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Farm statt Wildnis
27. Januar 2012 16:54; Akt: 28.01.2012 15:36 Print
Ist der RTL-Dschungel eine Wohlfühl-Oase?
Brigitte, Micaela und Co. kämpfen sich bei «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» durchs Dickicht – angeblich. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass das Camp alles andere als im Busch liegt.
Leserreporter Daniel Schmid deckt auf. Das Camp ist nicht nur überflutet, es befindet sich gar nicht wirklich im Dschungel.
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Dschungel-Menüplan: Immer wieder Kroko-Penis
Sie sind zäh und mutig, die D-Promis, die sich für «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» in der australischen Wildnis aussetzen lassen. Ja, diese gescheiterten oder ausrangierten Berühmtheiten müssen tapfer sein, wenn man bedenkt, dass sie nachts von Schlangen oder anderen wilden Tieren gebissen werden können.
Bildstrecken Die Dschungelprüfungen im Härte-Test«Dschungelcamp» vom 20.01: Zickereien und Abgänge«Dschungelcamp» vom 21.01: Der Tag der Wehleidigen Werden Sie Leser-Reporter!
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Oder sind die «Stars» doch nicht in Gefahr und hocken mitten in der Wildnis – wie uns RTL weismachen will?
«Wirklichen Dschungel gibt es in dieser Gegend nicht»
Der 20-Minuten-Leserreporter Daniel Schmid und seine Freundin befinden sich derzeit in dem Gebiet, wo sich auch die Kandidaten von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» aufhalten sollen. Die Koordinaten gibt der Sender zwar nicht preis, auf Wikipedia sind sie aber dennoch zu finden. Zumal die Sendung am gleichen Ort aufgezeichnet wird wie die englische Version namens «I'm a Celebrity - Get Me Out of Here», in einem dauerhaft eingerichteten Lager, welches die Infrastruktur beinhaltet, die nötig ist, um eine Fernsehproduktion erfolgreich durchzuführen. Genau da stand auch Daniel Schmid. Blöd nur, dass der Leserreporter kaum etwas von einem Dschungel bemerkt hat.
«Wir waren auf der Suche nach dem Camp, wir wussten, dass es irgendwo bei Murwillumbah sein müsste – haben es jedoch leider nicht gefunden.» Von Wildnis war da aber offenbar keine Spur. «Wirklichen Dschungel gibt es in dieser Gegend nicht, alles ist sehr gut erschlossen durch Strassen und Dörfer», so Schmid. Die Satelliten-Bilder von Google.com stützen seine Einschätzung. Unweit der vermuteten Camplage sind anstelle üppig bewachsener Bäume nur Autos und Häuser zu sehen.
Schon länger wird gemunkelt, dass sich das Camp nicht wirklich im Regenwald befindet. Das ZDF-Polit-Magazin Frontal 21 wollte bereits im vergangenen Jahr aufgedeckt haben, dass sich die Kandidaten während des Drehs auf einer Art Camping-Platz aufhalten. Auf einer ehemaligen Farm, heisst es. Gerüchten zufolge sollen die C-Promis die Nacht sogar im angeblich nahegelegenen Hotel «Palazzo Versace» verbringen.
Das Dschungelcamp - ein einziger Fake?
Und wer würde uns das Gegenteil beweisen? Oder haben Sie die Kandidaten schon einmal nachts schlafen sehen? Tiere wurden übrigens in den vergangenen fünf Staffeln von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» noch nie gesichtet, die Krabbelviecher von den Dschungelprüfungen einmal ausgenommen. Nicht zu vergessen ist auch der technische Aspekt: Das Kamera-Team wird sein schweres Equipment nicht tagtäglich durch den wildesten Dschungel schleppen.
Welche Kandidaten nun wo nächtigen und wo Dirk Bachs und Sonja Zietlows Baumhaus steht, bleibt wohl ein gut gehütetes Geheimnis von RTL. Und auch, ob vielleicht der Aligator-Penis nicht doch nur ein Mozzarella-Stick und die Kotzfrucht nicht ein Stück pürierter Käsekuchen ist.
Ist die ganze Show ein Fake? Was meinen Sie dazu? Diskutieren Sie im Talkback mit!
Wie echt ist das Dschungelcamp? Ein Ausschnitt aus der ZDF-Dokumentation. Quelle: YouTube.
(sim/los)
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Alle 70 Kommentare































Rufi nix an
Natürlich hat man die Kandidaten schon mal schlafen gesehen und Tiere waren auch schon mal im Camp. Sogar schonmal eine Schlange in einer vorigen Staffel
hängebrücke sichtbar bei google maps
ca. 500 meter nördlich der stelle vom bild im beitrag oben kann man eine der hängebrücken sehen. das camp liegt dann wahrscheinlich im tal gleich nördlich der brücke.
Dass keine Tiere...
...durchs Bild laufen, liegt daran, dass das gut 1 Hektar grosse Gelände gut abgesperrt und kontrolliert ist. Keine Produktionsfirma, kein Sender kann es sich leisten, die Menschen in offener Wildnis auszusetzen. Wenn im Lager also doch mal etwas kreucht und krabbelt, wurde das von der Produktion selbst eingeschleust (z.B. gab es mal Schlangen im Camp). - Und ja, es gibt Nachtaufnahmen: Immer wenn es auf dem Bild dunkel oder durchgehend grünlich ist, ist es Nacht. Nur sind Schlafende halt fernsehtechnisch nicht grade interessant, wenn man 24 Stunden in knapp 45 bis 85 Minuten packen muss.