Reisen

Auf der Suche nach Inspirationen für Ihre nächsten Ferien oder Ideen für den geplanten Kurztrip?

 

Klicken Sie auf die interaktive Weltkarte!

Zur interaktiven Karte

Vanabundos-Blog

01. Februar 2018 21:09; Akt: 01.02.2018 21:09 Print

Keine Pläne und die Freiheit, alles zu tun

Unsere Blogger sitzen in ihrem Camper in Südamerika und haben noch nichts vor für 2018. Da ist Angst vor dem Ungewissen. Aber auch pure Aufregung.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Ende eines Jahres kann man sich fast nicht retten vor all den klugen Sprüchen in den sozialen Medien: A new year, 365 blank pages. Doch sind die Tage des neuen Jahres wirklich so unbeschrieben, wie wir glauben wollen? Da ist der Job, der schon fast 300 davon ziemlich planbar macht. Ostern. Dann die Ferien im Sommer. Geburtstage, die gefeiert werden wollen.

Wie es sich anfühlt, tatsächlich vor 365 weissen Seiten zu stehen, erfahren wir gerade am eigenen Leib. Wir haben nichts geplant für 2018. Das meine ich ganz wörtlich: nichts. Da ist keine Route, keine Länderliste, die abgehakt werden muss, keine Sehenswürdigkeiten, die auf einer Bucket List stehen. Bis jetzt hat sich in diesem Jahr noch kein Besuch angemeldet. Festivals stehen auch nicht auf dem Programm. Als Selbstständige wissen wir nicht, wie unsere Auftragslage in diesem Jahr aussehen wird. Wir mussten keine Party schmeissen für Sandro, der letzte Woche 38 wurde. Wir müssen auch an keinen Geburtstagspartys teilnehmen, weil wir ja in Südamerika hocken, weit weg von unserem Sozialleben in der Schweiz. Wir wissen nicht einmal genau, was wir morgen tun.

Angst vor dem Ungewissen

Was löst diese Beschreibung unseres 2018 in Ihnen aus? Denken Sie, dass es Ihnen Angst machen würde? Natürlich haben auch wir manchmal Angst vor dem Ungewissen, wir sind ja keine Hippies. Das Schweizer Sicherheitsdenken ist immer noch sicher verankert in unserem Bewusstsein, auch wenn es sich in den letzten anderthalb Jahren etwas gelockert hat. Vor allem finanziell stehen wir vor der Herausforderung, unser Leben auf Reisen so weiterzuführen wie bisher. Wir leben bereits seit einem halben Jahr von dem Geld, das wir als Selbstständige unterwegs verdienen, und hoffen, das auch weiterhin so hinzukriegen.

Auf der anderen Seite steht die pure Aufregung! Wie oft geschieht das schon in einem Menschenleben? Dies ist vielleicht die einzige Chance, die wir haben, so ein Jahr voller echter leerer Seiten zu beschreiben. Quasi aus einem Nichts ein Alles zu machen. Wir können spontan und flexibel sein, wenn wir das denn wollen. Wir können uns auch jetzt hinsetzen und eine Route planen: Flüge checken für Galapagos und entscheiden, ob wir nach Machu Picchu gehen oder fahren.

Kolumbien weiter geniessen

Doch was wollen wir eigentlich? Mit dem Flow weiterziehen oder lieber schon die Eckpunkte voraussehen? Wir wissen es nicht, wir standen noch nie vor so einem Jahr. 2017 war einfach und verplant: voll von Besuchen aus der Schweiz und sinnbefreiten Visaregelungen in Mittelamerika. Diese ersten Wochen 2018 setzen wir uns deshalb bewusst mit uns selbst auseinander: Um herauszufinden, was wir eigentlich wirklich wollen, wenn wir die Freiheit haben, alles zu tun. Bis dahin geniessen wir weiterhin dieses wunderbare Kolumbien vom Dschungel bis in die Wüste und wieder zurück.

Übrigens kommen wir gerade vom Weihnachtsbesuch in der Schweiz. Nur zwei Dinge kamen uns daheim komisch vor: Dass überall Schweizerdeutsch gesprochen wird und dass die Menschen ziemlich gross sind. Hier in Lateinamerika waren wir es unbewusst gewohnt, die längsten zu sein. In Zürich gehen wir unter.

(sei)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lola am 01.02.2018 23:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    angst vor dem ungewissen???

    Verstehe ich nicht.....ich war 8 monate in einem umgevauten auto in australien unterwegs. Planlos. Ich war noch nie so entspannt und sorgenlos in meinem leben (vielleicht als kind mal). Es war das beste gefühl überhauot! Man muss sich bei niemandem rechtfertigen, birgends zu einer bestimmten zeit sein. Wenn es einem an einem ort gefällt bleibt man länger. Das würde ich sofort wieder machen!! War eine tolle zeit!

  • Nixon am 01.02.2018 23:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    bitte tauschen

    das ist doch ein reispäärli über das es sich lohnen würde mehr zu berichten. spannendere menschen und spannendere art zu reisen als die beiden basler "vloger".

    einklappen einklappen
  • ToPaLa am 01.02.2018 22:44 Report Diesen Beitrag melden

    Angst vor dem Ungewissen

    "Angst vor dem Ungewissen" - haben doch immer nur die, die über nicht ausreichende oder vielleicht falsche Informationen verfügen oder auch über gar keine ^^

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hellebarde am 02.02.2018 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    Die Lage ist Ernst!

