hilfst du bei der Kinderbetreuung und/oder im Haushalt mit und wendest das neu Gelernte im täglichen Austausch mit den Familienmitgliedern gleich intensiv an. Da deine Arbeit mit gratis Kost und Logis und teilweise einem kleinen Taschengeld entlöhnt wird, fährst du mit einem Demi-Pair-Aufenthalt zudem verhältnismässig günstig. Ideal also, um ganz in Sprache und Kultur einzutauchen und gleich noch zu sparen!

Die 21-jährige Laura aus dem Berner Oberland konnte sich selbst ein Bild von der Arbeit als Demi-Pair machen. 16 Wochen lang weilte sie bei einem Sprachaufenthalt in Australien an der warmen Sunshine Coast. In einem exklusiven Interview mit Boa Lingua erzählt sie, wieso sie einen Demi-Pair-Aufenthalt empfehlen kann, und gibt uns Einblicke in ihren Alltag.

Sprachaufenthalte sind populär. Wieso hast du dich für einen Demi-Pair-Aufenthalt entschieden?
Ich entschied mich bewusst für eine Kombination aus Sprachkurs und der Arbeit als Demi-Pair bei einer Familie, weil ich finde, dass man in einer Gastfamilie die Sprache viel besser und schneller lernt. Jeden Tag konnte ich mich in der Familie einbringen und meine Englisch-Kenntnisse anwenden und verbessern. Zudem war ich überzeugt, dass man von Kindern am meisten lernt, weil sie mit einem sprechen wollen und auch eine Antwort erwarten. Ich finde es ausserdem einfacher, vor Kindern einen Fehler zu machen als vor einem Erwachsenen.

Wie kann man sich den Alltag als Demi-Pair vorstellen?
Jeden Morgen weckte ich Angel, die achtjährige Tochter der Familie. Ich machte das Frühstück für uns beide zurecht, packte unser Mittagessen ein und kontrollierte, ob alles für die Schule bereit war. Um acht Uhr gingen wir los. Zuerst brachte ich Angel zu ihrer Schule und fuhr dann mit dem Velo zu meiner Sprachschule. Nach dem Unterricht fuhr ich wieder nach Hause und holte Angel um 14.45 Uhr an ihrer Schule ab. Danach spielten wir je nach Wetter im Haus, vertrieben unsere Zeit im Garten oder gingen ans Meer. Hausaufgaben durften natürlich auch nicht fehlen. Am Abend kochte ich jeweils das Abendessen für die Familie. Zwischen acht und neun Uhr brachte ich Angel ins Bett.

Wie hast du das Leben in der Gastfamilie erlebt?
Die Familie wohnt an der Sunshine Coast, ca. 15 Minuten vom Strand entfernt. Wir waren zu dritt: die Mutter Andrea, Tochter Angel und ich. Wir spielten viel zusammen, badeten im Meer, bauten Sandburgen oder gingen einfach nur eine Glace essen. Auch kleinere Ausflüge durften nicht fehlen. Angel hielt mich auf Trab und brachte ständig neue Ideen, was wir noch machen könnten. Dass ich jetzt besser Englisch spreche, verdanke ich vor allem ihr. Sie brachte mir viele neue Wörter bei, korrigierte mich und wenn ich mal nichts verstand, versuchte sie, ihre Sätze immer wieder auf eine andere Weise zu formulieren.

Bleibt bei einem Demi-Pair-Aufenthalt überhaupt genügend Freizeit?
Durch die Schichtarbeit der Mutter hatte ich nur unregelmässig Freizeit und dadurch auch nicht jedes Wochenende frei. Wenn ich aber mal frei hatte, ging ich mit meinen Mitschülern beim Sunshine Plaza etwas trinken oder an den Strand. Zwischendurch unternahmen wir auch etwas gemeinsam als Familie. So bestiegen wir zum Beispiel zusammen den Mount Colon, besichtigten beeindruckende Wasserfälle oder machten auch mal ein typisch australisches Barbecue.

Wieso würdest du jemandem die Arbeit als Demi-Pair und warum gerade in Australien empfehlen?
Meiner Meinung nach ist das Demi-Pair-Programm definitiv einem normalen Sprachaufenthalt vorzuziehen. Der Grund dafür ist, dass man dabei wirklich viel mehr lernt. Ich war gezwungen, die Fremdsprache auch nach dem Unterricht anzuwenden. Australien oder besser gesagt die Sunshine Coast würde ich empfehlen, weil es dort einfach wunderschön ist. Es gibt sehr viele nette Menschen, und die unzähligen Ausflugsmöglichkeiten sind super!


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