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Reisen in Peru

19. Dezember 2017 17:36; Akt: 19.12.2017 20:46 Print

Im 5-Sterne-Hotel auf Schienen durch die Anden

von Simon Beeli - Mehr Komfort geht fast nicht: Im Belmond Andean Explorer reist man wie ein König über die Hochebenen Perus. Der Luxuszug verbindet Arequipa mit Cusco und dem Titicaca-See.

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Atemraubende Landschaften: Der Belmond Andean Explorer schlängelt sich von Arequipa über den Titicacasee bis nach Cusco.. Blick auf den Titicaca-See. Dabei fährt der Luxuszug auf fast 5000 Metern Höhe über Meer. Die Zimmer an Bord lassen keine Wünsche offen. Für die kulinarischen Highlights sorgen Chefkoch Diego Muñoz und sein Team. An der Bar des Andean Explorer werden Cocktails ausgeschenkt, unter vielen auch der klassische Pisco Sour. In der Panorama-Bar kann man an die frische Luft gehen. Hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Hochanden Perus. im Frühjahr 2018 soll auch noch ein Wellness-Wagen dazukommen. Zwei Tage ist man im Andean Explorer unterwegs. Die Schluchten des Colca-Tals gehören zu den tiefsten der Welt. Hier kann man auch den Kondor beobachten, der majestätisch in den Lüften schwebt. Lamas in der Nähe des Dorfes Sibayo. Auch vor den Karren werden die Tiere gespannt. In der Nähe von Chivay ist dieses Alpaka zu Hause. Alpakas wurden schon um 3000 v. Chr. domestiziert. Die Plaza de Armas ist das zentrale Prunkstück von Arequipa. Blick auf die Kathedrale. Im Unterschied zu Alpakas und Lamas wurden die Vikunjas nie domestiziert. Die Tiere leben auf Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern. Der Chachani-Vulkan bei Arequipa. Kondore können bis zu einer halben Stunde, ohne mit den Flügeln zu schlagen, durch die Luft segeln. In vielen südamerikanischen Ländern gilt der Vogel als Wappentier. Das Dominikaner-Kloster Santa Catalina in Arequipa gilt als eines der wichtigsten religiösen Bauwerke aus der Kolonialzeit. Cusco beim Eindunkeln. Die Plaza de Armas in Cusco. Die Stadt ist das Ziel fast aller Peru-Reisenden. Auf dem sagenumwobenen Machu Picchu kann man auf den Spuren der Inkas wandern. Die Stadt wurde im 15. Jahrhundert erbaut und 1911 offiziell wiederentdeckt. Die Inka-Festung beherbergte in ihrer Hochblüte bis zu 1000 Menschen. Ein Frau in traditioneller Kleidung läuft auf den Strassen von Chivay.

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Wenn der Belmond Andean Explorer im Bahnhof Arequipa losruckelt, werden im Barwagen zu Pianomusik die Champagnergläser gefüllt. Jeder Gast soll am prickelnden Getränk nippen, wenn der Zugmanager persönlich die Begrüssungsrede hält. Danach werden die Zimmer bezogen und spätestens dann wird jedem Passagier klar, dass man hier nicht in irgendeinem gewöhnlichen Zug über eine der höchst gelegenen Bahnstrecken der Welt reist.

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Denn die Zimmer fühlen sich an wie in einem 5-Sterne-Hotel der Extraklasse. Luxuriöse Betten, feinste Kosmetika und ein Roomservice, der nichts zu wünschen übrig lässt. Doch nicht nur geschlafen, auch gespiesen wird an Bord des Zuges wie ein König.

Gerichte von der Reise durch die Anden inspiriert

Dafür zeichnen Chefkoch Diego Muñoz und sein Sous-Chef Carlos Risco verantwortlich. Muñoz, einer der wichtigsten Protagonisten der peruanischen Küche, hat als Küchenchef das bekannte Restaurant Astrid & Gaston von Gastón Acurio unter die 50 besten Restaurants der Welt gebracht.

Auf dem Menü finden sich vor allem regionale Produkte – frische Forellen aus dem Arapa-See, Saubohnen und Zitrusfrüchte aus Cusco oder Randen und Mais vom Valle Sagrado, dem heiligen Tal der Inka. Und natürlich dürfen auch die Peru-Klassiker nicht fehlen: Variationen von Quinoa, das zarte Alpaka-Fleisch oder einheimische Kartoffeln, von denen es im Land über 3500 Sorten geben soll.

Unesco-Welterbe inmitten bizarrer Vulkane

Der Andean Explorer verbindet Arequipa mit Cusco und dem Titicaca-See. So beginnt die Reise in der «weissen Stadt», wie Arequipa im Süden Perus auch noch genannt wird. Der Name soll von den Spaniern kommen, die Mitte des 16. Jahrhunderts an der Stelle einer früheren Inka-Stadt ihre Kirchen und Paläste mit weissem Vulkangestein erbauten.

In einer fruchtbaren Flussoase des Río Chili gelegen und umgeben von imposanten Vulkanen, gilt die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärte Stadt noch heute als eine der schönsten Perus. Sie beherbergt eine prachtvolle Kathedrale sowie die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Region, das Dominikaner-Kloster Santa Catalina, eines der wichtigsten religiösen Bauwerke aus der Kolonialzeit.

