Model-Missbrauch

22. März 2010 13:26; Akt: 22.03.2010 15:10 Print

Der böse «Onkel Terry» mit dem Tampon-TickDer böse «Onkel Terry» mit dem Tampon-Tick

Terry Richardson ist ein Starfotograf und hat sich in Hollywood einen Namen gemacht, doch nun erhebt eine 19-Jährige schwere Vorwürfe gegen den Amerikaner: Er soll sie beim Shooting zu sexuellen Handlungen genötigt haben.

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Terry Richardson gilt als Grosser unter den Fotografen: Hochglanzmagazine wie «Vogue» oder «GQ» buchen ihn regelmässig für ihre Magazine. Nun aber hat das saubere Image des 45-jährigen Amerikaners schwere Kratzer bekommen: Angeblich missbraucht der Amerikaner seine schönen Motive, wie jetzt Models offenlegen.

«Er nimmt Mädchen, die jung sind, manipuliert sie, ihre Sachen auszuziehen und macht Bilder von ihnen, für die sie sich schämen. Sie haben zu viel Angst, Nein zu sagen, weil ihre Agentur sie für den Job gebucht hat und sie zu jung sind, für sich selbst einzustehen. Sein 'Look' sind Mädchen, die scheinbar minderjährig sind, die missbraucht und wie Heroinabhängige aussehen», so Rie Rasmussen gegenüber der «New York Post».

Sie habe ihre Kritik auch direkt gegenüber Richardson geäussert. Seine Reaktion: «Anstatt mit mir zu argumentieren lief Terry aus der Bar. Am nächsten Tag rief er meine Agentur an und beschwerte sich, ich hätte ihn vor Klienten in Paris schlecht dastehen lassen. Es war das Feigste, was ich je erlebt habe.» So weit, so konfrontationsscheu, doch bis hierher könnte man dem Knipser höchstens schlechten Geschmack vorwerfen. Nach Rasmussens Ausraster meldete sich aber auch Jamie Peck - und erhob schwere Anschuldigungen gegen den Fotografen.

Der Assistent gab ihr das Handtuch für das Sperma


Nachdem die 19-Jährige ihn bei einer Party kennen gelernt und einige Probeaufnahmen für ihn gemacht hatte, lud er sie in sein Haus ein, um noch mehr Bilder zu schiessen. Jamie war gerade aus dem College gekommen und hatte kaum Erfahrungen als Model gesammelt. «Onkel Terry war verspielt an jenem Tag», schrieb das Opfer über das Shooting. Sie habe ihm gesagt, sie habe ihre Tage und wolle die Unterwäsche anbehalten. Er hingegen wollte, dass sie ihren Tampon herauszieht und damit spielt. «Ich liebe Tampons», habe er dazu gesagt. Als Jamie ablehnte, forderte er sie auf, sich «bloss» auszuziehen.

Dasselbe tat er mit sich und «wedelte mit dem grössten Schwanz, den ich bisher gesehen habe, gefährlich nah um meine unbekleidete Person herum». Es blieb nicht beim Ansehen: «Ich weiss nicht, wie er mich auf die Couch bugsiert hat, aber dann legte er mir dringend nahe, seinen fürchterlichen Penis anzufassen. Sie musste ihn per Hand befriedigen: «Ich kann mich zwar daran erinnern, es getan zu haben, aber schon zu dem Zeitpunkt war es, als würde ich einem Fremden dabei zusehen.» Nach seiner Ejakulation habe sein Assistent ihnen ein Handtuch gereicht, damit sie sich säubern konnte.

Richardsons Sprecher wollte die Anschuldigung nicht kommentieren, aber Fakt ist: Vor diesem Hintergrund bekommen seine Bilder wie etwa die von Miranda Kerr für den berühmten «Pirelli-Kalender» eine ganz neue Bedeutung – mit einem recht faden Beigeschmack.

(phi)