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Vanabundos

06. Mai 2018 21:57; Akt: 06.05.2018 21:57 Print

Galápagos geht auch günstig

von Gabriella Hummel - Unsere campenden Blogger geben Spartipps für das hochpreisige Naturparadies.

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Galápagos. Da kommen einem zuerst Riesenschildkröten in den Sinn – und dann ziemlich schnell die Tatsache, dass die Inseln ohnehin nur im Cruise-Schiff zu bereisen sind. Für fünf Tage zahlt man da schnell mal 3000 Franken pro Person. Geld, das wir nicht haben. Geld, von dem wir auf dem Festland monatelang leben können. Doch je näher Ecuador kam, desto klarer wurde uns, dass die Inseln durchaus individuell erlebbar sind. Steigt man in einem Hostel in Quito ab, berichten die meisten Backpacker mit sonnenverbrannten Nasen und leuchtenden Augen von ihren Erfahrungen auf den Vulkaninseln.

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So begannen wir, uns im Internet schlauzumachen. Und durchaus: Es gibt viele bezahlbare Unterkünfte und Hostels auf den grossen Galápagosinseln. Flüge gibt es ab Quito oder Guayaquil für etwa 250 Dollar hin und zurück (vom Festland werden nur die Inseln Santa Cruz und San Cristóbal angeflogen), wenn man klug und früh genug bucht. Wir waren spontan und haben nur ein paar Tage vorher gebucht.

Spontan geflogen

Wir reisten also nach Santa Cruz und verbrachten drei Nächte im überraschend grossen Hauptort. Dann gings mit dem Boot nach Isabela für weitere drei Nächte und von dort aus nach San Cristobal – in der Propellermaschine. Durch Zufall hörten wir von Direktflügen, die für Touristen je nach Verhandlung zwischen 120 und 170 Dollar kosten. Die Aussicht darauf, die Inseln von oben zu sehen, machte uns die Entscheidung leicht. Das waren magische 45 Minuten. Ein echter Geheimtipp!

Und so verbrachten wir drei weitere Nächte in San Cristóbal, bis es dann zurück nach Quito ging. Alle Unterkünfte, die wir besuchten, kosteten um die 20 Dollar pro Person. Teilweise haben sie auch offene Küchen – so kann man sich das Essen ab und zu selber zubereiten, wenn man Geld sparen will. Auswärts essen ist im Vergleich mit dem Festland ziemlich teuer, aber wenn man nicht wählerisch ist, findet man in lokalen Restaurants Menüs für 5 Dollar.

Nicht aufregen, ausgeben!

Ist man erst einmal auf Galápagos, gibt es unzählige Dinge zu tun. Einerseits kann man vieles auf eigene Faust und zu Fuss erkunden (siehe Box). Andererseits finden sich alle drei Meter Agenturen, die Touren aller Art anbieten. Wir haben zwei grössere Bootstouren gemacht: die Tuneles-Tour auf Isabela und die Rundumtour auf San Cristóbal. Beide hatten alles Nötige inbegriffen, dauerten fast den ganzen Tag und kosteten um die 120 Dollar pro Person. Auf den ersten Blick viel Geld, aber meine Güte, hat sich das gelohnt! Wir sahen unglaubliche Landschaften, erkundeten einsame Traumstrände und schnorchelten uns ins Wildlife-Delirium. Hätten wir die Hände ausgestreckt, hätten wir Zwei-Meter-Haie und riesige Wasserschildkröten berühren können. Vom Boot aus sahen wir Mantarochen und Delfine. Wir hatten so viele unglaubliche Begegnungen, dass ich wohl nie mehr in einen Zoo gehen kann.

Generell muss auf Galápagos das Portemonnaie schon recht locker sitzen. Der Eintritt in den Park kostet für alle 100 Dollar, dann auf jeder Insel noch einmal zehn. Wassertaxis kosten auch immer ein paar Cents. Aber besser man regt sich nicht auf und geniesst die Tatsache, dass man gerade mitten im Pazifik auf ein paar einzigartigen Vulkaninseln sitzt. Der grosse Vorteil, den wir (neben dem Preis) gegenüber einer Kreuzfahrtreise sehen: Man ist selbstständig und muss keinem vorgegebenen Programm folgen. Ausserdem waren wir zehn Tage auf Galápagos – doppelt so lange wie die Durchschnittscruise.

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