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Undara-Nationalpark

16. April 2018 21:35; Akt: 16.04.2018 21:35 Print

Das ist dann mal so richtig im Outback

Kängurus und Wallabys gibt es in Australien viele. Doch nur selten erlebt man sie so authentisch wie im Undara-Nationalpark. Und dann erst die Unterkunft – Wahnsinn!

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Schon die Anreise ist ein absolutes Highlight: Wer von Cairns mit dem Kleinflugzeug ins australische Outback nach Undara reist, sieht von oben, wie saftig grün und dicht sich der Regenwald in Queensland aus der Vogelperspektive präsentiert.

Die Landepiste ist dann eine, die diesen Namen so eigentlich nicht verdient: Eine staubige, wenn auch topfebene erdige Fläche irgendwo im Nirgendwo. Der Flughafen? Ein holziger Unterstand. Nur ein Schild weist auf Spuren menschlicher Zivilisation. Handyempfang? Fehlanzeige.

200'000 Jahre alte Lavaröhren

Kurz vor Sonnenuntergang starten von der Undara Experience Lodge aus verschiedene Jeeps, deren teilweise sehr unterhaltsamen Führer einem Flora und Fauna dieser Region, die vulkanischen Ursprungs ist, näherbringen. Bei Dämmerung zeigen sich Kängurus, Wallaroos und Wallabys besonders gern. Dazu wird auf einer Aussichtsplattform ein Apéro mit Wein, Crackern und vor allem einem tollen Sonnenuntergang serviert. Vujo hätte es nicht besser gekonnt.

Zu den Hauptattraktionen des Nationalparks gehört zudem ein Lavaröhren-System, das vor fast 200'000 Jahren bei einem Vulkanausbruch entstanden ist. Sie haben einen Durchmesser von teilweise fast 20 Metern, nur der kleinste Teil der sogenannten Tubes ist begehbar. Viele der Höhlen werden von Fledermäusen und anderen Tierarten bewohnt.

Abendliches Musizieren am Lagerfeuer

Mindestens eine Übernachtung in der Undara Experience Lodge ist Pflicht: Geschlafen wird in alten, aber renovierten Eisenbahnwaggons aus dem 19. Jahrhundert, die teilweise von Grossbritannien dorthin gebracht wurden. Luxus mitten in der Savannen-Landschaft! Alle Zimmer verfügen seit kurzem über Dusche und Toilette.

Im Restaurant angeboten werden – natürlich – Känguru-Steak und andere einheimische Köstlichkeiten, Bier und Wein. Wer Glück hat, trifft auf Ranger Bram Collins. Er ist nicht nur ein hervorragender Guide, sondern spielt ab und zu am Lagerfeuer auf seiner Gitarre auch noch Klassiker wie «The Gambler» oder das australische Volkslied «Matilda». Mitsingen ausdrücklich erwünscht.

Buschfrühstück in der Savanne

Am nächsten Morgen schliesslich geht es auf zum Buschfrühstück: Nach etwa fünf Minuten Gehzeit erreicht man eine Art Picknickplatz, wo Kaffee, Müesli, Speck und Toast bereitstehen. Letzteres kann der Besucher selber über dem Lagerfeuer grillieren. Das Outback kann so schön lecker sein.


Die Undara-Höhlen unter Wasser. (Quelle: Youtube)

(ysc)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peterli am 16.04.2018 21:55 Report Diesen Beitrag melden

    Outback

    Ganz schön viel echtes Outbackfeeling. Luxusbauten, eigene Landepisten, bereitstehendes Buffet und jede Menge Touristen. Fast so authentisch wie die frische Alpenbergluft auf den Uetliberg.

    einklappen einklappen
  • Sina am 16.04.2018 23:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich will zurück...

    Vor einem Monat bin ich nachhause gekommen, nach langer Reise in Ozeanien, mitunter auch Australien. Wenn ich das so lese, würde ich am liebsten in den nächsten Flieger steigen und zurück zu den Aussies fliegen... Hach, Australien war der absolute Wahnsinn!

  • Pitsch der Glatzkopf am 16.04.2018 21:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lust auf Abenteuer

    Würde am liebsten gleich in den Flieger steigen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • bebbeli am 17.04.2018 19:46 Report Diesen Beitrag melden

    Reise wert

    Australien ist allemal ein Reise wert. Am besten einen Flug buchen, ein Auto mieten und losfahren. Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, dass eine Reise gar nicht genügt. Von Darwin im Norden bis Adelaide im Süden ist jeder Kilometer sehenswert. Ausserdem sind die Australier nett und liebenswert.

  • Crocky am 17.04.2018 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    jöööö....

    "Nur ein Schild weist auf Spuren menschlicher Zivilisation". Das ist gerade mal etwa 200 km von Cairns entfernt. Aber schön wenn es das Gefühl gibt, im Nirgendwo zu sein :-)

  • Martin V. am 17.04.2018 13:35 Report Diesen Beitrag melden

    Doppelmoral Natur und fliegen

    Alle reden von Natur. Jeder jettet um die Welt. All das macht die Welt kaputt. Aber das ist dann egal, und gerade die sagen immer wie schön die Natur ist. Wie lange noch.

  • Mark am 17.04.2018 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    Bilder

    Hat da einer den Sättigungsregler gefunden? Die Natur bietet soviel schöne Farben ohne, dass man sie noch künstlich hochschrauben muss. Schade. Immer noch etwas übertreiben.

  • Manu am 17.04.2018 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Campervan zum Undara Nationalpark

    Die Anreise mit dem Campervan und die Übernachtung irgendwo auf dem weitläufigen Campsite Gelände im Undara Nationalpark kann ich wärmstens empfehlen. Am besten im März, dann ist low-low season und man ist fast alleine im Outback- nebst all den Tieren.

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