Majestätischer König der Lüfte

Von hier aus gelangt man auch in die nahe gelegenen Schluchten des Colca-Tals, die mit bis zu 3000 Metern Höhenunterschied zu den tiefsten der Welt zählen. Vorbei an kargen Wüstenlandschaften der Hochanden, dem Lebensraum der Vikunjas, und zahlreichen Gebirgspässen erreicht man schliesslich die fruchtbaren Terrassen rund um das Städtchen Chivay.

Unweit davon, am Cruz del Condor, kann man Zeuge eines beeindruckenden Naturspektakels werden. In den frühen Morgenstunden kreist der majestätische Kondor am Himmel. Bis zu einer halben Stunde kann er auf über 7000 Metern durch die Lüfte segeln, ohne mit den Flügeln zu schlagen.

Tor nach Machu Picchu

Zwei Tage lang schlängelt sich der Zug auf bis zu 4800 Metern über Meer quer durch die Anden, tuckert an Puno und am Titicaca-See vorbei und erreicht schliesslich Cusco. Die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches ist der ideale Ausgangspunkt für jeden Touristen, die wohl bekannteste Touristenattraktion Perus zu besuchen: Machu Picchu.

Die Ruinenstadt der Inkas wurde im 15. Jahrhundert erbaut und thront hoch über dem Urubambatal. Nur durch Zufall wurde sie auf einer Expedition des US-Forschers Hiram Bingham 1911 wiederentdeckt. Über 200 auf Terrassen gelegene Bauten, davon viele ehemalige Tempel und Paläste, die mit einem System von Treppen miteinander verbunden sind, zeugen von der Macht des Inkareichs und dem sagenumwobenen Kult um den Sonnengott Inti. Bis heute konnte das Rätsel um Machu Picchu nicht vollständig gelöst werden.



(Video: YouTube/Belmond)


(Video: YouTube/Drone Films Project)


(Video: YouTube/Carlos Melia)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • bibi bünzli am 19.12.2017 18:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ein traum

    komme ich in nächster zeit zu viel geld dann ist mein erstes ziel peru.. eines der schönsten und mystischen länder der welt..ein traum

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  • Kudi am 19.12.2017 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    1 Stern ist angepasst

    Ich war im Zug nach Cusco. Holzklasse. Von Cusco mit Picup Taxi und Zug mit den Einheimischen nach Agues Caliente. Danach zu Fuss vor allen Touristen nach Machu Pichu. Abenteuerlich war es und höchst interessant. Da sieht 5 Stern in dieser ärmlichen Umgebung schon etwas komisch aus.

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  • Mrs. Gabberina am 19.12.2017 17:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Luxus

    Klingt ja alles wirklich sehr verlockend aber leisten können sich das wohl die wenigsten Leser hier... Wie sagt man so schön: Zeit ist Geld, Geld ist Luxus und Luxus kann ich mir nicht leisten. :-)

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rösli am 23.12.2017 20:32 Report Diesen Beitrag melden

    Geh halt eben nach Amden

    Mir reicht das Geld nicht, um diese Anden-Tour zu unternehmen. Es reicht mir aber völlig, ein Wochenende in Amden zu verbringen.

  • Marcel Ruetsche am 22.12.2017 02:44 Report Diesen Beitrag melden

    5 Stern-Hotel=l auf Schienen

    Meine Frau und ich sind vor 3 Jahren mit diesem Zug gefahren, einfach ein Wahnsinn, nicht billig aber ein Erlebnis sondergleichen.

  • Delta Queen am 21.12.2017 15:57 Report Diesen Beitrag melden

    Altiplano

    Wir sind mal mim Zug von Cusco aus über den Altiplano gefahren, nach Puno am Titicacasee, und später von da über die Anden nach Arequipa. Die Strecke von Cusco aus nach Aguas Calientes (am Fuss der Ruinen von Machu Picchu) ist sehr schön und auf jeden Fall die Reise wert. Die Strecke über den Altiplano ist wenig abwechslungsreich und eher langweilig. Falls möglich, ist eine Fahrt mim Dampfschiff auf dem Titicacasee zu empfehlen (dauert den ganzen Tag). Dagegen ist die Strecke Puno - Juliaca - Arequipa ein absolutes Highlight, und die Stadt Arequipa ist super schön. Darum: geht hin!

  • Jack am 21.12.2017 13:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überfall

    Ich wurde 5mal in kolumbien überfallen und einmal in Peru. Aber trotzdem liebe ich südamerika. Gruss aus Brasilien

  • Metzger am 21.12.2017 08:22 Report Diesen Beitrag melden

    Probieren

    Alpakas sind wunderschöne Tiere. Ich würde gerne mal eines probieren, wie die schmecken.

    • Delta Queen am 21.12.2017 15:46 Report Diesen Beitrag melden

      probieren

      hab ich nicht angeboten gesehen, dafür sind die wohl zu wertvoll. Lama ist verwandt, aber zum essen recht 'chewy', i.e. zäh.

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