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Japan-Blog

23. August 2017 14:59; Akt: 23.08.2017 14:59 Print

Takoyaki – so entstehen die Oktopusbällchen

Wie man den beliebten japanischen Street-Food bestellt – oder ihn zu Hause so einfach wie ein Raclette selber macht.

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Tako heisst Oktopus, yaku heisst braten. Takoyaki bestehen aus einer Art Crêpes-Teig mit einem Oktopusstück in der Mitte. Verkauft werden sie an mobilen Streetfood-Ständen, die man an den unmöglichsten Orten findet. Take-aways, die das beliebteste Gericht im Raum Osaka verkaufen, erkennt man sofort an den riesigen Schildern, mit denen um Kunden geworben wird. In Osaka ist der Stolz auf die Oktopusbällchen riesig. Man kann jedes erdenkliche Gadget im Takoyaki-Design kaufen, vom Schlüsselanhänger übers T-Shirt bis hin zum Spielzeug-Takoyakistand. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Mit schnellen Drehbewegungen werden aus einem riesigen Teigdurcheinander die perfekten Kugeln geformt. Wer länger an einem solchen Stand arbeitet, trägt häufig einen Handgelenkschoner: Sehnenscheidenentzündungen sind vorprogrammiert. Als Kunde bestellt man eine bestimmte Anzahl Takoyakis, die dann mit unglaublicher Geschwindigkeit in einer Schale angerichtet, mit Okonomi-Sauce übergossen, mit Mayonnaise verziert und mit einer grossen Ladung Katsuobushi (Fischflocken) gewürzt wird. Aonori (Algenpulver) kommt traditionell auch noch mit drauf. Jetzt aber Vorsicht: Wer zu schnell in die dampfenden Kugeln hineinbeisst, verbrennt sich den Mund, denn das Innere der Takoyaki ist noch cremig und dementsprechend siedend heiss.

Das Pendant zum Raclette

Takoyakis zu Hause selbst zuzubereiten, ist in Japan so verbreitet, wie bei uns Raclette zu servieren. Gemütlich sitzt man um den Ofen mit den halbrunden Vertiefungen herum, und je länger man übt, desto besser geht es mit dem Drehen der Teigkugeln. Doch wer hat schon einen Takoyaki-Grill? Als Alternative kann man auch eine Schneckenpfanne oder eine Ballinipfanne von Betty Bossi verwenden.

Der Teig ist so einfach zuzubereiten wie ein Omelettenmix. Den Oktopus kann man schon gekocht kaufen oder sich an einen tiefgefrorenen Kerl wagen. Dabei ist wichtig, dass das Mundstück rausgeschnitten wird, das ist ganz hart. Der Rest des Körpers kann verwendet werden. Die Okonomisauce, Aonori und Katsuobushi findet man in einem Asiashop. hier. Viel Spass beim Ausprobieren!

(sei)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • crooker am 23.08.2017 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    mhmhmm

    hört sich sehr lecker aber auch deftig an. werde ich bestimmt mal probieren..:)

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  • [HazE]Büsi am 23.08.2017 15:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Danke :)

    Danke für die Zubereitungsart und die Zutaten. Bitte mehr Japanische Gerichte, das wär super.

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  • MrNice am 23.08.2017 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mmmh

    War letzten Frühling in Japan und durfte in den genuss dieser Bällchen kommen. Ein sensationell gutes Streetfood. Freue mich schon auf's nächste Mal Kann das wirklich jedem nur Empfehlen.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter am 24.08.2017 10:54 Report Diesen Beitrag melden

    Mag ich nicht

    In all den Jahren in denen ich in Japan lebte, gab es ein paar Spezialitäten an die ich mich nie gewöhnt habe. Takoyaki ist eine davon. Ich mag Katsuobushi nicht, ich mag (Ao)Nori nicht und ich mag die rote Okonomiyaki Sosse nicht. Es gibt so viele Leckereien, Takoyaki gehört für mich aber nicht dazu......

  • Typhoeus am 24.08.2017 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Mundstück sind

    messerscharfe hornartige Zangen, mit denen der Oktopus Muschen knackt.

  • Lecramsong am 23.08.2017 17:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gerne

    Würde ich diese Leckerei probieren.

  • MrNice am 23.08.2017 17:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Mmmh

    War letzten Frühling in Japan und durfte in den genuss dieser Bällchen kommen. Ein sensationell gutes Streetfood. Freue mich schon auf's nächste Mal Kann das wirklich jedem nur Empfehlen.

    • Typhoeus am 24.08.2017 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @MrNice

      Kann man aber auch daheim essen.

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  • Max am 23.08.2017 17:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was ist das?

    Was ist das? Ein Bericht oder Werbung für Frau Sakata??

    • tjt am 23.08.2017 17:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Max

      Dachte auch, dass sich diese Pseudojapanerin nicht mehr meldet. DAS wäre ein Hochgenuss gewesen. Lasse mich lieber von Japanern bekochen.

    • Dr. Gabber am 23.08.2017 19:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @tjt & Max

      ihr beide scheint ja geradezu auf ihre Artikel zu warten, dass ihr euch dann wieder darüber aufregen könnt. wieso lest ihr die dann überhaupt, wenn ihr sie derart nicht mögt?

    • G.Andalf am 24.08.2017 07:26 Report Diesen Beitrag melden

      @Dr.Gabber

      Die habe anscheinend nichts besseres zu tun. Vielleicht sollten sie sich eine 5000 Watt Bassmaschine zulegen um sich die Zeit zu vertreiben

    • Dr. Gabber am 24.08.2017 08:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @G.Andalf

      Könnte ich gut gebrauchen. Nightwitches von Sabaton würde genial tönen.

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