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Backpacken ist out

23. Januar 2015 16:01; Akt: 23.01.2015 16:01 Print

Jetzt kommen die Flashpacker

Sie bilden die komfortliebende Untergruppe der Rucksack-Touristen. Und an passenden Angeboten mangelt es nicht.

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Er ist zwischen 25 und 40, verabscheut Pauschalreisen, möchte aber auch nicht im Massenschlag übernachten: der Flashpacker. Im Gegensatz zum Backpacker muss er nicht jeden Rappen zweimal umdrehen und mit dem Kokosnuss-Verkäufer am Strand um den besten Preis feilschen. Flashpacker sind Individualreisende, die ein grösseres Budget zur Verfügung haben und dieses auf längeren Reisen oder während eines Sabbaticals gerne für etwas mehr Luxus ausgeben.

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Statt eine 12-stündige Busfahrt auf sich zu nehmen, zahlen sie lieber das Ticket für den Inlandflug. Zwischendurch darf es auch mal eine Weinverkostung oder ein schickes Restaurant sein. Kostspielige Aktivitäten wie Tauchen und Fallschirmspringen stehen fast täglich auf dem Reiseprogramm.

Wellness-Oase und orthopädische Matratzen

Hostels haben den Trend erkannt und haben sich auf die vermögenderen Rucksackreisenden eingestellt: In Noosa an Australiens Ostküste bietet das Flashpackers neben Mehrbettzimmern auch komfortable Doppelzimmer an. Superschnelles Wi-Fi, eine Klimaanlage und orthopädische Matratzen für die nicht mehr ganz jungen Knochen der digitalen Nomaden sind selbstverständlich.

Auch das neuste Angebot der Schweizer Jugendherbergen passt zum neuen Trend: Die neue Jugi in Saas Fee erinnert nicht nur ein durchgestyltes Boutique-Hotel, sondern verfügt auch über eine hauseigene Wellnessoase. Da wird das Portemonnaie geschont, ohne dass man grosse Abstriche beim Komfort machen muss. Genau so mag es der Flashpacker.

Sehen Sie weitere Flashpacker-Unterkünfte in der Bildstrecke.

(sei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Leser am 23.01.2015 16:15 Report Diesen Beitrag melden

    "Flashpacker"

    Wow endlich wieder ein neuer inhaltsleerer Denglisch-Begriff. Gibt ja noch nicht genug davon :-) Jugendherbergen gibt es schon ewig, schöne moderne gab es auch schon immer und man muss weder ein Sabbatical machen noch Rucksacktourist sein um diese zu besuchen.

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  • Pedro Reiser am 23.01.2015 16:08 Report Diesen Beitrag melden

    Superneu

    Was soll daran neu sein? An der australischen Ostküste gab es schon vor 15 Jahren Backpacker mit Doppelzimmer. Auch in Noosa...

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  • Pascal am 24.01.2015 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Beste von beiden

    Also erstens wird der Begriff flashpacking im angelsächsischen Sprachraum schon lange benutzt. Und zweitens ist diese Reiseform alles andere als neu. Ich denke, ein gesunder Ausgleich ist wichtig: ich persönlich reise meist die ersten paar Wochen ziemlich günstig, übernachte in 4-8-Bett-Zimmern, esse wie die Einheimischen und benutzte den ÖV. Gerade bei langen Busfahrten lernt man einiges über Land und Leute kennen. Wichtig ist aber, den Einheimischen mit Respekt gegenüber zu treten und sich ihren Verhaltensweisen anzupassen. Trotzdem habe ich hin und wieder mal Lust auf eine (teure) Pizza oder auf ein Einzelzimmer / Twin room oder benutze ein Taxi/Mini-Van-Shuttle. Im Moment bin ich in Sri Lanka und habe CHF 1.50 für zehnstündige Busreisen bezahlt - gestern aber für CHF 15 im Restaurant gegessen. Und heute Abend gibt es wieder Strassencurry... Der Mix macht es aus.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Solo Traveler am 25.01.2015 10:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Warum denn "flash"?

