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Wirtschaftskrise

02. Oktober 2017 16:28; Akt: 02.10.2017 16:28 Print

Brasilien verscherbelt seine Strände

Postkarten-Strände, unberührte Wälder und Hunderte einsamer Inseln: Brasilien will den Tourismus durch Privatisierung ankurbeln.

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Brasilien will mit weitreichenden Privatisierungen unberührter Landstriche und Naturschönheiten seinen Tourismus ankurbeln. Wie das Tourismusministerium am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP bestätigte, soll ein Privatisierungsplan Investoren anlocken.

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«Brasilien hat Hunderte Orte, die zum nationalen Erbe zählen, nicht besiedelt sind und ein enormes touristisches Potenzial haben», erklärte Minister Marx Beltrão. Ziel sei es, diese Orte in Touristengebiete umzuwandeln und privaten Investoren Konzessionen zu erteilen: für mögliche Bars, Restaurants und Hotels, Einkaufszentren sowie Badeorte.

6,8 Millionen Touristen im letzten Jahr

So könne auch der Staat mitverdienen an den Gebieten, die bislang «praktisch nur Landschaft» seien, erklärte Beltrão. Brasilien, das zwei Jahre Rezession hinter sich hat, liegt als Reiseziel in Lateinamerika zwar hinter Mexiko auf Rang zwei, weltweit nimmt es aber nur Platz 27 ein.

Im vergangenen Jahren kamen 6,8 Millionen Touristen, nach Mexiko reisten dagegen 35 Millionen. Das Ministerium hofft, binnen fünf Jahren doppelt so viele Touristen ins Land zu locken.

(sei/afp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maler50 am 02.10.2017 16:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Na Toll!

    Na toll,somit sind diese Naturerlebnise in wenigen Jahren zugepflastert. Einige Hotelketten y einige korrupten Politiker werden die großen Gewinner sein,alle anderen y die Natur werden verlieren!

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  • Heinz am 02.10.2017 17:05 Report Diesen Beitrag melden

    Privatstrände

    Wenn in Brasilien weiterhin so weitergeklaut und gemordet wird, kommen die Turisten mit den allerschönsten Strände nicht.

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  • Cris am 02.10.2017 16:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    So schade

    Schon wieder: Gewinne privat, Verluste dem Staat... :(

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Faules Schwein am 14.10.2017 17:55 Report Diesen Beitrag melden

    Unbelehrbar

    Muss denn wirklich alles Verbaut und Zugepflastert sein ?

  • Philipp, Rechter Flügel SP Kandidat am 06.10.2017 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    Korruptes Staatssystem

    Brasilien hat wohl eines der korruptesten Staatssysteme der Welt. Einfach unglaublich wie die das Land von innen aushöhlen. ist fast schon ein Fall wie beim "Bruder Maduro" in Venezuela. Darum auch die hohe Kriminalität, weil die Hoffnungslosigkeit vieler Millionen in Brasilien alltäglich ist. Ich war vor 21 Jahren in Brasilien und es ging der Bevölkerung besser als heute. Traurig aber wahr. Dieses Zentralisieren und Verstaatlichen in Brasilien, kennt man aber auch in der EU. Noch trauriger als wahrer!

  • Martin79 am 04.10.2017 19:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    FERIEN IN BRASILIEN = RISIKO

    In Brasilien gibt es durch Kriminalität 155 Tote im Tag. Das Risiko nicht mehr gesund wieder nachhause zu kommen ist in Zwischenzeit erheblich grösser geworden!

    • Zürcherin am 06.10.2017 20:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Martin79

      Nur mal nicht alles schwarz malen. Es gibt genügend Orte dort wo man Ferien verbringen kann.

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  • Mortimer Riegel am 04.10.2017 07:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Recht so

    Von vielen einsamen Stränden kann sich halt niemand ernähren. Und die armseligen Aussteiger, die dorthin gehen, bringen nur den Müll.

  • Karl am 03.10.2017 20:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Regenwald

    Brasilien könnte doch auch ganz einfach den Amazonas Regenwald abholzen und damit Geld machen.

    • Bastian am 06.10.2017 14:01 Report Diesen Beitrag melden

      Gefragtes Tropenholz

      Karl,und 100 km2 stehen lassen für die Ureinwohner.Tropenholz ist gefragt und gibt gutes Geld(Tik-Holz)

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