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9 Tage Tundra

11. Februar 2018 14:17; Akt: 11.02.2018 14:17 Print

Das weltweit härteste Hundeschlittenrennen

Das Iditarod Race in Alaska ist eine der grössten Herausforderungen für Mensch und Tier. Ein Schweizer zählt zu den Favoriten.

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Man nennt es auch The Last Great Race, das letzte grosse Rennen: Jedes Jahr am ersten März-Wochenende gehen wagemutige Schlittenhundeführer, sogenannte Musher, am Iditarod in Alaska an den Start. Mit ihren 12 bis 16 Hunden von Anchorage auf ihren langen Weg – begleitet von Eis, Wind und Kälte. Nach rund 1800 Kilometern und zwei Dutzend Checkpoints erreichen sie das Ziel in Nome an der Beringsee.

Schweizer unter den Favoriten

75 Hundeschlittenteams sind dieses Jahr angemeldet, 20 Prozent des Teilnehmerfelds sind weiblich. Zu den Favoriten zählt Martin Buser. Er hat schon 34-mal am Iditarod teilgenommen und ihn schon viermal als Sieger beendet. «Die härteste Phase beginnt nach fünf Tagen. Dann machen sich Kälte und Schlafmangel schmerzlich bemerkbar», wird der Schweizer, der vor 21 Jahren nach Alaska ausgewandert ist, in einer Medienmitteilung von Visit Anchorage zitiert. «Es gibt für uns Musher eigentlich keine echte Pause. Bei den Stopps hat man alle Hände voll zu tun mit der Zubereitung des Futters, mit dem Massieren der Hunde. Man beginnt zu halluzinieren. Das Rennen ist eine Grenzerfahrung. Umso grösser ist die Euphorie, wenn das Ende naht.»

Historischer Hintergrund

Das Iditarod-Rennen geht auf ein tragisches Ereignis zurück: 1925 grassierte unter den Einwohnern von Nome, vorwiegend Goldsuchern, Diphtherie. Es begann ein Wettlauf gegen die Zeit, um die lebensrettende Medizin aus Anchorage zu beschaffen. In einem Staffellauf transportierten insgesamt 20 Musher mit über 100 Hunden das Serum ans Beringmeer. Der Norweger Gunnar Kaasen und sein Leithund Balto erreichten am 2. Februar 1925 ihr Ziel.

Heute müssen die Musher zwar keine Menschenleben mehr retten, sie riskieren aber jenes ihrer Hunde. Von der Tierschutzorganisation Peta wird das Iditarod-Rennen denn auch kritisiert. Im letzten Jahr starben sechs Hunde im Rahmen des Wettkampfs, nachdem die Zahl der Zwischenfälle in den Jahren davor abgenommen hatte.

(sei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Frau Meier am 13.02.2018 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Respekt vor der Leistung von Tier und Mensch!

  • ich am 11.02.2018 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    iditarod

    die Hunde tragen Söckchen keine Schuhe!

  • Szenekennerin am 11.02.2018 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Survival of the fittest

    Man darf nicht vergessen zu erwähnen, dass am Iditarod wie auch am Yukon Quest die Creme de la Creme der Langdistanzhunde laufen, kaum einer unserer Haushunde würde das wohl überleben. Es ist hart - aber wenn man Schlittenhunde kennt, weiss man, mit welchem Eifer diese laufen und das freiwillig! Ob das Risiko gerechtfertigt ist, dem sich Mensch und Tier aussetzen, kann ich nicht entscheiden. Immerhin wurde in den letzten Jahren bereits viel getan, was Gesundheitschecks angeht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Frau Meier am 13.02.2018 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Respekt

    Respekt vor der Leistung von Tier und Mensch!

  • ich am 11.02.2018 15:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    iditarod

    die Hunde tragen Söckchen keine Schuhe!

  • Huskyfriend am 11.02.2018 15:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Eine Frage der Definition

    Jasso?!? Und was ist das Yukon Quest?

  • Szenekennerin am 11.02.2018 14:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Survival of the fittest

    Man darf nicht vergessen zu erwähnen, dass am Iditarod wie auch am Yukon Quest die Creme de la Creme der Langdistanzhunde laufen, kaum einer unserer Haushunde würde das wohl überleben. Es ist hart - aber wenn man Schlittenhunde kennt, weiss man, mit welchem Eifer diese laufen und das freiwillig! Ob das Risiko gerechtfertigt ist, dem sich Mensch und Tier aussetzen, kann ich nicht entscheiden. Immerhin wurde in den letzten Jahren bereits viel getan, was Gesundheitschecks angeht.

  • Blume am 11.02.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Zu lang

    Es ist nur ein guter Sport wenn er den Hunden wirklich Freude macht. Ich denke dieses Rennen ist zu lang. Die Tiere müssen nicht ans Limit gebracht werden nur weil dies die Menschen für sich so wollen. Es ist ein schöner Sport aber so ist es ziemlich grenzwertig. Die Tiere sollten gerechte Ruhephasen erhalten nur so laufen sie auch gerne. Diese Tiere gehören zudem zu den Hundrassen welche still erleiden und dulden. Diese Tiere brauchen ein aufmerksames Herrchen/ Frauchen.

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