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Segeln in der Andamanensee

11. Oktober 2017 10:50; Akt: 11.10.2017 10:50 Print

Mit Rückenwind durch das Paradies

von Jonas Bucher - Abenteuer, Romantik, Erholung: Eine luxuriöse Kreuzfahrt vor der Südküste Thailands hat all das zu bieten.

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111,57 Meter lang, 15,14 Meter breit und Platz für 170 Passagiere: Die viermastige Star Clipper gehört zu den grössten Segelschiffen der Welt. Die Inneneinrichtung ist im englischen Kolonialstil gehalten und versprüht zeitlose Eleganz. Im gediegenen Speisesaal werden die Passagiere mit gehobener Küche kulinarisch verwöhnt. Mehr Meersicht geht nicht. Bei stürmischer See verwandeln sich die unteren Kabinen in Waschmaschinen. So müssen sich also Kleidungsstücke im Schleudergang fühlen. Bei ruhiger See hingegen ist das Beobachten der Wellen auf Augenhöhe eine erhabene Erfahrung. Das siebentägige Inselhüpfen beginnt in Phuket und führt nach Ko Surin, zu den Similan-Inseln, Hin Daeng und Ko Rok Nok, weiter nach Langkawi (Malaysia) über Ko Kadran, Phang Nga Bay und Ko Hong und schliesslich wieder zurück nach Phuket. Die Similan-Inseln sind für ihre Tauchgründe international bekannt. An Bord der Star Clipper werden auch Tauchausflüge angeboten. Wer Glück hat, kann sogar einem Walhai begegnen, der in den Gewässern der Andamanensee heimisch ist. Frühaufsteher werden mit spektakulären Sonnenaufgängen belohnt. Wer möchte bei solch einer Aussicht im Bett liegen bleiben? Die Star Clipper ist das grösste Schiff, das die Erlaubnis hat, vor den thailändischen Naturschutzgebieten zu ankern. Die Passagiere können deshalb wilde, beinahe unberührte Strände besuchen. Das Schiff macht auch in Malaysia halt. Der Strand auf der Insel Langkawi mit Blick auf die typischen Felsformationen der Andamanensee. Statt Städte zu erkunden, bietet diese Kreuzfahrt Begegnungen mit Inselbewohnern. Die Passagiere haben beinahe uneingeschränkten Zugang zu allen Bereichen des Schiffs. Wer will, kann sich beispielsweise in das ausgespannte Netz am Bug der Star Clipper legen und die salzige Seeluft einatmen. Aus Sicherheitsgründen jedoch nur, wenn das Schiff geankert hat. Die wohl atemberaubendste Hängematte weit und breit. Kapitän Sergei Tunikow hat Physik studiert und wurde in der russischen Marine ausgebildet. Er träumt davon, dass es eines Tages möglich sein wird, mit Überschallgeschwindigkeit über die Weltmeere zu segeln. Bis es so weit ist, geniesst er seinen exklusiven Arbeitsplatz auf dem Luxus-Segelschiff. Die Passagiere dürfen dem Kapitän jederzeit bei der Arbeit zuschauen und Fragen stellen. Auch der Schiffsmast kann erklommen werden. Selbstverständlich nur mit Seilen gesichert.

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Wir befinden uns auf der Star Clipper, einem spektakulären, viermastigen Segelschiff, das nach siebenjähriger Abstinenz wieder in der Andamanensee vor der thailändischen Südküste seinen Anker wirft. Wenn die segelnde Schönheit vor Phuket auf das Einschiffen ihrer Gäste wartet, löst sie selbst bei Nautikmuffeln und Leuten, die Kreuzfahrten für bieder und angestaubt halten, eine unbändige Faszination aus und wird mit Schnappschüssen aus unzähligen Kamera­linsen gewürdigt.
«Schnell wie der Wind und majestätisch wie ein Schwan», so preist die Reederei, die ihren Sitz in Monaco hat, ihre Flotte an. Tatsächlich fühlt man an Bord der Star Clipper die Naturgewalten hautnah, und das Gefühl, durch die Wellen zu gleiten, ohne ein Motorengeräusch zu vernehmen, lässt Passagiere von den Zeiten der Entdecker und Seefahrer träumen.

Dem Kapitän über die Schulter schauen

Nicht nur optisch unterscheidet sich eine Reise auf dem Segelschiff von einer klassischen Kreuzfahrt: Auf der Star Clipper haben die 170 Passagiere, denen das Schiff Platz bietet, beinahe uneingeschränkt Zugang zu allen Bereichen. Ob man auf dem Oberdeck dem Kapitän über die Schulter schauen will oder sich in ein ausgespanntes Netz am Bug des Schiffes legen und über dem Ozean schwebend die salzige Seeluft einatmen möchte – man fühlt sich beinahe als ein Teil der Schiffsmannschaft.