    In einem VW Camper würde ich nirgendwo hinfahren! Da ist man nur mit Reperaturen beschäftig. Und die Amag hilft da unten einem noch weniger als zu Hause. Ich empfehle dringenst den Umzug in ein Toyota Land-Cruiser, oder Landrover Defender. Ich denke, die Reise sollte nicht in einer kapitalen Ehekriese oder durchgebrannter Zylinderkopfdichtung enden.

    • ganz recht am 05.02.2018 13:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Hellebarde

      lieber einen landi l300 patrol oder hiace aber viele leben in einer traumwelt oder folgen dem mainstream

    einklappen einklappen
  • Sämu am 02.02.2018 14:34 Report Diesen Beitrag melden

    Hatte viel für das leben gelernt

    Angst vor dem Ungewissen beim Reisen? Ich war mehr als 2 Jahre alleine in Asien, AUS, Südamerika und Mittelamerika. Mit Autostopp vom Berner Oberland gen Osten bis nach Thayland. Weiter nach Indonesien. Dann mit dem Flieger nach Brisbane, zwei Wochen Strandurlaub, dann mit Autostopp via Sydney nach Melbourne. Flug nach Buenos Aires und von dort per Autostopp via Santiago de Chile und der Panamericana bis nach Monterrey (Mexico) ca 200km vor der Grenze zur USA. Ich hatte nie Probleme und lernte so viel vom Leben, geschlafen habe ich meistens im Zelt und Schlafsack in den Anden.

    • Nuria (31) am 02.02.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

      Respekt

      Wooow Sämu, Respekt. Und hast du da deine Liebe irgendwo gefunden? Wann hast du vor dass nächste Mal so was zu bereisen. Würde sonst gerne mitkommen wenn du es möchtest. War mit meiner besten Freundin mal durch Island gereist, 3 Wochen. Mit Pack und Pack, gezeltet, in privat Unterkünften übernachtet....

    einklappen einklappen
  • Neumann am 02.02.2018 02:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wir auch

    Wir zwei waren jahrelang in allen möglichen Kontinenten mit dem Camper unterwegs. Ohne Plan. Und wir habens genossen, immer. Aber es war eine andere Zeit (die 68er) und sicher auch viel unbeschwerter und einfacher als jetzt. Keine Terroristen, keine Drogen. Vor den Reisen haben wir eisern gespart um ja im Alter keinem auf der Tasche liegen zu müssen. Gebloggt hat damals noch keiner, wir führten Tagebuch und machten Dias. Unbezahlbare Erinnerungen!

    • nico am 02.02.2018 16:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Neumann

      ich war vor 17 jahren in australien da konnte man noch wild campen. war nun nov dez wieder da und frei ist man nicht mehr...

    • tini am 05.02.2018 09:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @nico

      genau.ich denke früher hatte man überall die weite und ruhe. ich durfte glücklich auf dem land aufwachsen obwohl der schulweg sehr weit war durch viele wiesen etc. heute ? gibt es kaum noch freie wiesen ist alles verbaut ist unglaublich wo alles verbaut wird...

    einklappen einklappen
  • Andi am 02.02.2018 02:04 Report Diesen Beitrag melden

    Altersvorsorge ade

    Und dann im Alter gerne in die Schweiz zurückkehren und Ergänzungsleistungen beziehen, da die 2. Säule nicht ausreicht - genial.

    • Ruedi am 02.02.2018 07:29 Report Diesen Beitrag melden

      @Andi

      habe ich auch gerade gedacht. Aber das ist wahrscheinlich unser zwanghaftes Sicherheitsgefühl das uns abhaltet so etwas zu wagen. Manchmal sollte man einfach nur im jetzt leben.

    • Jo Blocher am 02.02.2018 08:54 Report Diesen Beitrag melden

      @Andi

      Ja, die Schweiz, dein frei gewähltes Gefängnis.....lehn dich mal zurück und entspann ein bisschen. Gruss aus übersee

    einklappen einklappen
  • Mister Weiss Nicht am 02.02.2018 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    KA

    Ich bin nicht neidisch oder so was änliches.... Aber mir hatt noch nie jemand genau erklärt wie man so lange ohne geld zu verdienen reisen kan... Benzin kostet ja was, und die reise hin und natürlich wider zurück.

    • georgy am 02.02.2018 00:45 Report Diesen Beitrag melden

      Illusion

      die denken ebe das sie Millionen machen können mit bloggen.... leider aber noch nicht gemerkt das es schon über 200 CH bloggs gibt.... gruss aus beliz...von einem der die unendliche reise geniesst...und über die blogger lacht.

    • Heisenberg83 am 16.02.2018 10:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @georgy

      Lies mal die Berichte anstatt einfach etwas zu schreiben. Wenn Du solche sinnlosen Kommentare schreiben kanmst, solltes Du doch auch noch die Fähigkeit haben, einen einfachen Text zu verstehen.

    einklappen einklappen
Traumreisen
bis zu 70% günstiger
Melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse kostenlos bei Secret Escapes an!
Jetzt entdecken