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Wegen Bauarbeiten
10. März 2010 20:54; Akt: 10.03.2010 23:12 Print
Mysteriöse Verfärbung in der Limmat
Ein ungewöhnliches Phänomen liess die Passanten an der Limmat in Zürich staunen und rief die Wasserschutz-Polizei auf den Plan: Mitten im Fluss stieg ein bräunliches Gemisch an die Wasseroberfläche.

Die Wasserschutz-Polizei geht dem Phänomen auf die Spur. (Bild: Leser-Reporter)
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Das gibts nicht alle Tage: Bei der Bahnhofbrücke in der Zürcher Innenstadt zeigte die Limmat am Mittwochabend eine seltsame Verfärbung. Trotz Dunkelheit war klar zu erkennen, dass an der Stelle etwas in die Limmat lief, das dort nicht hingehört, wie Bilder von Leser-Reporter beweisen. Um zu klären was vor sich ging, begab sich die Wasserschutzpolizei der Stadt Zürich vor Ort und entnahm Wasserproben.
(Bild: Leser-Reporter)
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Am späten Abend konnte Polizeisprecherin Judith Hödl gegenüber 20 Minuten Online Entwarnung geben: «Für Mensch und Umwelt hat keine Gefahr bestanden.» Denn das, was dort aus der Tiefe in die Limmat aufstieg, war in erster Linie Luft vermischt mit Tonsuspension. Die Luft entwich aus einem Ventil einer Maschine, die für den Bau der Durchmesserlinie vom Hauptbahnhof zum Bahnhof Oerlikon eingesetzt wird. Die Tonsuspension wird im Schachtbau als Bohrflüssigkeit eingesetzt und ist laut Hödl unbedenklich. Inzwischen hat sich die Situation normalisiert und die Tonsuspension ist flussabwärts verschwunden.
(jcg)




















