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Surf-Blog

04. Mai 2017 15:21; Akt: 04.05.2017 16:19 Print

Neuseeland ist die Schöne und das Biest in einem

von Melanie Keller - Ob mit oder ohne Surfbrett – Neuseeland entdeckt man am besten mit einem Van. Doch das raue Küstenwetter ist nichts für Warmduscher.

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hat Weltklasse-Format. Die Welle besticht durch ihre Konstanz und Länge – ideal, um neue Manöver auszuprobieren. Gute Surferskills sind notwendig. Besonders beim Ein- und Ausstieg sind aufgrund der Steine Vorsicht und Geduld erforderlich. Zu unseren Lieblings-Wild-Camping-Plätzen gehörtmit dem Mount Cook im Hintergrund. Der See ist eiskalt, aber ein kurzer Waschgang muss nach drei Tagen ohne Dusche trotzdem sein. Wenn es keine Schafe sind, dann bevölkern Kühe die grünen Weiden. Das Surfbrett ist immer ready – dieser Campingspot ist zwar mitten im Wald, aber nicht unweit vom nächsten Surfspot entfernt. Umgeben von saftigem Farn und monströsen Redwoods ist er auch der ideale Ausgangspunkt für eine kurze Wanderung. Wasserfälle sehen wir mehr als genug. Die in der Nähe von Raglan stechen dabei aber klar heraus und machen ihrem Namen alle Ehre. Ein Favorit unter den Surfspots ist in Gisborne. Die Welle ist weich und flach und daher vor allem bei Longboardern beliebt. Bei grösserem Swell hat man aber auch mit dem Shortboard Spass und unendlich lange Rides. Die Natur in ihrer vollen Schönheit. Manchmal kann man in Neuseeland einfach nur gucken und staunen. an der Ostküste der Südinsel von Neuseeland ist ein magischer Ort. Wir campen direkt am Strand bei einem Surfspot. Wer Glück hat, erspäht einen Blauwal oder Pottwal auf der Durchreise. Der Wein von ist das Aushängeschild von Neuseeland – dominiert vom Sauvignon Blanc. Es gibt aber noch viele andere Weinsorten zu entdecken und die Winzer laden gern zu einer Kostprobe ein. Es fühlt sich schon fast wie zu Hause an: Picknick am Bergsee mit Blick auf den verschneiten Gipfel des . Der Aufstieg auf den im Tongariro National Park wird mit einem prächtigen 360-Grad-Panoramablick belohnt. Der noch immer aktive Vulkan spielt übrigens die Rolle des Mount Dooms in «Herr der Ringe». Auf der Südinsel treffen wir auf eine Seelöwen-Kolonie, die sich auf den warmen Steinen entspannt. ist ein weiteres Surfspot-Highlight in Neuseeland. Vor allem ist es gut besucht. Eine weitere Herausforderung ist der Ein- und Ausstieg, besonders bei hohem Wellengang ist aufgrund der Steine Vorsicht geboten. Am langen Strand von i können sich Surfer eine Welle aussuchen. Der Spot befindet sich nördlich von Auckland an der Ostküste von Neuseeland und ist ein Beachbreak.

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Entspannt strecken wir unsere Füsse auf dem Sofa aus und geniessen den Blick aufs Meer und die Wellen. Die Sonne steht bereits tief. Bald werden auch die letzten Surfer das Wasser verlassen. Ein Pfeifen im Hintergrund durchbricht die Stille. Ich stehe auf und giesse heisses Wasser in die Teetassen. Als ich die beschlagenen Scheiben unseres Vans freirubble, sehe ich einen Surfer, der sich gerade schlotternd aus dem Neoprenanzug befreit. Ich beneide ihn in diesem Moment nicht. Wir stehen auf dem Parkplatz von Manu Bay in Raglan – der gleichnamige Surfspot wurde dank Bruce Browns Surffilmklassiker «The Endless Summer» (1966) weltberühmt. Und nicht zu Unrecht ist die fast endlos brechende Linke bis heute auf die globale Top-Ten-Liste der besten Wellen. Raglan ist zwar der populärste, aber natürlich nicht der einzige Surferort in Neuseeland.

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Auf dem Surf-Highway

Ein Land mitten im Pazifischen Ozean – da ist es keine Überraschung, dass es sogar einen Surf-Highway gibt. Die Strasse schlängelt sich nahe an der Küste entlang, vorbei an grünen Hügeln, weiss gesprenkelt mit Schafen. Auf dem Weg zum Surfspot klettern wir über Kuhgatter und überqueren saftige Viehweiden. Die Idylle ist fast kitschig. Im Wasser hört die Romantik dann aber auf. Das raue Küstenwetter ist nichts für Warmduscher und die Natur legt einem für die perfekte Welle manchmal Steine in den Weg.

Wer den Sprung ins kalte Nass trotzdem wagt, wird belohnt: Neuseeland bietet dank seiner exponierten Lage eine unglaubliche Variation an Surfspots. Von schnellen Monsterbrechern über klassische Pointbreaks bis hin zu gemütlichen Longboard-Wellen. Entspannt geht es auch im Wasser zu und her. Während die sympathischen Kiwis gerade ihr Insiderwissen mit uns teilen, taucht mal eben eine Robbe neben uns auf.

