Drew Barrymore

02. September 2010 10:13; Akt: 02.09.2010 12:17 Print

«Ich wollte der Bitch eine reinhauen!»«Ich wollte der Bitch eine reinhauen!»

Schauspielerin Drew Barrymore lästerte in einem Interview lustvoll über eine Journalistin, die sie über ihre Drogen-Kindheit löcherte.

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Drew Barrymore Geburtsdatum: 22. Februar 1975 Geburtsort: Los Angeles Drew Barrymore stammt aus einer ehrwürdigen Schauspieler-Dynastie: Ihr Grossvater war der legendäre Shakespeare-Darsteller John Barrymore, ihr Onkel Lionel und ihre Tante Ethel mehrten ebenfalls den Film- und Theaterruhm der Familie. Drews Karriere begann mit einem Paukenschlag: Als kleine, naseweise Freundin von E. T. - Der Ausserirdische wurde die damals Siebenjährige weltberühmt. Steven Spielbergs Science-fiction-Märchen brach sämtliche Kassenrekorde und Drew wurde für ihre Rolle prompt mit einem "Youth In Film Award" und einer britischen BAFTA-Nominierung als beste Newcomerin geehrt. In den folgenden Jahren zählte Drew Barrymore zu den gefragtesten Kinderstars Hollywoods und spielte unter anderem in den Stephen King-Verfilmungen "Firestarter" (84) und "Cat's Eye" (85). Nach etlichen wüsten Eskapaden (Alkohol- und Drogenprobleme), einigen wenig erfreulichen Jugendjahren und einer selbstauferlegten Pause startete sie Anfang der 90er-Jahre mit "Poison Ivy" und "Guncrazy" (beide 1992) ein erfolgreiches Comeback. Es folgten weitere Auftritte in Kinokassenknüllern wie "Wayne's World" (93), "Batman Forever" (95) und "Scream" (96). Ihre Stimme lieh Drew auch dem Science-Fiction-Animationsfilm "Titan A.E." (2000) der weiblichen Hauptfigur Akima. Ihren - vorläufigen - kommerziellen Höhepunkt ihrer Karriere erreichte Barrymore in der Rolle der Geheimagentin Dylan Sanders, die mit ihren beiden Kolleginnen als "Charlie's Angels" (2000;Kinoversion), die Welt vor dem Bösen rettet. Nächstes Jahr soll der Sequel fertig gedreht sein, natürlich ist Drew mit dabei. Für Fans des Science-Fiction-Genres: Drew wird 2004 im Remake der Weltall-Satire "Barbarella" in der Hauptrolle glänzen.

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Drew Barrymore machte aus ihrer Vergangenheit nie einen Hehl: Der ehemalige Kinderstar hatte seinen ersten Rausch im Alter von neun Jahren und kokste mit 12. Danach schrieb sie ihre Biografie.

Doch der offene Umgang mit ihrer früheren Sucht hat seine Grenzen: In einem Interview mit dem britischen «Evening Standard» zog die heute 35-Jährige richtig über eine Journalistin her. Grund: Letztere hatte die Schauspielerin bei der Premiere ihres neuen Films «Going The Distance» über ihre Vergangenheit regelrecht gelöchert. Barrymore sagte: «Sie hätten die Bitch hören sollen. Ich wollte ihr eine reinhauen - sie hörte einfach nicht auf zu fragen.»

«Es war mir eine Lektion»

Drew betonte aber, dass sie generell kein Problem habe, über dieses Thema zu sprechen. «Ich bin sogar stolz auf diese Erfahrungen, sie waren mir eine Lektion fürs Leben.» Die fragewütige Journalistin hat es wohl einfach zu weit getrieben.

Barrymore ist jedoch bekannt für den lockeren Umgang mit ihrem Privatleben. Erst im August verriet sie der britischen «Marie Claire» ein Sexgeheimnis: «Ich habe einmal Telefon-Sex ausprobiert - es kann funktionieren.»

Die Bilder der Premiere von «Going The Distance»

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Der Trailer zum Film (Ab 2. September im Kino)


(Video: Youtube)

(ame)