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Tierische Begleiter

22. Mai 2018 20:11; Akt: 22.05.2018 20:11 Print

Igel und Ziege dürfen nicht mehr ins Flugzeug

Emotional Support Animals erlebten in den USA zuletzt einen Boom. Doch bei American Airlines werden die Auflagen nun strenger.

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Schluss mit lustig: American Airlines erweitert per 1. Juni seine Liste von Tieren, die in der Flugzeugkabine nicht mehr erlaubt sind: Explizit aufgelistet sind dort neben Amphibien, Reptilien, Insekten und Nagern auch Frettchen, Spinnen, Igel und Ziegen. Ebenfalls verbannt werden Tiere mit Schnäbeln, Hörnern und Hufen sowie solche, die «dreckig sind und riechen».

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Die neue Regelung ist eine Reaktion auf den Boom von sogenannten Emotional Support Animals, der aus dem Ruder gelaufen ist. In den USA dürfen nicht nur Blindenhunde mit in die Flugzeugkabine, sondern auch Tiere, die psychisch instabilen Passagieren Trost und Beistand liefern. Infolgedessen ist inzwischen allerlei Getier auf Inlandflügen anzutreffen – vom Minipony bis zum Truthahn.


Diese Zeiten sind zumindest bei American Airlines bald vorbei, wie CNN berichtet. «Untrainierte Tiere bedeuten ein Sicherheitsrisiko für unsere Mitarbeiter und unsere Kunden», wird eine Medienmitteilung von American Airlines zitiert. Seit 2016 sei die Anzahl von mitreisenden Emotional Support Animals um mehr als 40 Prozent angestiegen, heisst es weiter.


Neben der schwarzen Liste mit Tieren, die künftig grundsätzlich nicht an Bord zugelassen werden, verlangt die Fluggesellschaft neu auch, dass Emotional Support Animals mindestens 48 Stunden vor Abflug angemeldet werden – ärztliches Zeugnis inklusive.

(sei)

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