Natur ist Programm in Neuseeland. Wer mit dem Van unterwegs ist, hat den Luxus, sich an den schönsten Plätzen hinzustellen. Freiheit pur! Fast: Nur wer die Toilette im Schrank hat und sein Abwasser sammelt, darf abseits von Camping-Plätzen wild campieren. Die Wetterlage in Neuseeland ändert sich ständig, eine akkurate Wellenvorhersage ist daher nahezu unmöglich. Deshalb empfehlen sich Standorte, in deren unmittelbarer Nähe sich mehrere Surfspots befinden – idealerweise mit unterschiedlicher Swell-Ausrichtung.

Im Zickzack durchs Land und doch nicht alles gesehen

Aber auch wenn man mal kein Glück mit den Wellen hat. An Alternativaktivitäten mangelt es im Outdoor-Paradies nicht: Der Tongarori National Park ist nur eines der Naturhighlights, die auch in der «Herr der Ringe»-Saga als Filmkulisse dienen. Mountainbike-Fans finden in der Nähe von Rotorua einen fantastischen Park — und wer sich am Geruch des Schwefels nicht stört, sollte den Thermal Wonderlands einen Besuch abstatten. Angenehmer für die Sinne hingegen ist es im Weingebiet von Marlborough. Den Campervan lässt man hier lieber stehen und geniesst die Weinprobe-Tour entlang der Rebberge mit den Fahrrädern.

Wir verbringen rund zweieinhalb Monate in unserem Haus auf vier Rädern. Die Wellen geben den Takt an und oftmals reisen wir im Zickzack durchs Land, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Wir sehen viel, aber niemals alles. Zeit ist ein wichtiger Faktor in Neuseeland – man sollte einfach genug davon haben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • BoomXfactor am 04.05.2017 15:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gute Reise

    Spannendes Land, wäre sicher eine Reise wert! Aber für mich ohne Surfbrett, lieber ein paar Schafe hirten, und mit einer Prinzessin flirten...!

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  • Malu14 am 04.05.2017 15:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    schöner Bericht, schöne Fotos

    Ach wie schön. Neuseeland ist irgendwann eine Reise wert und das mit Zeit.

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  • Patrice Auckland am 04.05.2017 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Schönster Ort Neuseelands ist

    Coromandel und ganz im Süden Invercargil nicht vergessen. Zum Surfen gibts ein Insider Orore Point sowie Bethells Beach einfach Klasse! Viel Spass

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Luca M am 05.05.2017 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    NZ 2015

    In der Umfrage fehlt "War ich schon"! :-)

  • Kathrin D. am 05.05.2017 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traumhaftes Land

    Ich bin gerade in Neuseeland. Coromandel hat die schönsten Strände aber das ganze Land ist sehr sehenswert. Die Nordinsel ist ganz anders als die Südinsel. Einfach ein Land zum lieben. Freue mich schon auf das nächste mal.

    • k1w1 am 05.05.2017 21:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kathrin D.

      Zum surfen auf Coromandel sind Waihi oder Whangamata empfehlenswert. Nächste halt: "the Mount" (Maunganui, Tauranga). Viel Spass!

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  • C.V. am 05.05.2017 10:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Best time

    Habe zwei Wintersaisons in Whakapapa verbracht. 10 Dollar pro Stunde, 12 Stunden Schichten, 7 Tage pro Woche. Jeden Mittwoch gabs Lohn mit anschliessender Staffparty.. gewöhnlich war am Donnerstag das Konto wieder leer. Das war definitiv die beste Zeit in meinem Leben. Thanks guys for climbing up the Mountain in Blizzards conditions.

  • Gerry am 04.05.2017 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mein Traum

    Sehr gerne würde ich NZ nochmals bereisen! War mit 21 Jahren drei Monate dort, mit meinem (jetzt) Ehemann. Uns hat der Norden der Nordinsel ... einfach das ganze Land die Leute alles sehr gefallen. Wir leben irgendwie immer noch von den Erlebnissen.

    • k1w1 am 05.05.2017 21:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Gerry

      Ab nach Parengarenga Harbour! Sand wie vanillazucker :)

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  • Pascal am 04.05.2017 17:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja

    Bin schon lange am überlegen, Job hinschmeißen, wohnmobil kaufen und die Welt erkunden. Da ich sprachlich nicht begabt bin, hält mich das zurück. Aber vielleicht sollte man einfach los und sich nicht so Gedanken machen und hoffen das alles gut kommt.

    • Touri am 04.05.2017 18:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pascal

      Mein Tipp einfach machen...von nichts kommt nichts und unterwegs lernt man die Sprache am einfachsten..sei freundlich und mit Respekt und du wirst keine Probleme haben, für mich wars DIE ERFAHRUNG schlechthin. Viel Erfolg!

    • hugl am 05.05.2017 19:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pascal

      Go for it Pascal, solche Abenteuer können zu Deiner Zeit des Lebens werden! Stell dir vor du bist 80 und denkst an die verpasste Chance zurück! Man muss kein Sprachtalent sein, das kommt automatisch. Hab den Mut!

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