Mit dem Wind in den Segeln

«Wir versuchen, wann immer möglich, uns einzig mit dem Wind in den Segeln fortzubewegen. Den ­Motor schalten wir dazu, damit wir den Zeitplan erfüllen können», sagt ­Kapitän Sergei Tunikow, der wohl einen der exklusivsten Arbeitsplätze der Welt hat. Den Zeitplan erfüllen bedeutet in diesem Fall, dass die Passagiere jeden Morgen vor einem neuen paradiesischen Flecken Erde aufwachen können. Auch in diesem Punkt hebt sich die Seefahrt auf der Star Clipper von anderen Schiffsreisen ab. Statt, wie auf Kreuzfahrten üblich, täglich durch eine neue Stadt zu hetzen, geniesst man das kristallblaue Meer in Postkartenidylle, schnorchelt neben bunten Fischschwärmen oder erkundet die tropische Vegetation der thailändischen Inselwelt.


Auf der Star Clipper spürt man die Naturgewalten hautnah.

Jeden Tag ein neues Insel-Paradies

Das siebentägige Inselhüpfen beginnt in Phuket und führt nach Ko Surin, zu den Similan-Inseln, Hin Daeng und Ko Rok Nok, weiter nach Langkawi (Malaysia) über Ko Kadran, Phang Nga Bay und Ko Hong und schliesslich wieder zurück nach Phuket. «Wir verfügen über das grösste Schiff, für das wir die Erlaubnis haben, vor diesen Naturschutzgebieten zu ankern», fügt Tunikow stolz hinzu, und sobald man wieder festen Boden unter den Füssen hat, beginnt man den Kapitän ein bisschen um seinen Arbeitsplatz zu beneiden und träumt davon, bald wieder die Segel setzen zu dürfen. Ahoi!

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cpt Future am 11.10.2017 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schönes Schiff

    Da bekomme ich grad Lust auf Meer. Das Schiff sieht wunderschön aus! Leider ein bisschen teuer

    einklappen einklappen
  • Cenk Esme am 11.10.2017 11:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Einmal unterwegs mit dem Segelschiff

    Das wäre mal was! Cool, kann ich nur sagen und das 1850.-!!

  • Jugni am 11.10.2017 11:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Segeln in der Andaman Meer!

    Einfach nur cool.Ich möchte mal mit so einem Skipper auf dem Meer Seeln.Gut essen und die traumstrände besuchen und im warmen hellblaues Meer baden!Thailand ist super!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ernst Ruetimann , Trang am 12.10.2017 15:01 Report Diesen Beitrag melden

    Segelromantik ........

    Am Sonntag will mein Suesser mit mir Segeln gehn ..... War vor Jahrzehnten in der Karibik auf der Flying Cloud ( nicht zu verwechseln mit der Sea Cloud ! )

  • Hedi Maurer am 12.10.2017 14:20 Report Diesen Beitrag melden

    Piraten

    Beim googeln von Südthailand und Piraten habe ich aber gerade keine Lust mehr auf diesem Boot unterwegs zu sein. Da bleibe ich lieber mit dem Böötli auf der Aare, obwohl das Schiff wunderschön aussieht.

  • Gaby am 12.10.2017 12:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Inseltraum

    Unberührtes Inselparadis, dass kann man vergessen. Auf Similan Island tummeln sich zig tausend asiatische Tagestouristen. Koh Hong ist auch keine unberührte Trauminsel. Die Adamansee ist sehr schön doch einfach komplett überlaufen. Ich persönlich würde diese Schiffsreise nie antreten

  • hel kanns am 12.10.2017 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    video

    Diese Schiffahrt ist ja sicher sehr schön, aber den videoclip, den kannst du löschen. mach fotos, das kommt bestimmt besser.

  • Hirschi Sonja am 12.10.2017 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    Traumreise

    Bin seit einer Woche zurück ,war mit dem Clipper in der Floressee ( Indonesien) War traumhaft ,nicht zu vergleichen mit den grossen, vollgestopften und mit tausenden Passagieren überfüllten Ozeanriesen mit dauer Animation.Der Clipper ein Schiff wo Erlebniss und Natur die Hauptrolle spielen.Man sollte aber als Segelneuling die Reisetabletten keinesfalls vergessen

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