    Jeder Backpacker will in die coolen Hostels gehen. Mit Bewertungsportalen ist es auch ziemlich einfach die zu finden. Das heisst aber nicht, dass man sich einen Luxus leistet. Für mich ist vor allem die Atmosphäre wichtig: coole Dachterassen oder In-house Bars helfen mit :) Und das wenig Geld ausgeben ist wie eine "Challenge": ich mach mir einen Spass daraus. Meistens komme ich so mit interessanten Leuten ins Gespräch und sehe Sachen die ich sonst verpasst hätte. Manchnal geht dann halt auch was schief..aber hey, Backpacker sollten Abenteuer doch gerne mögen?!

  • Pascal am 24.01.2015 16:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Man reist nicht um Geld zu sparen

    War dieses Jahr 4 Monate in Australien als Backpacker unterwegs: Backpacker Hotels, Shoppen, Skydiving, Tauchauflüge, Segelturns, Inlandflüge, alles inklusive! Ist eine Frage der einstellung des Backpackers ib man jeden Rappen zweimal drehen muss, ich war jedenfalls nicht in Australien um Geld zu sparen,

    • P.G. am 24.01.2015 20:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Cooool

      Erklär mir bitte kurz wie ich in einem Jahr mit erst 24 Tagen bereits 4 Monate Urlaub mache. Nein spass... ;-)

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  • roger am 24.01.2015 15:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    flashpacker

    kommen jetzt gerade von unseren 4 wochen als flashpacker von indonesien zurück.

  • Skipper-Georg am 24.01.2015 15:00 Report Diesen Beitrag melden

    Alter Hut

    Mit dem Thalis nach Paris zum Tango; vorher gut essen und im stylischen Hotel übernachten Frühstücken, an der Saine spazieren und dann wieder zurück!

  • Pascal am 24.01.2015 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Beste von beiden

    Also erstens wird der Begriff flashpacking im angelsächsischen Sprachraum schon lange benutzt. Und zweitens ist diese Reiseform alles andere als neu. Ich denke, ein gesunder Ausgleich ist wichtig: ich persönlich reise meist die ersten paar Wochen ziemlich günstig, übernachte in 4-8-Bett-Zimmern, esse wie die Einheimischen und benutzte den ÖV. Gerade bei langen Busfahrten lernt man einiges über Land und Leute kennen. Wichtig ist aber, den Einheimischen mit Respekt gegenüber zu treten und sich ihren Verhaltensweisen anzupassen. Trotzdem habe ich hin und wieder mal Lust auf eine (teure) Pizza oder auf ein Einzelzimmer / Twin room oder benutze ein Taxi/Mini-Van-Shuttle. Im Moment bin ich in Sri Lanka und habe CHF 1.50 für zehnstündige Busreisen bezahlt - gestern aber für CHF 15 im Restaurant gegessen. Und heute Abend gibt es wieder Strassencurry... Der Mix macht es aus.

    • Urs Kamber am 24.01.2015 13:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      War so in Neuseeland

      Gute Einstellung, so kommt man überall durch. War vor glaub so 26-27 Jahren durch Neuseeland gereist. Am Schlusd und um noch etwas Geld in die Tasche zu bekommen, arbeitete ich für einen Monat bei einem Rinderfarmer und finanzierte mir so als Abschluss und 3 Monate Neuseeland noch 2 Wochen Tonga inkl Flug von Wellington aus. Ich würde das auch heute immer wieder machen, hatte nur gute Erfahrungen gemacht. Und wie du schon richtig geschrieben hast.....Wenn man mit Respekt auf das Andere zugeht, kommt man überall durch. Und glaubt mir. Weit von zuhause weg lernt sehr viel was Menschlichkeit bedeutet.

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