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10. November 2016 00:00; Akt: 10.11.2016 09:14 Print

Die Kontraste Argentiniens

Obwohl Teil des Unesco-Weltnaturerbe, sind die argentinischen Nationalparks Ischigualasto und Talampaya touristisch noch relativ unbekannt und bilden einen grossen Kontrast zu den Städten Argentiniens. Interessant, diese abgeschiedenen Orte kennen zu lernen, bevor es dann in die Weinstadt Mendoza und von da aus zurück nach Chile geht.

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Nach San Pedro und Salta erreichen wir Valle Fertil, eine verschlafene Kleinstadt im Nordwesten Argentiniens, wo kaum ein Mensch auf der Strasse anzutreffen ist. Daran müssen wir uns zuerst gewöhnen! Am nächsten Tag besuchen wir den Ischigualasto-Nationalpark, nicht gerade ein geläufiger Name, und wir sind nebst einem anderen Schweizer auch die einzigen ausländischen Touristen. Wir erfahren auf einem Rundgang, dass hier die ältesten Dinosaurierfossile der Welt entdeckt wurden. Gleich anschliessend an den Ischigualasto-Nationalpark grenzt der Talampaya-Nationalpark, der zwar geologisch aus der gleichen Zeit stammt, aber mit seinen rot gefärbten Canyons und bereits blühenden Pflanzen viel lieblicher daherkommt. Hier sind wir auf unserer Wanderung mit einem lokalen Guide komplett allein unterwegs. Wir geniessen die Ruhe und können zum ersten Mal auf der Reise Anden-Kondoren in ihrem majestätischen Gleitflug beobachten. Es ist spannend, diese touristisch noch in den Kinderschuhen steckenden Gebiete kennen zu lernen und den Enthusiasmus der hier arbeitenden Guides zu erleben.

Nach Tagen der Ruhe und Einsamkeit geht es nach Mendoza, die Weinstadt Argentiniens, wo wir per Bike verschiedene Weingüter besuchen und natürlich auch Weine wie den für Argentinien typischen Malbec, aber auch den weniger bekannten Torrontes degustieren. Dazu geniessen wir Gerichte aus der üppigen argentinischen Küche.

Nach unserem Abstecher durch den Nordwesten Argentiniens geht es zurück nach Chile, per Bus durch die Anden erreichen wir am späteren Nachmittag Santiago de Chile und können unterwegs sogar rasch einen Blick auf den Aconcagua erhaschen, mit 6962 Metern der höchste Berg Amerikas und der ganzen Südhalbkugel. Auf einer Tagestour lernen wir die Hafenstadt Valparaíso kennen. Eine bunte und zugleich raue Stadt an der Pazifikküste Chiles. Obwohl sie uns zuerst mit Nebel empfängt, schliessen wir diese Stadt mit ihren unzähligen Wandmalereien, ihrer Boheme und dem Hafenleben ins Herz und hoffen, dass wir wieder einmal für länger hierherkommen dürfen, sicher ein Ort, wo man mehrere Tage verweilen kann. Nun heisst es vorerst einmal Abschied nehmen vom Meer und den grossen Städten. Per Nachtbus geht es in die Seenregion Chiles mit ihren gewaltigen Vulkanen.

Jacqueline Straubhaar

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